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Schurken der Landstraße: Eine Abenteuergeschichte
 
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Schurken der Landstraße: Eine Abenteuergeschichte [Gebundene Ausgabe]

Michael Chabon , Andrea Fischer
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 183 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1., Auflage (26. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462041894
  • ISBN-13: 978-3462041897
  • Originaltitel: Gentlemen of the Road
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 162.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Michael Chabon
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In seinem Nachwort schreibt der renommierte US-Autor und Pulitzerpreis-Träger Michael Chabon, dass er genug habe von der “Ehelichen-Zerwürfnis-Prosa“ für den New Yorker, die er in letzter Zeit geschrieben hat. Deshalb „habe ich mich aufgemacht, ein kleines Abenteuer zu erleben.“ Das Resultat dieser Abenteuerlust ist Schurken der Landstraße, eine Erzählung im Mantel-und-Degen-Stil, die den Leser in 15 kurzen Kapiteln in die Kaukasusregion des 10. Jahrhunderts entführt.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei jüdische Abenteurer auf Wanderschaft – Zelikman und Amram -, die um das Jahr 950 durch die kaukasischen Berge ziehen und sich mit Diebstahl, Betrügerei und anderen Auftragsarbeiten verdingen. Die beiden sind ein denkbar ungleiches Paar: Auf der einen Seite der blasse und dürre Zelikman, der seine fränkische Heimatstadt Regensburg vor langer Zeit verlassen hat und in der Heilkunst sehr bewandert ist. Auf der anderen Seite der afrikanische Hüne Amram, der es ebenso gut versteht, mit seiner Streitaxt wie mit Worten umzugehen. Die zwei liebenswerten Schurken treffen auf Filaq, den Prinzen der Chasaren, der seine ermordete Familie rächen möchte. Als Eskorte des raffinierten Prinzen sind die beiden bald Teil einer waghalsigen Rebellion, die dem rechtmäßigen Erben der Chasaren auf den Thron zurück helfen will. Dabei haben sie etliche wundersame Begegnungen und gefährliche Situationen zu meistern.

In der Tradition großer Abenteuergeschichten bedient sich Chabon einer opulenten Sprache und setzt seiner Fantasie keine Grenzen. Während manche Leser diese überbordende Fabulierkunst als lustvoll und versponnen begrüßen werden, kann sie auf andere recht langatmig und verwirrend wirken. Auch wenn Schurken der Landstraße bestimmt nicht jeden Chabon-Fan begeistern wird, so beweist der 47-jährige Autor mit diesem schmalen Band erneut, wie erstaunlich vielseitig er ist. -- Alexandra Plath

Pressestimmen

Es ist schwer, der gesammelten Wucht dieses Romans zu widerstehen, ganz zu schweigen von dem Vergnügen, das Chabons Sprache bereitet. New York Times Book Review;;;; 978-3-462-04190-3;;;Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel;Roman;Rinke, Moritz;;;GB;22.02.2010;1. Auflage;;;496;;;1-112;;;19,95;20,6;33,9;;;;;;Worpswas? - Worpswede! Moritz Rinke legt ein furioses Romandebüt vor. Stammt das angebissene Stück Butterkuchen im Tiefkühlschrank tatsächlich von Willy Brandt? Kann ein toter Onkel noch ein Kind zeugen? Wurde die schöne Kommunistin Marie von der Gestapo abgeholt oder von der eigenen Familie im Teufelsmoor vergraben? Und wie werden die Seelen der Menschen aufbewahrt?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade! 1. Juni 2011
Von weiser111
Format:Gebundene Ausgabe
Die Lektüre von Michael Chabons Abenteuer- und Schelmenroman über die "Schurken der Landstraße" im sagenumwobenen Chasarenreich Ende des 10. Jahrhunderts lässt sich gut an. Der Roman weckt anfangs den Eindruck einer Geschichte, die es an nichts von jenen Dingen fehlen lässt, die das Genre reizvoll machen. Der geheimnisumwitterte Regensburger Jude Zeligman, blass, rothaarig und mager, kurz: mit einem Aussehen, das das Klischee dem fränkischen Juden des Mittelalters vorzuschreiben pflegt, und ein ebenso leidgeprüfter und in jeder Hinsicht schlagfertiger äthiopischer Jude namens Amram machen gemeinsame Sache. Mit allen Wassern gewaschen sind die beiden, und sie revidieren gekonnt das Klischee vom mittelalterlichen Juden, das man so hat. Keine erhabenen Handels- oder Weltreisenden sind sie, keine überwältigen Gelehrten, sondern beherzte Gauner, denen aber das Herz auf dem rechten Fleck sitzt. Und nun sind sie zu weltlichem Großen berufen: Wider Willen zunächst, im Laufe der Zeit aber immer engagierter und mit allem Witz und Können widmen die beiden sich der Befreiung, Rettung und Wiedereinsetzung in allen Ehren des möglicherweise hochadligen Jünglings Filaq. Dazu wagen sie sich sogar in das Chasarenreich, obwohl ihnen dieses Reich fremd und die dortige Lage unsicher ist: Gerade hat ein blutiger Militärputsch stattgefunden, und mit dem fremden Heer ist nicht zu spaßen.
Wie gesagt: Das klingt vielversprechend. Aber leider wird das Versprechen nur in den ersten Romankapiteln einigermaßen gehalten. Nach dem Beginn lässt die Handlung immer mehr nach, wird langatmig, und oft grübeln und irren sich die Romanhelden noch über Dinge, die dem Leser längst klar sind. Damit nicht genug: Vor allem im letzten Drittel des Romans findet nachgerade eine Orgie an Zufällen statt, ohne die die Handlung unmöglich in die beabsichtigte Richtung steuern würde.

