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Schumanns Schatten: Variationen über mehrere Personen Roman [Taschenbuch]

Peter Härtling
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. November 1998
Peter Härtling erzählt vom Leben und Sterben des zerrissenen und genialen Komponisten Robert Schumann (1810 - 1856): Von der Kindheit in Zwickau, vom Studium und von der Arbeit in Leipzig, Heidelberg, Dresden und Düsseldorf, von Begegnungen mit Heine und Wagner, von der Freundschaft mit Mendelssohn und Brahms, von diversen Liebschaften und der großen Liebe zu Clara Wieck, die er gegen alle Widerstände 1840 heiratet. Stationen seiner Biographie und Schilderungen aus den letzten beiden Lebensjahren des an Syphilis Erkrankten in der Heilanstalt bei Bonn wechseln einander ab. »Ein höchst einfühlsames, atmosphärisch dichtes, bisweilen leicht melancholisches Porträt.« (Peter Mohr im "General-Anzeiger", Bonn)

Wird oft zusammen gekauft

Schumanns Schatten: Variationen über mehrere Personen Roman + Schubert: Zwölf Moments musicaux und ein Roman + Liebste Fenchel!: Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und Intermezzi
Preis für alle drei: EUR 29,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423125810
  • ISBN-13: 978-3423125819
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 95.678 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn: Der Patient tobt, beschimpft und bespuckt seinen Wärter Klingelfeld, diese treue Seele, die eigens für sein Wohlergehen abgestellt wurde. Musik hört er nicht mehr, dafür Stimmen. "Wie hat sich seine arme Frau mit ihm plagen müssen". Die täglichen Klistiere, sinnlose Quälerei gegen eine sinnlose Krankheit. Wir schreiben das Jahr 1854. Es geht dem Ende zu. Robert Schumann hat noch zwei Jahre zu leben.

Diese wie ein Buch ins Buch eingeschobenen Endenich-Szenen sind eine einzige Tour de force. Härtling, inzwischen ein Spezialist für ganz eigene, hocheinfühlsame "Roman-Biographien", kam über seine Romane Schubert und Hölderlin auf Schumanns Spur. Hatte dieser die beiden doch glühend verehrt.

Zart wie ein Aquarellist breitet Härtling das Leben des -- 1810 in Zwickau geborenen -- genialen, oft verwirrten, aber auch verwirrenden Komponisten vor dem Leser aus. Dabei entsteht weit mehr als nur Biographisches. Da ist der frühe, rätselhafte Freitod der Schwester Emilie, der wie ein Beilhieb die Familie zerstört. Der Vater geht daran zugrunde. In Schumann jedoch scheint der Schmerz einen Kreativschub ausgelöst zu haben. Nach ungeliebtem Jurastudium und Reisen zu Wagner und Heine nimmt er bei dem berühmten Klavierlehrer Wieck in Leipzig Unterricht. Wiecks Tochter Clara ist zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt.

Seine ersten Kompositionen, die "Abegg-Variationen" und "Papillons" erscheinen. Frauen fühlen sich angezogen von Schumann, er bleibt ihnen gegenüber seltsam sprachlos, stammelnd. Am Klavier kann er das Nichtgesagte ausdrücken. Eine jedoch liebt er, wird ihr hörig. Lange vor Clara. Sie ist Schumanns Schicksal.

Am Schluß bedankt sich Peter Härtling bei Clara Haskil: "Sie spielte vor mehr als vierzig Jahren in Stuttgart Schumanns Klavierkonzert in a-Moll. Es klingt in meinem Gedächtnis weiter bis auf den Tag." Und führte zu diesem wunderschönen Buch. --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Härtling, geboren am 13. November 1933 in Chemnitz, Gymnasium in Nürtingen bis 1952. Danach journalistische Tätigkeit; von 1955 bis 1962 Redakteur bei der »Deutschen Zeitung«, von 1962 bis 1970 Mitherausgeber der Zeitschrift »Der Monat«, von 1967 bis 1968 Cheflektor und danach bis Ende 1973 Geschäftsführer des S. Fischer Verlages. Seit Anfang 1974 freier Schriftsteller. Peter Härtlings gesamtes literarisches Werk, für das er 2003 mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet wurde, ist auch bei dtv lieferbar.

