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Isch geh Schulhof. Unerhörtes aus dem Alltag eines Grundschullehrers
 
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Isch geh Schulhof. Unerhörtes aus dem Alltag eines Grundschullehrers [Hörbuch-Download]

von Philipp Möller (Autor, Erzähler)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (189 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 5 Stunden und 43 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Audiobooks on Demand
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 10. Januar 2013
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00AZMLHIC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (189 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Heute ist Klassenausflug. Bowlen - damit die Kinder sich endlich mal so richtig austoben können. Als ich den Klassenraum betrete, stürmen die ersten schon auf mich zu. "Herr Mülla, iebergeil!", ruft Ümit. "Isch mache Strike, ja? Schwöre, schmache eine Strike!" Mit wilden Bowling-Trockenübungen steht er vor mir. Wenn er nachher tatsächlich so bowlt, nehme ich mir besser einen Helm mit. Aushilfslehrer?

Ein lockerer Job, denkt Philipp Möller - bis zur ersten Stunde in seiner neuen Klasse: Musikstunden erinnern an DSDS, hyperaktive Kids flippen ohne ihre Tabletten aus und zum Frühstück gibt es Fastfood vom Vortag. Möllers Geschichten aus dem deutschen Bildungschaos sind brisant und berührend, und dabei immer wieder urkomisch.

©2012 Bastei Lübbe; (P)2013 Audiobooks on Demand

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
71 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lehrerbuch 7. November 2012
Format:Taschenbuch
Wenn „Isch geh Schulhof“ nur ein weiterer witziger Lehrer-Erfahrungsbericht wäre, Genre Humor, Subgenre knallharte & urkomische Schulgeschichten, dann würde ich mir nicht die Mühe machen, eine Rezension zu schreiben. Andererseits, wenn das Buch als Traktat über Pädagogik oder Predigt über Schulpolitik daherkäme, ich hätte mir nicht mal die Mühe gemacht, es zu lesen. Glücklicherweise ist es weder nur das eine noch nur das andere, sondern eine Mischung aus erzählenden und reflektierenden Passagen, als literarische Form irgendwo zwischen Bildungsroman und Essay angesiedelt. Und, nicht zu vergessen, es ist ein autobiographischer Text.

Philipp Möller, Diplom-Pädagoge um die Dreißig, Nichtlehrer also, Quereinsteiger, beißt sich gut zwei Jahre lang als Vertretungslehrer an einer Grundschule durch. Er beschreibt, was er dabei erlebt, wie er sich verändert, wie er in die Aufgabe hineinwächst und am Ende beinahe Klassenlehrer wird.

Aus dieser Perspektive werden die Verhältnisse an der Berliner Grundschule geschildert; Verhältnisse, an denen man verzweifeln möchte. Der Lehrer als Potentialentfaltungscoach? Vergessen Sie’s. Möller beschreibt, wie und warum er mutiert zur „frontalpädagogischen Dampfmaschine“, er erzählt, wie ihm die Sicherungen durchbrennen und wie er die Wirksamkeit von systematischer Belohnung kennenlernt. Am Ende ahnt man ein bisschen, wie er es schafft, meistens nicht zu verzweifeln. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt dabei ein Menschenbild, das ohne Moral auskommt, das ihm hilft, ohne Vorwürfe an die Beteiligten heranzugehen, an die Schüler, an die Kollegen, auch an die Eltern, und an sich selbst. Das ist das, was mir am besten gefallen und mich am meisten überzeugt hat.

Möller schreibt klar und unprätentiös, oft witzig, manchmal plakativ, immer gut lesbar. Dass seine Schilderungen dicht an der Realität sind, nimmt man ihm ab. Auszusetzen habe ich an seinem Buch vor allem, dass es teilweise – hauptsächlich am Ende – zu sehr in Richtung Manifest geht. „Wenn also auch Sie der Meinung sind, dass Bildung in Deutschland nicht länger sträflich vernachlässigt werden darf, setzen Sie gemeinsam mit mir und anderen ein deutliches Zeichen“ –

Sätze der Art „Egal was sich hier ändert – es kann nur besser werden“ sind mir suspekt. Ist da jemandem wirklich nicht klar, dass es sehr wohl auch schlechter werden kann? Hier in Berlin lassen die Schulen seit Jahren einen bunten Reigen von so genannten Reformen über sich ergehen, Maßnahmen, deren Umsetzung viel Kraft kosten, ohne wirklich etwas Brauchbares zu bewirken. Die Wahrheit ist, kein Mensch weiß, was das Richtige wäre für unser Bildungssystem. Auch wenn der eine oder andere Bildungshüther als Experte daherkommt, man sollte sich nicht täuschen lassen. Für leichtfertige Theorien ist das System zu komplex, erst recht für reformatorischen Eifer.

Um zynisch zu sein, sei er zu jung, schreibt Möller ein- oder zweimal. Ich hoffe, die Alternative zum Zynismus ist nicht, Illusionen anzuhängen.

