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Schwüle Tage: Erzählungen [Gebundene Ausgabe]

Eduard von Keyserling , Martin Mosebach
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. März 2005
«Ein Fest der Farben und Sinnenreize» (Literarische Welt)

Glasheller Himmel, wogendes Korn, Liebesbangen und Gewitterahnung. Eduard von Keyserling ist ein magischer Impresario des hochsommerlichen Lebens. In seinen Erzählungen umreißt der «baltische Fontane» – laut Thomas Mann noch «schmaler, graziler, später, wählerischer» als sein berühmtes Vorbild – meisterhafte Figurenkonstellationen vor der Kulisse der symbolträchtigen Natur.

Ein Leben wie der Duft überreifer Früchte: süßlich und schwer, nah an der Schwelle zum Verderben, ein solches Leben haben Keyserlings Helden gemein. Der Autor entwirft in diesen vier Erzählungen subtile Porträts des auf den ersten Blick unbeschwerten Landadels. Doch hinter der idyllischen Fassade verbergen sich unbefriedigte Sehnsüchte, Sinnkrisen sowie erotische und gesellschaftliche Spannungen.

Eduard von Keyserling (1855–1918), selbst aus einem alteingesessenen baltischen Geschlecht stammend, stellt Akteure in den Vordergrund, die versuchen, dem Nur-dekorativ-Sein zu entfliehen und zeitweise aus ihrem Alltag herauszutreten. Eine leise Melancholie umspielt ihr Dasein und ist in den Erzählungen ständig präsent. Ebenso die drückende Schwüle eines heranziehenden Gewitters, die sich auf Figuren und Schauplätze legt, stets kurz davor, sich zu entladen. Düfte, Farben und Empfindungen verdichten sich zu einer Komposition von einzigartiger Atmosphäre. «Keyserlings Sommernächte sind wie Feuer der Imagination, an denen sich die Leser in dürren, kalten Zeiten wärmen können», so Martin Mosebach in seinem Nachwort.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Manesse Verlag (8. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3717520628
  • ISBN-13: 978-3717520627
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 213.595 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Meiser der subtilen Tönungen und Übergänge." (FAZ)

"Düfte, Farben und Empfindungen verbinden sich zu Kompositionen, deren leise Melancholie sprachlich so verführerisch gestaltet ist, dass sie auch den modernen Leser gefangen nimmt." (Radio Darmstadt)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eduard von Keyserling (1855–1918) stammt aus altem baltischem Geschlecht, studierte Kunst und Jura und begann zugleich mit dem Schreiben. Als freier Schriftsteller lebte er zunächst in Wien, später in Italien und München, wo er der Schwabinger Boheme angehörte. Durch eine Krankheit erblindet, vereinsamte Keyserling in den letzten Lebensjahren zunehmend.

Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Nach seinem Jurastudium begann er zu schreiben und ist mittlerweile freier Schriftsteller. Neben Romanen (u.a. "Der Mond und das Mädchen", 2007) und Lyrik veröffentlichte er Aufsätze über Kunst und Literatur für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk, Hörspiele, Dramen, Libretti (u.a. für die Salzburger Festspiele) sowie Filmdrehbücher. 2007 wurde wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr stimmungsvolles Buch 27. Juni 2001
Format:Taschenbuch
Ein unendlich langweiliger Sommer scheint vor dem jungen Grafen Bill von Fernow zu liegen. Er hat seine Abiturprüfung nicht bestanden und muss nun den Sommer allein mit seinem Vater, einem sehr eleganten Mann, der ihm ziemlich fremd ist, auf dem Gut der Familie verbringen, um sich auf die Wiederholungsprüfung vorzubereiten. Eduard von Keyserling, der als einer der wenigen bedeutenden impressionistischen Erzähler gilt, führt uns mit dieser Novelle in die Welt des deutsch-baltischen Landadels vor dem ersten Weltkrieg, der es selbst entstammt. Er beschreibt lange heiße Sommertage wie es sie heute nicht mehr zu geben scheint und die es Bill unmöglich machen sich auf seine Studien zu konzentrieren. Um der Langeweile zu entkommen beginnt er sich für die Mädchen zu interessieren, allerdings nicht sehr erfolgreich. Im Laufe des Sommers erkennt Bill, dass zwischen seinem Vater und Ellita, einer jungen Frau von einem Nachbargut, die einen Soldaten heiraten soll, eine ganz besondere Beziehung besteht. Bill wird Zeuge wie der Vater Ellita zu dieser Ehe, die von ihr nicht gewünscht wird, drängt. Er erkennt einen ganz anderen Menschen hinter der Fassade des Vaters. Der Sommer endet plötzlich und anders als erwartet. Bei dieser Novelle handelt es sich auch um eine Initiationsgeschichte, denn Bill ist am Ende des Textes nicht mehr derselbe wie zu Beginn. Mir gefallen die Beschreibungen zu diesem Buch ganz besonders. Nur wenige Worte genügen die Farben des Sommers und die Vielfalt der Sommerblumen vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Man riecht förmlich die heißen trockenen Tage auf dem Land. Die Personen sind so geschildert, dass sie wie echte Menschen erscheinen. Man vergleicht von Keyserling oft mit Fontane, mir gefallen seine Sprache und seine Beschreibungen besser.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der stärkste Keyserling 15. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Endlich erbarmt sich Eduard von Keyserling einmal und bietet einen Helden auf, mit dem sich sein Leser auch identifizieren kann. Dem jungen Ich-Erzähler kann man in die ländlichen Sommernächte folgen, ohne irgendwann irritiert stehen zu bleiben oder selbst von der allgemeinen Auswegslosigkeit überfallen zu werden. Denn Bill von Fernow ist selber nur eine Randfigur. Die sarkastische Distanz, die in anderen Keyserling-Erzählungen aufblitzt, hält er bis zum Ende durch. Mit seinen Augen beobachtet, gewinnt die typische Katastrophe, um die sich auch diese Erzählung dreht, viel an Spannung. Sie kommt frisch und lebendig und gar nicht "schwül" daher.
Andererseits: Auch hier gibt es diese Mischung aus Erregung und Lethargie, die den jungen Mädchen und alten Männern das Leben zerstört. Natürlich nimmt sie auch Bill (und mit ihm den Leser)gefangen.
Schließlich ist der 17-jährige Schüler nicht ohne eigene Probleme: Prüfungen, Vater, Mädchen - das Übliche eben. Doch während andere Autoren da oft in wehleidige Übertreibung oder einen unangemessen spöttischen Altmänner-Ton verfallen, gelingt es gerade Keyserling, dem "Schilderer der baltischen Dekadenz", seinen Bill mit einer authentischen Mischung aus Empfindsamkeit und jugendlicher Robustheit zu schildern. Und die hilft dem jungen Helden auch, der Schwüle nie ganz zu verfallen und sich nach einigen Sommertagen wieder daraus zu befreien.
Eine wirklich gelungene, kleine Geschichte!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die "Schwülen Tage" des Titels prägen atmosphärisch die äußeren Geschehnisse der Erzählung. Was im Inneren des jugendlichen Protagonisten geschieht, will dagegen so gar nicht zur lichtüberfluteten Landschaft passen, in der er sich bewegt. Der Jüngling ist zum Lernen in die Provinz verbannt, weil er die Abiturprüfung nicht bestanden hat. Zu seinem Kummer bedeutet dies, dass er Wochen mit seinem Vater zu verbringen hat, der ihn autoritär auf Distanz hält, und zu dem er darum kein echtes Verhältnis hat. Schließlich entdeckt er jedoch, dass der Vater durchaus auch eine interessante, eine private Seite, jenseits seiner väterlichen Rolle, hat - nämlich ein Geheimnis.
In der schwülen Hitze des Sommers scheint alles still zu stehen, die Fassade des Familienlebens mit ihren pseudo-idealistischen Phrasen genauso für die Ewigkeit geschaffen wie das damals prosperierende Kaiserreich. Aber Bill von Fernow scheint in einer unwirklichen Art Traumtrunkenheit seinen Weg ins Erwachsensein doch noch zu finden, fügt sich am Ende sogar in die Rolle, die ihm die Gesellschaft vorgibt, die aber seiner wahren Gefühlswelt kaum Raum gibt.
Keyserlings Erzählung von der Suche nach Selbstfindung eines Jugendlichen zur Jahrhundertwende reiht sich in seiner Stimmung ein in ähnliche Werke Musils und Wedekinds. Auch hier erscheint die ältere Generation wie hinter einer Maske, die keine Privatheit oder Vertraulichkeit zulässt, verborgen, und das eigentlich Menschliche drückt sich aus in den Daseins-Fragen der Jugend.
Wer Schnitzler, Musil, Wedekind, Mann gern gelesen hat, wird auch in dieser Erzählung auf seine Kosten kommen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vier lange Erzählungen 25. August 2010
Von C_Blunt
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Der Manesse-Band enthält vier lange Erzählungen:
- Schwüle Tage (1904/06)
- Bunte Herzen (1909)
- Nicky (1914)
- Am Südhang (1914/16)
sowie ein Nachwort von Martin Mosebach.

Er ist sehr schön aufgemacht - mit Leseband versehen, auf zartes Dünndruck-Papier gedruckt und in blaues Leinen gebunden - und damit auch bestens als Geschenk geeignet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Buch
Interessantes Buch. Was kann man noch dazu sagen? Bei den Büchern ist es Geschmacksfrage. Mir gefällt hat es aber gefallen.
Vor 8 Monaten von Gedanski veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebevolle und gut beobachtete Geschichte
Eine richtig gute Geschichte von der Liebe. Geht langsam und mit Bedacht los und findet ein altmodisches und fuer die Zeit folgerichtiges Ende. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Katharina Breustian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Download
Über Amazon Kindle gekauft und läuft, was soll man da schon mehr sagen, immer diese Aufforderungen den Artikel zu bewerten :D
Vor 16 Monaten von Siebenstein_7 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ..............in der hochsommerhitze
Hanns Zischler trifft genau den richtigen, zurückgenommenen Tonfall dieser Erzählung von Eduard Graf von Keyserling. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2008 von J. Fromholzer
5.0 von 5 Sternen Ein Muß!
Dieses Buch gehört insbesondere wegen seiner poetischen Sprache, die ihresgleichen sucht, zu den Büchern, die man gelesen haben muß. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2007 von Heinz-Dieter Beckmann
4.0 von 5 Sternen Schwüle Tage, die man nicht vergisst
Die kleine Novelle von Keyserling hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Da ist zum einen die Darstellung der schwierigen Vater-Sohn-Beziehung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2006 von Michael Kahnt
5.0 von 5 Sternen wer schnitzler oder josef roth mag...
keyserling schreibt ähnlich wie schnitzler oder josef roth, die psychologisch feinschichtig die gesellschaft am ende einer epoche analysieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2001 von Martin Loehnig
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