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Schuld [Hörbuch-Download]

von Ferdinand von Schirach (Autor), Burghart Klaußner (Erzähler)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 19,95
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 3 Stunden und 35 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 25. August 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0040T7370
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (86 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Ein Mann bekommt zu Weihnachten statt Gefängnis neue Zähne. Ein Junge wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Die neun Biedermänner einer Blaskapelle zerstören das Leben eines Mädchens und keiner von ihnen muss dafür büßen...

Neue Fälle aus der Praxis des Strafverteidigers von Schirach - die der Autor von Schirach wie mit dem Zauberstab in große Literatur verwandelt hat. Mit bohrender Intensität und in seiner unvergleichlich lyrisch-knappen Sprache stellt er leise, aber bestimmt die Frage nach Gut und Böse, Schuld und Unschuld und nach der moralischen Verantwortung eines jeden Einzelnen von uns.

©2010 Piper Verlag GmbH, München; (P)2010 Hörbuch Hamburg HHV GmbH

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
93 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ferdinand von Schirach, Strafverteidiger mit renommierter Kanzlei in Berlin, schildert in seinem zweiten Erzählband "Schuld" erneut reale Fälle aus dem anwaltlichen Alltag, erzählt Geschichten aus der juristischen Praxis, die sich zumindest in ihren Grundzügen auch in der Realität so abgespielt haben.

Das ist spannend. Und unterhaltsam. Aber es ist viel mehr als das. Denn von Schirach erzählt nicht einfach nur kuriose und absurde, in irgendeiner Form spektakuläre Fälle, sondern all seine Geschichten führen uns etwas vor Augen: den oftmals unauflösbaren Widerspruch zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Recht und Rechtsempfinden. Von Schirachs Geschichten führen uns an die Grenzen und in die Grenzbereiche unseres Rechtssystems, dorthin, wo moralisch-sittliches Empfinden und im Gesetz verankerte Gebote, Verbote und Regeln sich konträr gegenüber stehen; dorthin, wo sich die Unzulänglichkeiten unseres Rechtssystems in aller Deutlichkeit offenbaren - und davon ausgehend stellt sich unwillkürlich die Frage nach der Schuld.
Nach der Schuld der Täter, die wegen Verfahrensfehlern oder anwaltlicher Cleverness freisgesprochen werden müssen; und auch nach jener der Anwälte, die dem Täter seinen Freispruch erst ermöglicht haben. Die Erzählungen machen also deutlich, was unser Rechtssystem leisten kann, insbesondere aber auch, was es nicht leisten kann, an welchen Stellen es versagt oder versagen muss.
Alle Geschichten schildern uns diese Problematik, aber jede einzelne tut dies aus einem anderen Blickwinkel. Und einige der Geschichten zählen zweifelsohne zu den beeindruckendsten Kurzgeschichten, die in den letzten Jahren in deutscher Sprache veröffentlicht wurden.

Denn von Schirach ist ein überaus beachtenswerter Erzähler. Das Geheimnis seines Erzählstils heißt Reduktion. Bei allem philosophischen Gehalt seiner Stories beschränkt er sich doch nur auf die wesentlichen Konflikte und Gedanken. Diese schildert er in meist kurzen Hauptsätzen, prägnant und präzise, ohne jede Weitschweifigkeit. Er erspart uns ästhetische Ergüsse, er lässt aus und spart ein, was ihm unnötig erscheint - ohne dass die Geschichten an erzählerischer Dichte verlieren würden. Sein Stil ist leicht und flüssig zu lesen, allerdings keineswegs simpel.
Im Gegenteil, sein raffinierter Lakonismus und seine Schnörkellosigkeit erinnern an keinen Geringeren als Ernest Hemingway, den Meister des sprachlichen Understatements.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. M.
Format:Gebundene Ausgabe
Dass sich bei einem so rasch nachgeschobenen Buch der gleichen Manier das Niveau halten lassen würde, das der Autor in seinem Erstling "Verbrechen" adhoc erreichte, das haben wohl selbst Autor und Verlag nicht erwartet. "Schuld" wirkt wie eine Zusammenstellung derjenigen Geschichten, die man aus "Verbrechen" zunächst ausgeschlossen hat, weil sie qualitativ nicht ganz an die dort veröffentlichten Geschichten heranreichen. Die besten Geschichten in "Schuld" sind jedenfalls nicht besser als die schwächeren in "Verbrechen".