Weil unter der Aufrüttel-Rhetorik das Nachdenken leidet, von mir einen Stern Abzug.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
In dem glücklichen Wissen eine (vor kurzem erst vollendete) "behutsame" Schulausbildung in verhältnismäßig guten Ausbildungsstätten genoßen zu haben, habe ich mich an dieses Buch begeben. Phillip Möller berichtet ungeschönt von seinen ganz persönlichen Erfahrungen als Grundschullehrer und schafft es dabei humorvolle, erschreckende & persönliche Situationen abwechslungsreich zu schildern. An manchen Stellen holt er aus und analysiert unser Schulsystem an sich, kritisiert Missstände, denkt über Reformen nach und entwirft das Bild eines Bildungssystems, das auf einem humanistischen Menschenbild beruht.

Auch wenn er manchmal wie ein Streiter für die Bildung auf verlorenem Posten wirkt, die bildungsfernen Aussagen & Verhaltensweisen der Kinder, häufig aus Familien mit Migrationshintergrund, ein sehr dramatisches Bild dieser Gesellschaftsgruppen zeichnet, so kommt nie der Eindruck eines Chauvinismus a la Sarrazin auf (von dem sich Möller in dem Buch auch distanziert), da immer wieder klar wird das sich Bildungsarmut nicht nur auf Familien mit Migrationshintergrund beschränkt. Es werden sowohl extreme Härtefälle beschrieben, wie auch Lichtblicke, und nie hat man den Eindruck das eine Wertigkeit zwischen diesen Menschen gezogen wird. Im Gegenteil! Möller sieht jeden Charakter als Produkt seiner Gene und seines Umfeldes und somit kann er ohne Vorwürfe versuchen, das beste für jeden einzelnen herauszuholen.

Die Berichte von Lehrern & Räumlichkeiten sind erschreckend, die Diskussionen zwischen Möller & seinen Schülern urkomisch, der Bildungsstand & das Verhalten der Schüler machen nachdenklich und anhand seinen persönlichen Erfahrungen erfahren wir, wie hart der Lehrerberuf ist.

Ein Buch das schockiert, Spaß macht & zum Denken anregt. Kaufempfehlung meiner Seits :) .
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vallah, voll aus dem Leben gegriffen! 10. November 2012
Von andreas
Format:Kindle Edition
Dieses Buch ist das beste, was ich seit langer Zeit gelesen habe!!!
Ich war selbst 10 Jahre Lehrer in Neukölln und kann (fast) sämtliche Schilderungen bestätigen, die sehr nah dran sind und mit der richtigen Ausdrucksweise beschrieben werden.
Es schießen derzeit solche Bücher aus den "Problemzonen" wie Pilze aus dem Boden, aber dieses Buch war der Hammer!
Aus der Sicht eines unverbrauchten Quereinsteigers werden die Zustände im Berliner Schulsystem detailliert beschrieben, ohne irgendwie beleidigend oder niveaulos zu wirken. Alles, was geschrieben steht, ist Tatsache!
Philipp Müller hat sehr fein beobachtet und Dinge skizziert, die manchen Lehrern schon gar nicht mehr auffallen....

100 Punkte für dieses lustige, spannende und denkwürdige Buch!
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Mit viel Humor beschreibt Philipp Möller den Stand an deutschen (Grund-)Schulen. Dabei schafft er es, den Leser mit Leichtigkeit in die widrigen und teils desolaten... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Philip Moston veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Dieses Buch ist nur zu empfehlen, teilweise lustig, aber eher ernüchternd und erschreckend wie es in unseren Schulen so abgeht.
Vor 2 Tagen von E.Lise veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!
„Isch geh Schulhof“ empfehle ich jedem zu lesen. Spannende Einblicke und Hintergründe zu unserem Schulsystem und dem Thema Migration werden hier gegeben. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Münchner Muse veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leitfaden für die Lehrerausbildung
Leider ist unser Schulsystem desolat und Lehrer werden im Studium nicht darauf vorbereitet, dass an den Schulen reine Wissensvermittlung im Frontalunterricht nicht gefragt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Sabine Müller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Belletristisches Buch
Ich kann mich zu diesem Buch nicht äußern, da es als Geschenk gedacht war. Diese gesellschaftspolitisch immer mehr abflachende Situation ist nicht mein Stil
Vor 5 Tagen von Marianne Lützenkichen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tolles Buch
Dieses Buch gibt mit erschreckender Klarheit und sogar manchmal mit Schmunzeln geschrieben einen tiefen Einblick in die mehr als problematische Lage an Berlins Schulen, die leider... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Klaus Kasper veröffentlicht
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Vor 5 Tagen von Frau von Hummel veröffentlicht
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5.0 von 5 Sternen Sehr Gut
Ich komme selbst aus Berlin und finde in dem Buch so sehr die Realität wieder. Es ist sehr unterhaltsam und leichtgängig geschrieben, so dass man es super in einem Zug... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von K. M. veröffentlicht
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