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Schuld und Sühne (Teil 1 und 2)
 
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Schuld und Sühne (Teil 1 und 2) [Hörbuch-Download]

von Fjodor M. Dostojewski (Autor), Reiner Unglaub (Erzähler)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 8 Stunden und 36 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: hoerbuchproduktionen.de
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 12. November 2007
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVS41U
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (75 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

"Schuld und Sühne" ist Dostojewskis erster seiner fünf großen zur Weltliteratur zählenden Romane, deren gemeinsames Thema die Schilderung des Chaos der menschlichen Seele mit ihren Widersprüchen zwischen Fühlen und Denken ist.

Hören Sie hier Teil 1 und 2 des Klassikers in einer ungekürzten Lesung!

Schauplatz des Romans ist Sankt Petersburg um 1860. Es geht um die Geschichte des bitterarmen, aber überdurchschnittlich begabten Jura-Studenten Rodion Romanowitsch Raskolnikow. Unter dem starken Eindruck eines von ihm zufällig belauschten Wirtshausgesprächs entwickelt er eine Theorie der "außergewöhnlichen" Menschen.

Seine Kleidung ist zerlumpt und er haust in einem Zimmer von sargähnlicher Enge. Die finanziell prekäre Situation zwingt Raskolnikow, sich an eine alte wucherische Pfandleiherin zu wenden, eine geizige und herzlose Alte, die nur dafür lebt, ein immer größeres Vermögen zusammenzuraffen. Für Raskolnikow ist sie der Inbegriff einer "Laus", eines wertlosen Menschen, über dessen Leben die wirklich großen Menschen rücksichtslos hinweggehen dürfen. Von dieser Weltanschauung getrieben, drängt sich ihm der Entschluss zum Mord immer mehr auf.

Unter einem Vorwand besucht er die Alte erneut, erschlägt sie genauso wie ihre zufällig erscheinende Schwester und raubt ihre Wertsachen. Doch immer mehr zeigt sich, dass er seiner eigenen Theorie nicht gewachsen ist. Er ist nicht der Mensch ohne Gewissen, der er zu sein glaubte. Außerdem hat ihn seine Tat verändert. Wenngleich Raskolnikow ein scheinbar perfektes Verbrechen gelungen ist, empfindet er als Doppelmörder die gesellschaftliche Abspaltung innerlich nun umso schmerzhafter.

© 2007 Verlag und Studio für Hörbuchproduktionen Marburg

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dostojewskis Meisterwerk 26. Januar 2003
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Schuld und Sühne" ist meines Erachtens Dostojewskis Meisterwerk. Die Geschichte des Studenten Rodion Raschkolnikow, der eine alte Wucherin und ihre Schwester tötet, weil er sich zu den "Auserwählten" zählt, denen solche Taten erlaubt seien und der mit dieser Tat nicht fertig wird und durch den Einfluss der Prostituierten Sonja Marmeladowa dazu gebracht wird, seine Tat durch Strafe zu sühnen, ist zu recht Weltliteratur. Rodion Raschkolnikows Einfluss ist in vielen Werken der Gegenwart, etwa Camus: "Der Fremde" zu spüren. Literaten wie Stefan Zweig ("Drei Meister") oder Thmas Mann ("Russische Anthologie") haben sich mit Dostojewski, seinem Leben und Werk auseinandergesetzt. Der Aufbau-Verlag zitiert Thomas Mann: "Ist Tolstoi der Michelangelo des Ostns, so darf man Dostojewski den Dante dieser Sphäre nennen. Er war in der Hölle - zweifelt man daran, nachdem mn den herzzermalmenen Traum gelesen, en Rodion Rasklnikow träumt, bevor er die alte Pfandleihrin erschlägt?"