Die Lektüre lohnt sich aber auch für die ersten paar Kapitel nur dann ohne Einschränkung, wenn man großzügig über sprachlichen Unfug hinwegschaut, sei er nun von dem Autor oder der deutschen Übersetzerin verschuldet: Die Wörter "scheinbar" und "anscheinend" beispielsweise verwechselt die Übersetzerin grundsätzlich, die Vokabel "fleischig" ist in ihrer mutmaßlichen neuen Bedeutung gewöhnungsbedürftig, und noch so einiges regt vor allem zum Kopfschütteln an.
Aber das sind noch die geringsten Ärgernisse. Meist versucht der Roman nämlich sprachlich das zu imitieren, was man sich als Laie so als orientalischen Stil vorstellt (der Fachmann freilich dürfte sich wundern) und oszilliert munter zwischen gelungenen Metaphern und Anschaulichkeit einerseits und Epithetenbarock andererseits. Ebenso ärgerlich sind stilistische Anachronismen; was haben zum Beispiel ein "comicähnlich[es] Blähgeräusch" oder ein "migräneglänzender Tag" in einem Roman zu suchen, der den Leser wenigstens für ein paar Stunden ins 10. Jahrhundert mitnehmen soll in den Kaukasus?
Weitaus schlimmer jedoch ist, dass Chabon bei der Recherche öfter geschludert hat, als das einem Roman guttut, der im Chasarenreich spielt und vorgibt, übers Judentum gut Bescheid zu wissen. Wieso dann ein europäischer Jude im 10. Jahrhundert "Zeligman" heißt, fragt sich der Leser gleich zu Anfang, nimmt's aber noch hin (zwangsweise ans Deutsche angeglichene Namen waren erst ein paar Jahrhunderte später üblich). Schon etwas mehr verwundert ist der Leser über das Land Aserbaidschan -- geographischer bzw. Landesname wurde das erst im 20. Jahrhundert. Und domestizierte afrikanische (nicht: indische) Elefanten? Balladen bereits im 10. Jahrhundert? Es gäbe noch mehr Erstaunliches.
Chabons Nachwort schließlich ist ganz einfach unnütz -- meiner Meinung nach. Vorsichtig formuliert. Jedenfalls hat meine Allgemeinbildung keine Probleme, sich an kämpferische Juden vor der Gründung des Landes Israel zu erinnern. Anstelle eines nichtssagenden Nachworts, in dem Chabon nichts aufschlussreiches über kämpferische Juden mitteilt, obwohl er dies doch anfangs anzudeuten scheint, wären die Seiten besser genutzt mit einem erläuternden Register. Jedenfalls glaube ich, dass viele Leser, und zwar auch Leser mit überdurchschnittlich guter Allgemeinbildung, nichts oder nur wenig beispielsweise mit den folgenden Begriffen etwas verbinden können: (Kiewer) Rus, Waräger, Radamiten, Arsinyah, Nestorianer, Feueranbeter, Swanen (= Swaneten). Und warum "Porphyrogenos" ausgerechnet als Pferdename einen gewissen Witz hat -- na klar, weiß doch jeder, gell...