Die lakonisch-schroffen Sätze des erfolgreichen Strafverteidigers wirken nun, bei der zweiten Begegnung mit ihnen, schon etwas gekünstelt und lassen die Texte, die keinen so starken Inhalt haben, ins Banale abdriften. Als wollte er sich vorauseilend vor diesem Vorwurf schützen, hat von Schirach auch einen banalen Aristoteles-Satz zum Motto dieses Buches erkoren: "Die Dinge sind, wie sie sind." Viele Geschichten, die sind, wie sie sind, sind so kurz und knapp skizziert, dass sie kaum nachwirken. Auch hat sich der Verlag von dem Werbebanner mit der Aufschrift: "Es ist alles wahr!" verabschiedet, was wohl das Eingeständnis sein soll, dass der Autor nun häufiger das Terrain der puren Fiktion betreten hat (etwas, das man mit Blick auf die Schweigepflicht schon bei "Verbrechen" gemutmaßt hat). Das Ausgedachte merkt man einzelnen Geschichten auch an - eine Polizistin, die sich bei Fotografien von Leichen ("Der Koffer") gleich übergibt, das ist wohl mehr Filmklischee als Realität -, allerdings - und das versehe ich mit einem Ausrufezeichen - gereichen diese Momente den Erzählungen eher zu ihrem Vor- als zu ihrem Nachteil. So ist die durch eine Reihe komischer Zufälle geprägte Geschichte "Der Schlüssel", die eher an "Pulp Fiction" trifft "Soul Kitchen" erinnert als an einen authentischen Vorfall, ein Höhepunkt der Sammlung. Man hat das Gefühl eines entfesselt und von der Last der Authentizität befreit auftrumpfenden Autors, der sich jede erzählerische Freiheit nimmt, um die aberwitzige, schwarzhumorige Geschichte zweier Drogenhändler zu erzählen, deren verfressene Dogge den Schlüssel zu einem Schließfach mit 250.000 Euro verschluckt und damit eine Reihe folgenschwerer Vorkommnisse auslöst. Eine Dogge, die nach Verabreichung eines Abführmittels einen Maserati mit flüssigem Kot besudelt - wenn das keine filmreife Szene ist!
Die zweite längere Geschichte, "Die Illuminaten", sticht ebenfalls heraus. Auch hier ertappt man von Schirach dabei, wie er sich beim freien Fabulieren auf dünnes Eis begibt: Die Kunstlehrerin, die beim Anblick einer Folterszene tödlich verunglückt und der an sich schon dramatischen Geschichte um Internatszöglinge, die als Exekutivorgane eines selbst gebildeten Geheimbundes einen pickelgesichtigen Mitschüler quälen, eine ganz neue Wendung gibt: arg konstruiert, aber eben auch arg unterhaltsam.

Schließlich - und dieser Vorwurf wirkt schwerer als alle bisher vorgebrachten Einwände - fällt an "Schuld" ein Übermaß an geschilderten Sexualdelikten oder Akten des Sadismus auf, was das etwas ungute Gefühl im Leser hervorruft, dass Autor und Verlag sich der "Sex sells"-Maxime ein bisschen über das sittlich Vertretbare verschrieben haben. Wenn nach hundert Seiten ironischerweise unter dem Titel "Verlangen" der erste Text erscheint, der frei von den dunklen animalischen Trieben ist, weil nur ein paar Socken geklaut werden, wirkt das fast wie ein Feigenblatt.

Der Verlagslogik folgend wird es dieser Kritik zum Trotz bestimmt auch noch einen dritten Band dieser Art geben, der dann wahrscheinlich "Strafe" oder "Sühne" heißt. Oder wie wär's mit "Gericht"? Anschließend dürfte der Pfad aber wirklich ausgetreten sein und von Schirach wird mit einem epischeren Werk unter Beweis stellen müssen, dass er auch andere Erzählformen beherrscht. Er wird das schaffen. Ein kleiner Philip Marlowe ist der schreibende Anwalt, der sich in dem pointierten Schlusspunkt "Geheimnisse" mit dem Ich-Erzähler gleichsetzt, ja schon jetzt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dem Buch geht es so wie den meisten Sequels in der Filmbranche. Die Geschichten sind nicht mehr so spannend und nicht mehr so intensiv. Dort und da gibt es noch ein paar Highlights. Für Fans vom ersten Buch dennoch lesenswert. Aber eben auf ein Nummer Zwei-Feeling einstellen.
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Ansprechende Schreibe, interessante Geschichten
Der Autor versteht es, den Leser zu packen. Er beschreibt Geschichten aus seiner Berufspraxis, die glaubwürdig und doch überraschend sind. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Andreas Jacoby veröffentlicht
Glückwunsch! - Bestens
15 packende und voyeuristische Fälle aus Schirachs' Rechtsanwaltspraxis: Verbrechen, Mord und ganz viel Böses - jeder Fall für sich macht nur sprachlos. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Patrick Linke veröffentlicht
Gut, reicht aber nicht an den ersten Teil heran
Verbrechen war deutlich spannender zu lesen - es ist ein interessanter Zeitvertreib, aber bei Weitem nicht so packend wie der erste Teil.
Vor 26 Tagen von Berlinkunde veröffentlicht
Schirachs Denkanstöße
von Schirachs Denkanstöße
Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger. Die Frage nach Schuld und Unschuld, der Blick in die Abgründe menschlichen Seins, das... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jaroschek veröffentlicht
Unterhaltsam und kurzweilig
Sein erstes Buch hat mir besser gefallen, aber auch das Zweite ist unterhaltsam, kurzweilig und manchmal sogar etwas lehrreich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von buecheroeli veröffentlicht
spannend
auch so kann ein Krimi aussehen, auch wenn er das wahre Leben wiederspiegelt. Mit wenigen Worten einen ganzen Kriminalfall erklären und lösen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von poldinancy veröffentlicht
Spannend, aber ist der Hype gerechtfertigt?
Sicher, die wahren Fälle aus der Anwalts-Praxis von Ferdinand von Schirach sind durchaus spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lars-Christian Nitsch veröffentlicht
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Der in Berlin als Strafverteidiger tätige Autor Ferdinand von Schirach erzählt in diesen 15 Geschichten umfassenden Werk "Schuld" verschiedene Fälle, die letztlich... Lesen Sie weiter...
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