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Schuld: Stories Taschenbuch – 1. März 2012

4.1 von 5 Sternen 167 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Storybände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt veröffentlichte er im September 2013 seinen Roman »Tabu«. In seinen Essays und Reden äußert er sich regelmäßig zu großen gesellschaftspolitischen Themen.

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Ferdinand von Schirach ist seit 16 Jahren als Anwalt und Strafverteidiger tätig. Laut Klappentext seines Erzählbands Schuld gehören „Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen“ zu seiner Klientel. Solche Sätze sollen den Autor interessanter machen. Ferdinand von Schirach hat das aber gar nicht nötig. Alle Geschichten aus Schuld sind gut bis blendend geschrieben. Und spannend sind sie allesamt sowieso.

Das liegt nicht daran, dass Ferdinand von Schirach den Mainstream mit literarischen Kniffen in Büchern bedient, die schon zur Genüge in den Regalen der Buchhandlungen auf Kundschaft warten. Das liegt im Gegenteil vor allem daran, dass es dem Autor gelingt, vor dem Hintergrund seines Wissens über die Niederungen der menschlichen Seele ganz anders zu schreiben als die andern. Ferdinand von Schirach schreibt schnörkellos und unaufgeregt, ganz auf die Wucht des Faktischen vertrauend: über geschundene Frauen, die eher durch Unfall zu Mörderinnen werden (oder es, wie sich erst am Ende der Geschichte herausstellt, gar nicht gewesen sind). Über einsame Menschen, die aus Einsamkeit Verbrecher werden. Oder über die teils kuriosen Wege, die kriminelle Handlungen beizeiten nehmen. Erst spät gibt sich der Autor dabei im Alter Ego des Ich-Erzählers – eines Anwalts – zu erkennen. Auch dieser Kunstgriff ist brillant gemacht.

Apropos brillant: Eine Geschichte gibt es, die aus der Vielzahl guter Stories noch herausragt: Der Schlüssel über einen Drogendeal, der einen absurden – und dabei absolut glaubwürdigen – Drive bekommt, der an die Filme Quentin Tarantinos erinnert. Überaus lesenswert. -- Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

»Große Erzählkunst. Die Tatsache, dass er es versteht, einen schon nach wenigen Sätzen für oder gegen Figuren einzunehmen, nur um diesen Eindruck in einem weiteren Schritt wieder zu untergraben, beweist nicht seine ›Nähe zu Realität‹, sondern seine Erzählkunst. Zu jeder guten Geschichte gehört, dass man sie für ›wahr‹ halten darf. Schirach ist ein Meister darin, uns dies glauben zu machen. (…) ›Schuld‹ ist ein großes Buch.«, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.07.2010

»Selten hat man in den letzten Jahren ein derart intensives Buch gelesen.«, Der Standard (A), 24.08.2010

»Beim Lesen dieser Geschichten hatte man Glückserlebnisse wie sonst nur bei der Lektüre von Fitzgerald oder Capote, da sitzt jedes Wort, da ist alles an seinem Platz, Poesie durch Klarheit, im Leserkopf entsteht ein soghafter - man kann es nicht anders sagen – Film.«, Welt am Sonntag, Benjamin von Stuckrad-Barre

»In ›Verbrechen‹ glaubte man noch diverse Handlungsoptionen seiner Protagonisten zu entdecken. In ›Schuld‹ nicht mehr. ›Schuld‹ ist radikaler, die Geschichten sind schlanker, sie sind überwältigend kalte Versuchsanordnungen.«, Die Zeit, 29.07.2010

»Wie er es auf kaum mehr als zehn Seiten schafft, ganze Lebensläufe plastisch auszumachen, ist nicht nur extrem spannend, sondern große erzählerische Kunst.«, Abendzeitung, 05.08.2010

»Der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach setzt seine im letzten Herbst mit ›Verbreche‹n fulminant begonnene literarische Karriere mit ›Schuld‹ nahtlos fort. Seine knappen, auf den Punkt erzählten Stories beziehen ihre Wucht aus der Berufserfahrung des Autors, ihre Intensität hingegen aus seinem schnörkellosen Stil – und der Erkenntnis, dass das Gesetz niemandem die moralische Verantwortung abnimmt, bisweilen am wenigsten dem, der es vertritt.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Felicitas von Lovenberg, 24.07.2010

»Es sind kleine Meisterwerke darunter von enormer sprachlicher Präzision und Darstellungskraft. [...] Sie lesen sich, als würde man den Schritten eines Unheils lauschen, das unaufhaltsam vorwärts drängt.«, Die Welt, Uwe Wittstock, 31.07.2010