Ganz zu schweigen davon, dass über die Chasaren bei seriösen Historikern aus verschiedenen Gründen wenig Wissen gesichert ist (deswegen sind die Chasaren ja auch so beliebt bei den Pseudohistorikern und Erlösungstheoretikern: Worüber man nicht viel sicher weiß, darüber kann man jede Menge Unsinn behaupten -- 's wird schon einer glauben). Nunja, wenigstens in dieser Hinsicht hebt sich Chabon angenehm vom Gesindel ab, und einige Details über die Struktur der Herrscherhäuser sowie über die mutmaßliche religiöse Vielfalt der Bevölkerung vermittelt er sogar gut (darüber vielleicht nochmal was im Nachwort, d a s wäre sinnvoll gewesen).
Wenn er mit den anderen relevanten Begriffen ebenso ordentlich vorgegangen wäre, und wenn das Ganze sprachlich beziehungsweise stilistisch weniger stelzbeinig wäre, und wenn vor allem die Romanhandlung selber mehr Pfeffer hätte -- man mag sich garnicht vorstellen, welche Prachtstücke etwa ein Isaak Babel oder ein Leo Perutz aus dem Rohmaterial gefertigt hätten...
Aber so -- nein.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Solzimer
Format:Gebundene Ausgabe
Wir schreiben das 10. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und befinden uns in der Steppen- und Bergregion in der Nähe des Kaspischen Meeres, im damaligen Chasarien. Zwei mit allen Wassern gewaschene Glücksritter - ein jüdischer Barbier aus Regensburg und ein abessinischer Söldner (auch auf eine dunkle Weise jüdisch)- schlagen sich mit Gaunereien durch eurasische Weiten und begegnen eines Tages Filaq, dem flüchtigen Sohn des gestürtzten chasarischen Beks (Bek=Herrscher).
Die comicsartige Abenteuergeschichte, die sich anschließend entwickelt, ist zwar recht dynamisch und bunt, mutet jedoch etwas konstruiert, flach und in Teilen vorhersehbar an. Die ostentativ abgeklärten Protagonisten (Typ Gentleman mit kleinen Marotten im wilden Westen) fangen irgendwann im Laufe der Lektüre enervierend zu wirken. Der Schreibstil, invariant als Aneinanderreihung langer Satzgefüge umgesetzt (was dem Autor vermutlich den Lob als Sprachvirtuose einbringen soll), tut sein übriges. Dabei verliert Michael Chabon (oder der Übersetzer) schon mal die Orientierung im selbst errichteten Labyrinth: " An der Zungenwurzel für immer zum Schweigen gebracht durch den Dolch des Beks persönlich..." (S.125). Durch den Dolch persönlich?
Im Nachwort erfahren wir, dass Herr Chabon mit dem Buch unter anderem das - von ihm wahrgenommene - einseitige Image von Juden als dem Volk der woodyallenhaften Steuerberater revidieren wollte. Nun, zu einem erscheint mir die Wahrnehmung des Autors eine Spur zu einseitig. Zu anderem gibt diese Absicht dem Text etwas propagandistisches, was einen bei der Lektüre unterschwellig stört. Als wäre es eine Cowboy-Geschichte, in der ständig betont wird, dass die Cowboys hier jüdischer Abstammung sind.
Wem kann das Buch empfohlen werden? Ich weiß es nicht. Einem literarischen Feinschmecker wird es zu klischeehaft und bemüht erscheinen, ein "Action-Fan" wird die umständliche Sprache als störend empfinden. Bei allem Wohlwollen gibt es von mir dafür nicht mehr als drei Sterne.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ½ TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Eine fränkische Nebelkrähe namens Zelikman mit einer gewissen Übung als Medicus und ein afrikanisch-jüdischer Riese, der sich Amram nennt. Die beiden Männer verdienen ihren Lebensunterhalt durch Gaunereien. Als ihnen ein einäugiger Elefantentreiber auf die Schliche kommt, will er die beiden kampferprobten Männer sogleich anheuern. Sie sollen ihm und einem Jüngling sicheres Geleit geben.

