Walter Ernest Butler versteht es wie kein anderer mir bekannter Autor, den an Magie Interessierten an das Thema heranzuführen. Es ist eines seiner Anliegen aufzuzeigen, dass wahre Magie eben nicht "gottlos" ist.
Ihm gelingt es, die Theorie der Magie als eine Theorie geistiger wie materieller Prinzipien darzulegen, nach denen sowohl Mikrokosmos (Mensch) als auch Makrokosmos (Universum) aufgebaut sind. Das ist für vor allem für Skeptiker von Bedeutung, die nicht nur glauben wollen, sondern auch Erklärungen erwarten.
Die Lektüre dieses Buches kann nicht nur dazu führen, dass der Leser für sich die Entwicklung des Höheren Selbsts als Lebenssinn entdeckt, sondern auch dazu, dass der Glaube an Gott und die Weltreligionen (sowie ihre rituellen Handlungen) einen neuen Sinn bekommt. Oder anders ausgedrückt: wer seinen (alten) Glauben verloren hat, der kann ihn durch die Lektüre dieses Werkes vielleicht wiederbeleben ...
Wer nicht nur glauben will, sondern auch ein wenig mehr über geistige Zusammenhänge erfahren möchte, der sollte dieses Buch lesen und das Leben neu entdecken.