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Schumpeters Reithosen: Die genialsten Wirtschaftstheorien und ihre verrückten Erfinder
 
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Schumpeters Reithosen: Die genialsten Wirtschaftstheorien und ihre verrückten Erfinder [Gebundene Ausgabe]

Paul Strathern , Rita Seuss , Sonja Schuhmacher
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, 18. August 2003 --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 331 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (18. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593372932
  • ISBN-13: 978-3593372938
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 402.058 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Paul Strathern
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Produktbeschreibungen

changeX

Wirtschaftstheorie gilt als dröge und zahlenlastig. Umso erstaunlicher, wie es Paul Strathern gelungen ist, die Geschichte der wichtigsten ökonomischen Theorien nicht nur akribisch, sondern auch augenzwinkernd freizulegen, sie - zu kleinen Schmuckstücken aufpoliert - in unterhaltsame, anekdotengespickte Kapitel zu packen.

Wer gedacht hat, dass zumindest die meisten berühmten Ökonomen seriöse Zeitgenossen gewesen sind, der wird bei der Lektüre so manches Mal die Augenbrauen hochziehen. Zum Beispiel, wenn Strathern über John Law berichtet, einen phänomenal erfolgreichen Schotten, der im Jahr 1720 als der reichste Mann der Welt galt. Er fristete sein Dasein nicht nur als Berufsspieler und Schürzenjäger, sondern war zudem ein geflohener Mörder. Ihm gelang es nichtsdestotrotz zum Vertrauten und Finanzberater des französischen Regenten Philippe, Herzog von Orléans, aufzusteigen. Law gründete im Mai 1716 die erste Bank Frankreichs, die Banque Royale, drei Jahre später besaß er die Kontrolle über die gesamten Staatsfinanzen. Ihm gelang in diesen schwierigen Zeiten die Geldschöpfung aus dem Nichts, nämlich die Einführung des Papiergeldes. Die Situation eskalierte in Form einer enormen Währungskrise, Law flüchtete vor den aufgebrachten Franzosen nach England, wo er als "Schotte, der Frankreich bankrott gemacht hat" nicht nur bestaunt und gefeiert, sondern natürlich auch begnadigt wurde.

Das alles sind nette Geschichten mit ihrem eigenen Reiz. Was aber Paul Strathern damit transportiert, ist viel mehr: Er zeigt vor allem, dass sich die Idee der Wirtschaftswissenschaft in großem Maße durch viele einzelne Akteure weiterentwickelt hat und auf diesem Wege auch immer weiterentwickeln wird. Darunter sind natürlich einerseits große Denker zu finden, andererseits aber auch eigensinnige Genies, Moralisten, Exzentriker und widersprüchliche Scharlatane. Auf teils verworrenen und wild verzweigten Pfaden werden Visionen und Utopien entworfen und wieder verworfen oder ganz neue, fortschrittliche Wege entdeckt.

Ein optimales Geschenkbuch für Manager, die ihr Wissen aufpolieren und sich dabei nicht langweilen wollen! (c)changeX – Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2004
Dieses Buch von Paul Strathern, lobt Rezensent Hanno Beck, biete "einen amüsanten, flott geschriebenen Parforce-Ritt durch die Geschichte der ökonomischen Theorie". Strather lege "in gefälliger Weise Mosaiksteinchen neben Mosaiksteinchen", und so enstehe "ein Bild vom langen Weg der Wirtschaftswissenschaften", von den Anfängen einer doppelten Buchhaltung, über die Moralphilosophie und die großen klassischen Denker der Nationalökonomie, bis hin zu den "komplexen Ideenkonstrukten der Spieltheorie", das "anregend, amüsant und lehrreich zugleich" sei. Dass Strathern auch die Biografien der Theoretiker und damit zugleich auch die Umstände der Entstehung der Theorien behandele, helfe außerdem dabei, so Beck, manche Theorie, die aus heutiger Perspektive abwegig klinge, noch zu verstehen. Nicht nötig wäre es allerdings gewesen, kritisiert Beck, im deutschen Untertitel des Buches, mancher Biografien wegen, gleich reißerisch von "verrückten" Erfindern zu sprechen.

© Perlentaucher Medien GmbH

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von spiesi
Format:Gebundene Ausgabe
Ökonomie ist spannend. Das ist eine Aussage, die derjenige tätigen kann, der Schumpeters Reithosen gelesen hat. Paul Strathern gelingt es frischen Wind in die Vergangenheit zu bringen. Erzählungen über das Privatleben der Ökonomen lockern die Fakten auf, der vorhandene Bezug zur Gegenwart lässt einem Zusammenhänge erkennen. Der Autor begegnet allen im Buch vorkommenden Personen vorurteilslos. Er bietet lediglich Vor- und Nachteile der Thesen an, welche dem Leser bei der Meinungsbildung helfen sollen. Strathern verkauft keine Theorie als die Wahrheit, der sich alles zu unterwerfen hat. Er lässt dem Leser eben entsprechende Freiräume. Zweifelsohne handelt es sich bei Schumpeters Reithosen mehr um ein Geschichtsbuch und so ist Objektivität zwingend notwendig.

Einziger Kritikpunkt ist der mangelnde Tiefgang einzelner Themen. Manchmal schnappt der Autor etwas auf und lässt es dann aber gleich wieder fallen. Aus solchen Passagen geht man dann eher unwissend hervor. Doch soll das Buch mehr Anreiz sein, sich weite Informationen zu holen. Praktisch ist, dass es hierfür eine Bücherliste für weiterführende Quellen gibt.

Wenn auch Sie dieses Buch lesen, werden Sie dabei immer ein Schmunzeln auf den Lippen haben, denn unterhaltsame Darstellungen findet man unzählige. Ökonomie macht halt auch Spaß.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch für Jedermann der mit Wirtschaft zu tun hat. Einerseits erhält der Leser einen Überblick über die großen Meilensteine in der Wirtschaftsgeschichte, andererseits einen spannenden Einblick in die Eigenheiten der großen Wirtschaftstheoretiker. Wenn Sie schon immer wissen wollten wie Statistik entstand oder wann und warum Papiergeld eingeführt wurde, wie J.P. Morgan zu seinem Reichtum kam oder wie Karl Marx zu seinen Ideen kam - lesen Sie dieses Buch. Es ist ein Buch zum oftmals lesen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
brauchbarer Einstieg ins Thema 18. September 2004
Von "gripsy"
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich so mitten drin in diesem Buch war, musste ich mir sagen, dass ich diese Erzählweise doch schon irgendwo gesehen habe. Und wirklich. Dann fiel 's mir ein. Das Buch ist ein kleines bisserl wie "Sophies Welt" aufgebaut. - Nur ohne Rahmenhandlung und nicht auf dem Gebeiet der Philosophie, sondern auf dem der Ökonomie.
Es vermittelt eine recht nette chronologische Beschreibung der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften. Da die nicht ganz geradlinig verlief, musste der Autor ebenfalls ein wenig von Thema zu Thema springen. Er tut dies aber leider auch an Stellen, an denen es nicht notwendig ist. An diesem Übergängen krankt das Buch insgesamt ein wenig. So sind die Einstiege in die jeweiligen Kapitel manchmal recht holprig geschrieben.
Dennoch:
Für jemanden, der sich mit dem Thema noch nicht tiefgehend beschäftigt hat, ist es sicher ein gutes Überblicksbuch, das man auch noch ein zweites oder drittes Mal zur Hand nehmen kann.
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