Der Jüngling mit Namen Filaq soll zum Volk seiner Mutter in Aserbaidschan in Sicherheit gebracht werden. Sein Vater, der verstorbene Bek, sei verraten worden, der Thronräuber Buljan hätte das Reich der Chasaren übernommen. So einfach ist der Weg in sichere Gefilde aber nicht, denn Verfolger sind dem Zyklopen und dem Jungen auf der Spur. Des Weiteren nutzt der Bursche jede sich bietende Möglichkeit zur Flucht. Sein Ziel: zurück in die Heimat, den Vater rächen!

Bevor man sich einig werden kann, wird der Einäugige getötet und so fliehen Amram und Zelikman zusammen mit dem Burschen, der Ihnen aber bald entwischt. Bei der Verfolgung von Filaq begegnen die beiden Männer dem verletzten Hannukah, welcher, nachdem er von Zelikman zusammen geflickt wurde, fortan der Dritte im Bunde ist. Bis sie Filaq wiederfinden und gemeinsam, dem Weg des Schicksals folgend, das Königreich zurückerobern, gilt es noch die eine oder andere unvorhersehbare Situation zu meistern.

Das Reich der Chasaren hat tatsächlich existiert. Es wurde im 7. Jahrhundert nach Christus im nördlichen Kaukasus gegründet. Die jüdische Religion war - wenn man Wikipedia glauben will - ab dem 8. bzw. 9. Jahrhundert die wichtigste Religion. Ein faszinierendes Beispiel über eine Blütezeit der jüdischen Kultur im Mittelalter. Da ich mich bislang mit diesem Volk nicht beschäftigt hatte - ehrlich gesagt hatte ich noch nicht einmal davon gehört!- bin ich dem Autor sehr dankbar. Ohne ihn wäre ich nie darauf gestoßen.

Der Arbeitstitel dieses Buches lautete übrigens "Juden mit Schwertern". Dies und noch so einiges mehr verrät der Autor in seinem Nachwort.

Eine WARNUNG noch: Der Schreibstil von Chabon ist sehr überschäumend, überbordend und womöglich nicht jedermanns Sache. Man merkt es schon an den Überschriften der einzelnen Kapitel: Über einen Streit, ausgelöst durch die übergroße Liebe zu einem Hut; Über Befürchtungen aufgrund der Unzulässigkeit, wie unsinnig auch immer, ein Gebetsquorum mit einem Elefanten zu erfüllen; Über die melancholische Pflicht von Soldaten, das von Königen hinterlassene Durcheinander zu richten.

Vergleichbar zu diesem Buch ist meiner Meinung nach zum Beispiel Lebenslauf eines dicken Mannes, der Hamlet hiess von Georg Britting. Ausdrucksstarke Sprachbilder, reichhaltige Beschreibungen. Die einzelnen Kapitel können fast für sich betrachtet als Kurzgeschichten gelten, die lose zusammenhängen. Natürlich gibt es einen roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht, und dennoch, eine richtige Einheit, wie man es aus anderen Büchern kennt, ist es meiner Meinung nach nicht. Michael Chabon schwelgt in seinen Beschreibungen, nutzt seine schöpferische Freiheit als Autor voll aus. Dies ist meiner Meinung nach ein Buch für fantasievolle, vielleicht sogar sprachverliebte Menschen. Nicht einfach zu lesen. Ich bezweifle, dass Kinder oder Jugendliche Spaß daran haben werden.

Eines sei noch erwähnt, der Schluss hält eine ganz besondere Wendung bereit, welche manche Szenen in nachhinein in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Mein Fazit: Mit blühender Fantasie erzählt Michael Chabon eine fast unglaublich anmutende Geschichte, die doch einen wahren Kern enthält und Einblicke in ein Volk erlaubt, welches tatsächlich existiert hat. Eine wahrhaft fantastische Lektüre, manchmal jedoch etwas wunderlich und nicht immer einfach zu lesen.

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Nachtrag 13. Juli 2011
Bitte unbedingt die Rezension von weiser111 vom 1.6.2011 beachten...
Mir scheint, ich war nicht aufmerksam genug.
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