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4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Furchtbar aber fesselnd 26. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Schumanns Schatten
Peter Härtling beschreibt in zwei immer wieder gegeneinander unterbrochenen Erzählsträngen das Leben von Robert Schuhmann.
Der eine Strang ist das sich leicht entwickelnde Leben des jungen Schumann, der andere erzählt in zunehmender Dichte wie sich seine Krankheit fort entwickelt und wie es schlechter und schwieriger für den Patienten wird.
Die Entwicklung einer Freundschaft, Liebe, Problematik, schließlich Verbindung mit Clara Wieck, einer einzigartigen Pianistin, die er schließlich zur Frau wählt und die ihn sein Leben begleitet und ihm vielfach das Überleben sichert, ist der schöne, große, lange Hauptpart dieses Buches.
Die Krankheit, eine schon in frühen Jahren zugezogene Geschlechtskrankheit, erinnert heute, in den Zeiten von Aids, eindringlich an die Beschränkungen der medizinischen Kunst. Genau wird der Krankheitsverlauf beschrieben. Es ist bedrückend zu erkennen, wie gering das Wissen der Ärzte vor 150 Jahren war und ernüchternd zu lesen wie ihre Therapien und Maßnahmen eingesetzt wurden.
Eine ungewöhnliche Biografie, die viel über den Musiker Schumann sagt, ihn aber von seiner menschlichen Seite analysiert und nicht so sehr die musikwissenschaftliche Brille trägt. Man kann sehr leicht in einen Bann gezogen werden, der einen das Buch nicht mehr so sehr als Lebensgeschichte, sondern beinahe als Krimi erscheinen lässt.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein überwältigender Eindruck und mehr 29. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer musikinteressiert ist und Lust hat einzutauchen in eine wundervolle - menschliche!- Welt eines Genies, für den ist dieses wunderbare Buch ein wahrer Genuss! Zum ersten mal hat mich eine biografische Erzählung gefesselt wie ein sehr guter Roman.
Die besonders positive und liebevolle Erzählweise von Peter Härtling trägt ebenso dazu bei wie auch das ständige "Auftauchen" bedeutender anderer Personen (Brahms, Mendelssohn, Eichendorff und viele andere) in Schumanns Leben. Für einen Laien werden Verbindungen sichtbar und eine Epoche wird lebendig, er leidet mit den Figuren, er freut sich und erkennt, dass Kompositionen mehr sind als man glaubt...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So könnte es in Schumanns Seele ausgesehen haben 1. April 2012
Format:Taschenbuch
Es ist kein völlig neues Schumann-Bild, das Peter Härtling in seiner Romanbiographie zeichnet. Und doch ist es ein Buch, das eigenständig erzählt und gewichtet, das anders ist als "bloße" Biographien. Obwohl nicht in der Ich-Form geschrieben, wagt und fühlt sich Härtling sehr tief in das Seelenleben dieses zerrissenen Musikers hinein. Der relativ frühe Tod des Vaters, einem erfolgreichen Buchhändler, und eine Überdosis an obsessiver, distanzloser Jean-Paul-Lektüre scheinen zu Schumanns tiefer, oft stummer Melancholie nicht wenig beigetragen zu haben. Die Haltlosigkeit des manisch saufenden und in Leipzig Frauen nachstellenden Studenten Schumanns kommt krass wie nie zuvor zum Vorschein.
