Als erstes möchte ich erwähnen, dass ich hier nicht "SCHWARZ" rezensieren, sondern alle bisher erschienen vier Teile der Dunklen-Turm-Saga.
Ich war schon immer ein großer stephen king Fan, doch an diese "Fantasy"-Saga hatte ich mich bis vor einem halben Jahr nicht herangetraut. Eigentlich halte ich nicht viel von Fantasy, hatte ich gedacht.
Irgendwann gingen mir jedoch die Stephen King Romane aus. Ich hatte fast alles gelesen, und so nahm ich nun endlich Schwarz, das schon seit über einem Jahr in meinem Schrank stand, zur Hand und fing an zu lesen.
Schwarz:
"Der Mann in Schwarz floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm."
Das ist der erste Satz der Fantasy-Saga. Ein toller Satz, total untypisch für King-Romane. Als ich weiterlas, war ich mehr als nur verwirrt, der Handlung war es schwer zu folgen. Rückblicke verwirrten einen Anfangs und die seltsame Welt in der Roland lebt, klärt die Gewässer nich unbedingt.
"Roland ist auf der Suche nach dem Dunklen Turm - die Mitte, ja sozusagen der Mittelpunkt aller Welten, darunter auch unserer.
Deshalb folgt er dem Mann in Schwarz, ein Zauberer wie sich bald herausstellt. Unterwegs trifft er auf den Jungen Jake, der in unserer Welt gestorben ist und in Rolands Welt nun lebt. Er begleitet Roland und sieht ihn als seinen Ersatzvater. Sie folgen dem Mann in Schwarz nun zu zweit. Als sie auf ihn treffen, muss Roland eine Entscheidung treffen."
Drei:
"Nach dem Aufeinandertreffen mit dem Mann in Schwarz, wacht Roland an einem Strand auf und versucht noch in letzter Minute seine Revolver vor Wasser zu retten und übersieht dabei eine andere Gefahr. Ein riesiger Monsterhummer greift ihn an und vergiftet ihn. Es steht immer schlechter um Roland. Doch irgendwann trifft er auf eine Tür. Er öffnet sie und sieht dabei durch die Augen des Gefangenen: einen Junkie aus unserer Welt. Irgendwie schafft es Roland ihn in seine Welt zu locken.
Als sie auf die nächste Tür treffen, sieht er wieder in unsere Welt, durch die Augen der Herrin der Schatten: eine Schwarzen Frau, schizophren. Als er sie auf ihre Seite holt stellt sie sich als weitaus größere Gefahr heraus als die Monsterhummer..."
Tot:
"Roland und seine neuen Freunde sind nun gemeinsam auf dem Weg zum dunklen Turm. Die sterbende Welt in der sie leben, beherbergt seltsame Lebewesen - Cyborgs. Doch irgendwie schaffen sie es auf den "Balken" zu finden - ein unverwechselbarer Weg zum Dunklen Turm. Doch Roland plagt ein Paradoxon, das er durch eine Veränderung der Vergangenheit im Zusammenhang mit Jake geschaffen hat. Er droht den Verstand zu verliehren. Um dem zu entsagen, schaffen sie es Jake wieder in ihre Welt zu holen. Nun ist Rolands "KA-TET" zusammen. Jedoch nicht für lange, Jake wird entführt und Roland versucht ihn zu retten. Währenddessen versuchen Eddie und Susannah einen schnelleren Weg zum Turm zu finden: eine Einschienenbahn, mit der sie über Schallgeschwindigkeit fahren können. Jedoch hat diese Bahn einen eigenen Geist, und der ist ihnen eigentlich nicht freundlich gesonnen. Jedoch will es sie überleben lassen, wenn sie ihn in einem Rätselwettbewerb besiegen. Doch es scheint schier unmöglich......."
Glas:
"Als sie es schließlich doch schaffen Blain, den Mono, zu besiegen, treffen sie auf eine Schwachstelle: Kansas, in unserer Welt. Jedoch scheint es nicht unsere Welt zu sein, sondern eine Paralellkansas. Kaum treffen wir wieder auf unser Ka-Tet müssen wir es wieder verlassen.
Roland fängt an von seiner Vergangenheit zu erzählen. Kurz nachdem er seine Prüfung zum Revolvermann gemacht hat, wird er mit seinen uns mittlerweile bekannten Freunden nach Mejis - Hambry geschickt. Dort trifft Roland auf die schöne Susan und sie verlieben sich. Jedoch soll diese die "Leihmutter" Mätresse für den Bürgermeister sein. Deshalb stehen die Bewohner ihnen nicht gut gegenüber. Jedoch ist das nicht alles. Die drei Jungs sind einem geheimen Plot gegen ihr "Königreich" auf der Spur......"
Meiner Meinung nach der beste Teil. Die Kampf-Szenen sind so lebendig geschildert, dass man den Staub in den Augen und das Teufelsgras in der Nase spüren kann.
Wer den ersten Roman liest und denkt, das dies nichts für ihn ist, soll unbedingt zu Drei greifen. Ich war von Schwarz nicht sonderbar begeistert und wollte deshalb auch nicht weiterlesen. Jedoch geht es mit drei los. Ich bin der Sucht verfallen. Ich werde Wolfsmond mit Spannung und Schmerzen erwarten.
Dies ist Stephen Kings Lebenswerk!