So schwärmt Mathias Heizmann bei Arte. Eine Einspielung, die in die Annalen eingehen werde.
"Der beste Schumann seit Horowitz oder Argerich«, so urteilte euphorisch der Bayerische Rundfunk über die fünfte und letzte Folge der Gesamteinspielung von Eric Le Sage. Die letzte Folge liefert mit Schumanns Klavierzyklus Kinderszenen Op. 15 einen der bedeutendsten Klavierzyklen der Romantik. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere populäre Klavierstücke und -zyklen. " so die Produktinformation.
Höre ich seine Kinderscenen und die Wiedergabe von Argerich, so trennen diese nicht gerade Welten,aber doch erkennbar Niveauunterschiede,sowohl von der Anschlagskultur als der gestalterischen Potenz,man vergleiche dazu einmal "Haschemann".
Ähnliches könnte ich zum Vergleich zwischen Horowitz und Le Sage schreiben.
Es ist sicher verdienstvoll, die Schumann'sche Klaviermusik aufzunehmen und es gibt nicht viele, die Schumann wirklich überzeugend spielen.
Die Interpretation von Le Sage ist durchaus anhörenswert, aber eine Hype darum könnte ich nicht machen. Die Maßstäbe dafür liegen doch sehr hoch.
Eine empfehlenswerte Aufnahme,aber keine Referenz.