Implizit transportiert "Schumanns Schatten" auch eine sympathische Kritik des Virtuosenkultes: Der Klavierlehrer Friedrich Wieck, bei dem Schumann Unterricht nahm und bei dem er seine spätere Frau Clara kennenlernte, erscheint als selbstsüchtiger, seelenloser Zirkusdompteur; so etwa stellt man sich heute auch Lang Langs Vater vor. Schumann selbst verstümmelte sich mit extremen Fingerübungen (er band dabei den 4. Finger fest!) seine linke Hand, was ihn zwang, auf eine Virtuosenlaufbahn zu verzichten und sich ganz aufs Komponieren und auf das literarische Schreiben über Musik zu verlegen - fast wirkt es wie ein bewusstes Kalkül. Wie kühn, überschwenglich und reich diese Musik dann wurde, das glaubt man in dieser Prosa förmlich zu hören. Höchste Bewunderung nötigt es einem ab, wie Härtling die Liebe zwischen Clara Wieck und Robert Schumann in ihrem Auf und Ab zeichnet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schumanns Lebens-Krimi 5. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Schumanns Schatten
Peter Härtling beschreibt in zwei immer wieder gegeneinander unterbrochenen Erzählsträngen das Leben von Robert Schuhmann.
Der eine Strang ist das sich leicht entwickelnde Leben des jungen Schumann, der andere erzählt in zunehmender Dichte wie sich seine Krankheit fort entwickelt und wie es schlechter und schwieriger für den Patienten wird.
Die Entwicklung einer Freundschaft, Liebe, Problematik, schließlich Verbindung mit Clara Wieck, einer einzigartigen Pianistin, die er schließlich zur Frau wählt und die ihn sein Leben begleitet und ihm vielfach das Überleben sichert, ist der schöne, große, lange Hauptpart dieses Buches.
Die Krankheit, eine schon in frühen Jahren zugezogene Geschlechtskrankheit, erinnert heute, in den Zeiten von Aids, eindringlich an die Beschränkungen der medizinischen Kunst. Genau wird der Krankheitsverlauf beschrieben. Es ist bedrückend zu erkennen, wie gering das Wissen der Ärzte vor 150 Jahren war und ernüchternd zu lesen wie ihre Therapien und Maßnahmen eingesetzt wurden.
Eine ungewöhnliche Biografie, die viel über den Musiker Schumann sagt, ihn aber von seiner menschlichen Seite analysiert und nicht so sehr die musikwissenschaftliche Brille trägt. Man kann sehr leicht in einen Bann gezogen werden, der einen das Buch nicht mehr so sehr als Lebensgeschichte, sondern beinahe als Krimi erscheinen lässt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen bewegend
das ist ein Roman- keine Biografie- auch wenn sich das Metier zwangsläufig vermischen muss.
Will man Verständnis für die dunklen Seiten in Roberts und Claras... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Uwe Lass veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles gut
Alles wie erwartet: professionell und gut. Keine Probleme. Aber bei solchen Artikeln sollte es auch keine Schwierigkeiten geben. Alles andere wäre unprofessionell.
Vor 18 Monaten von Tomas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebe und Musik
Die Verbindung von Liebe und Musik ergreift mich immer wieder mit höchster Intensität.
Das musikalische Schaffen von Clara und Robert Schumann vor dem Hintergrund... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2012 von Uli
5.0 von 5 Sternen Intensives Leseerlebnis
Ja! Schumann hatte einen Schatten!
Dieser durchflocht sein Leben ebenso wie die verschiedenen Ebenen dieses Buches sich selbst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2010 von Gülseren Grün
5.0 von 5 Sternen Einblicke
Von den Künstlerromanen Peter Härtlings mutet mich dieser hier am düstersten an.
Das Lebensschicksals Robert Schumanns dient dem Autor als Hintergrund für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2007 von Udo Kaube
4.0 von 5 Sternen Schumanns Leben in fast durchwegs schmerzhaften Bildern
Die minutiöse Darstellung, wie es gewesen sein könnte das Leben des Robert Schumann und seiner Frau Clara Wieck, geht unter die Haut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2000 von Hans Henkel
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