Dieses äußerst spannende Werk dient aber auch als hervorragende Einführung in das Gesamtwerk Dostojewskis. Die vorliegende Ausgabe enthält 707 Seiten, es ist also das mit Abstand "kürzeste" der fünf Romane des Autors. Es dokumentiert auch deutlich seine Wandlung vom Sozialisten (vgl. seinen Erstlingroman: "Arme Leute") zum gläubigen Christen. In späteren Werken, etwa den "Brüdern Karamasow", nähert er sich schließlich den russischen Slawisten Aleksej Stanovic Chomjakow (1804-60) an. Seine Polemik insbesondere gegenüber dem "Westler" Turgenjew wurde insbesondere in den "Dämonen" rigoros ausgetragen. Diese - für mich bedauernswerten - Züge der späteren Intoleranz sind in diesem Werk glücklicherweise nicht vorhanden. Deutlich wird jedoch schon hier, dass Dostojewski sein Leben lang ein "Suchender" gewesen ist, immer nach Erlösung ringend (er litt an schwerer Epilepsie und Angstzuständen). Auf diesen Sachverhalt hat Stefan Zweig als einer der Ersten dankenswerterweise hingewiesen. Und ein Suchender ist auch Raschkolnikow - der am Ende durch den Glauben zu Erlösung findet - wie Dostojewski am Ende (man vergleiche seine fulminante Rede zur Enthüllung des Puschkin-Denkmals am 8. Juni 1880, ein halbes Jahr vor seinem Tode)auch.

Mich hat Dostojewskis Werk und "Schuld und Sühne" schon immer (ich las es als Zwanzigjähriger) fasziniert und ich konnte diesm Buch immer wieder neue Aspekte gewinnen. Insbesondere der psychologische Falkenblick, mit dem er in seinem Werk immer aufs Neue Grundfragen der menschlichen Existenz erörtert und - insbesndere in "Schuld und Sühne" die menschlichen Abgründe fast diabolisch "erspürt" (man vergleiche etwa die meisterhaften drei Dialoge zwischen Raschkolnikow und dem Unterscuhungsrichter Porfiri, die zu den besten psychologischen Gesprächen der Weltliteratur gehören), ist meines Erachtens unvergleichlich. Wenn man mich fragte, welche Werke ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, so gehörte Dostojewskis "Schuld und Sühne" sicherlich dazu.

Allerdings vermisse ich an der vorliegenden Ausgabe des Aufbau-Verlages ein Namensregister. Auch das Nachwort ist - im Vergleich zu anderen deutschen Ausgaben, etwa des Piper- oder des Insel-Verlages, sehr dünn geraten. Insofern kann ich Literaturinteressierten nur zu den genannten Ausgaben oder der DTV-Dünndruckausgabe raten, jedoch nicht zu der - meines Erachtens lieblos editierten - vorliegenden Ausgabe

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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stephan Kleiber HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
°
Schuld und Sühne - oder 'Verbrechen und Strafe', wie er im Original heißt - ist ein wirklich großartiger Roman. Dostojewsik zeichnet darin einerseits eine durchweg spannende Kriminalgeschichte und gleichzeitig eine fesselnde psychologische Darstellung der Hauptfigur Rodion Raskolnikow.

Raskolnikow ist Student in St. Petersburg und lebt in sehr armen Verhältnissen. Dabei hegt er eine Theorie, nach der die 'Großen der Geschichte' schon immer geltendes Recht brachen, um ihre höheren Ideale und Ideen umzusetzen, was seiner Meinung nach ihr Handeln legitimiert. So kommt es, dass Raskolnikow eine alte Pfandleiherin und ihre Schwester tötet, um mit dem Geld sein Studium zu finanzieren - hier also die Schuld bzw. das Verbrechen.

Sein Gewissen lässt ihm jedoch keine Ruhe und bringt ihn an den Rand des Wahnsinns. Alle um ihn herum denken, er wäre psychisch krank geworden - eine Folge übermäßigen Studierens. Nur einer verdächtigt ihn der Tat, kann ihm jedoch nichts beweisen. Um sein Gewissen zu erleichtern und mit sich ins Reine zu kommen folgt er dem Rat seiner Freundin, sich zu stellen. Seine Strafe verbüßt er daraufhin lange Jahre im Arbeitslager, hält jedoch weiterhin an seiner Theorie des legitimen Rechtsbruchs für höhere Ziele fest.