»Das packendste Buch des Jahres!«, Bild, 02.08.2010

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Von Jaroschek TOP 1000 REZENSENT am 15. April 2012
Format: Taschenbuch
von Schirachs Denkanstöße
Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger. Die Frage nach Schuld und Unschuld, der Blick in die Abgründe menschlichen Seins, das Nachdenken über die Justiz faszinieren immer. In diesem Buch trägt er in knapper Sprache, zuweilen fast skizzenhaft, Fälle vor, bei denen man sich immer wieder fragt, ob hier Wirklichkeiten beschrieben werden oder ob der Verfasser Fälle konstruiert hat, um auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen Da gibt es den Fall der widerlichen Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine Musikergruppe, die kostümiert auftrat. Die schwer misshandelte Vergewaltigte konnte keinen der Täter identifizieren, und alle leugneten jegliche Schuld ab, so dass Freisprüche das Ergebnis waren und somit eine Untat ungesühnt blieb.
Fragwürdig auch der Fall des jungen Paares, das als junge Menschen asozial lebte und in dieser Zeit einen Mord beging, der den beiden nicht nachzuweisen war. Sie fanden dann endlich in eine normal bürgerliche Existenz, lebten 19 Jahren völlig einwandfrei. Aber durch die fortschrittlicheren Möglichkeiten der Spurensicherung wurden sie nun als Täter der früheren Untat überführt, zu einer Zeit also, in der sich nichts mehr mit ihrer Vergangenheit gemein hatten. Vor Gericht geladen, blieb ihnen nur die Selbsttötung als letzte Möglichkeit.
Wie schwierig ist die Situation für den Juristen, den Richter, wenn er Recht sprechen muss, weil er an die strikte Einhaltung von Gesetzen gehalten ist, obwohl er weiß, dass dieses Recht einem Menschen nicht gerecht wird. Das wird sehr deutlich am Beispiel der Frau, die über Jahre von ihrem sadistischen Mann misshandelt wird, bis sie ihn im Schlaf tötet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dass sich bei einem so rasch nachgeschobenen Buch der gleichen Manier das Niveau halten lassen würde, das der Autor in seinem Erstling "Verbrechen" adhoc erreichte, das haben wohl selbst Autor und Verlag nicht erwartet. "Schuld" wirkt wie eine Zusammenstellung derjenigen Geschichten, die man aus "Verbrechen" zunächst ausgeschlossen hat, weil sie qualitativ nicht ganz an die dort veröffentlichten Geschichten heranreichen. Die besten Geschichten in "Schuld" sind jedenfalls nicht besser als die schwächeren in "Verbrechen".

Die lakonisch-schroffen Sätze des erfolgreichen Strafverteidigers wirken nun, bei der zweiten Begegnung mit ihnen, schon etwas gekünstelt und lassen die Texte, die keinen so starken Inhalt haben, ins Banale abdriften. Als wollte er sich vorauseilend vor diesem Vorwurf schützen, hat von Schirach auch einen banalen Aristoteles-Satz zum Motto dieses Buches erkoren: "Die Dinge sind, wie sie sind." Viele Geschichten, die sind, wie sie sind, sind so kurz und knapp skizziert, dass sie kaum nachwirken. Auch hat sich der Verlag von dem Werbebanner mit der Aufschrift: "Es ist alles wahr!" verabschiedet, was wohl das Eingeständnis sein soll, dass der Autor nun häufiger das Terrain der puren Fiktion betreten hat (etwas, das man mit Blick auf die Schweigepflicht schon bei "Verbrechen" gemutmaßt hat). Das Ausgedachte merkt man einzelnen Geschichten auch an - eine Polizistin, die sich bei Fotografien von Leichen ("Der Koffer") gleich übergibt, das ist wohl mehr Filmklischee als Realität -, allerdings - und das versehe ich mit einem Ausrufezeichen - gereichen diese Momente den Erzählungen eher zu ihrem Vor- als zu ihrem Nachteil.
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3 Kommentare 46 von 51 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
Ferdinand von Schirach, Strafverteidiger mit renommierter Kanzlei in Berlin, schildert in seinem zweiten Erzählband "Schuld" erneut reale Fälle aus dem anwaltlichen Alltag, erzählt Geschichten aus der juristischen Praxis, die sich zumindest in ihren Grundzügen auch in der Realität so abgespielt haben.

Das ist spannend. Und unterhaltsam. Aber es ist viel mehr als das. Denn von Schirach erzählt nicht einfach nur kuriose und absurde, in irgendeiner Form spektakuläre Fälle, sondern all seine Geschichten führen uns etwas vor Augen: den oftmals unauflösbaren Widerspruch zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Recht und Rechtsempfinden. Von Schirachs Geschichten führen uns an die Grenzen und in die Grenzbereiche unseres Rechtssystems, dorthin, wo moralisch-sittliches Empfinden und im Gesetz verankerte Gebote, Verbote und Regeln sich konträr gegenüber stehen; dorthin, wo sich die Unzulänglichkeiten unseres Rechtssystems in aller Deutlichkeit offenbaren - und davon ausgehend stellt sich unwillkürlich die Frage nach der Schuld.
Nach der Schuld der Täter, die wegen Verfahrensfehlern oder anwaltlicher Cleverness freisgesprochen werden müssen; und auch nach jener der Anwälte, die dem Täter seinen Freispruch erst ermöglicht haben. Die Erzählungen machen also deutlich, was unser Rechtssystem leisten kann, insbesondere aber auch, was es nicht leisten kann, an welchen Stellen es versagt oder versagen muss.
Alle Geschichten schildern uns diese Problematik, aber jede einzelne tut dies aus einem anderen Blickwinkel. Und einige der Geschichten zählen zweifelsohne zu den beeindruckendsten Kurzgeschichten, die in den letzten Jahren in deutscher Sprache veröffentlicht wurden.
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2 Kommentare 107 von 123 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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