Obwohl ich eigentlich kein Romanleser bin, fand ich das Buch von Anfang an faszinierend. Dostojewski beschreibt nicht nur die Hauptfigur und deren Gedankengänge sehr ausführlich. Als Leser bekommt man ebenso detaillierte Einblicke in das Leben zur damaligen Zeit und die anderen Figuren. Gleichzeitig ringt man im Lauf der Geschichte mit sich selbst, sieht man doch das offensichtliche Unrecht der Tat und fühlt dabei andererseits Raskolnikows rationale Begründungen, Zerrissenheit und Gewissensbisse. Nicht umsonst zählt 'Schuld und Sühne' zu den wichtigsten Werken der Weltliteratur.

~
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Exzellentes Buch. 22. September 2002
Format:Taschenbuch
Dostojewski liefert hier eine spannende und psychologisch perfekt konstruierte Geschichte über einen vermeintlich perfekten Mörder, der vor der Polizei und, viel wichtiger, vor seinem eigenen Gewissen auf der Flucht ist. Der Held, Rodion Raskolnikow, ein verarmter Student, hat eine alte Frau ermordet, um an ihr Geld - sie ist Wucherin - heranzukommen. Er hat die Tat perfekt geplant und sich eine wohldurchdachte Rechtfertigung ausgedacht, um sein Gewissen zu beruhigen. Aber es funktioniert nicht alles wie geplant...
Die Geschichte ist packend, der Held gehört zu den lebendigsten Figuren, die die Literatur zu bieten hat und sein Innenleben ist beklemmend gut geschildert. Darüber hinaus ist das Setting - St. Petersburg - großartig und sehr atmosphärisch beschrieben. Dieses Buch gehört zur Weltliteratur, es läßt einen nicht mehr los.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Lästige Markierungen
Schuld und Sühne
Es ist natürlich ein klasse Angebot, Klassiker der Weltliteratur gratis als E-Book zu bekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Schorschi veröffentlicht
Vorzüglich...einmal angefangen, möchte man das Buch nicht...
Meisterhaft....unvergleichlich....absolut empfehlenswert und ein Muss für jeden Leser...das Psychoduell Raskolnikow vs Porfiri fesselt einen,
man lebt mit den Figuren... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von eddinho veröffentlicht
Schuld und Sühne
Eine Interessante und kurzweilige Lektüre. Für unterwegs und zwischendurch ein idealer Begleiter. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Lothar Schwarzer veröffentlicht
Abrechnung mit der Ideologie der Moderne und spannender Krimi
Dostojewski hat mit diesem Roman ein Meisterwerk geschaffen. Nicht nur beschreibt er, wie ein im Grunde armseliger und einsamer, aber in höheren Sphären schwebender... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Heinz-Peter Kuhlmann veröffentlicht
Lesestil und rethorische Mittel enizigartig
Ich finde das Buch einfach nur Einzigartig so viele intressante Paralellen zum dem Leser die so finde ich jeder von uns lesen wird.
Vor 13 Monaten von Cyanid3 veröffentlicht
Hat sich gelohnt
Meine Ausgabe wurde von Hermann Röhl übersetzt und ich kam sehr gut mit der Übersetzung zurecht. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Zara veröffentlicht
Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber...
Das Werk "Schuld und Sühne" von Fjodor Michailowitsch Dostojewski ist einzigartig in seinem Inhalt wie auch Stil. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Sam veröffentlicht
Meisterwerk von Dostojewski
"Schuld und Sühne" zählt neben "Die Brüder Karamasow" zu den Spitzenwerken Dostojewski's, anders als in seinen später geschriebenen "Dämonen", einem... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Frankenthal veröffentlicht
Ein Meisterwerk: Kriminalgeschichte und Sittengemälde
Schuld und Sühne (in der neueren, korrekteren Übersetzung der ehrwürdigen Swetlana Geier auch unter dem Titel "Verbrechen und Strafe" firmierend) ist ein wahres... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Gordian Ezazi veröffentlicht
Danke, Frau Geier !
Zu Recht ein Klassiker. 5 Sterne. Aber unbedingt die Übersetzung von Swetlana Geier lesen !!! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von buecheroeli veröffentlicht
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