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Schuld und Sühne: Roman in sechs Teilen mit einem Epilog Gebundene Ausgabe – 15. Januar 2006

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 728 Seiten
  • Verlag: Patmos (15. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491961726
  • ISBN-13: 978-3491961722
  • Originaltitel: Prestuplenie i nakazanie
  • Größe und/oder Gewicht: 13,2 x 6,8 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (158 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.672 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Schuld und Sühne
OT Prestuplenie i nakazanie OA 1866 DE 1882 (unter dem Titel Raskolnikow)Form Roman Epoche Realismus
Schuld und Sühne ist der erste von Fjodor Dostojewskis großen Romanen und vielleicht sein bekanntestes Werk. Die spannende Kriminalhandlung, die harmonische Komposition und die psychologisch brisanten Charaktere machen den Text zu einem Höhepunkt realistischer Erzählkunst.
Entstehung: Dostojewski arbeitete an Schuld und Sühne seit Sommer 1865. Den frühen Entwürfen zufolge war eigentlich der Trinker Marmeladow, eine spätere Nebenfigur, als Held vorgesehen, bevor die Geschichte eines Studenten, der zum Mörder wird, in den Mittelpunkt des Interesses rückte und dem Roman eine völlig neue Richtung gab.
Inhalt: Der junge Habenichts Rodion Raskolnikow tötet eine alte Pfandleiherin und ist gezwungen, auch ihre Schwester zu erschlagen, um das Verbrechen zu vertuschen. Zur Tat treibt ihn einerseits die blanke Not, andererseits seine Weltanschauung: Er rechnet sich vor, die Alte sei für niemanden von Nutzen, »nicht besser als eine Laus«, und ihr Geld wäre anderswo sinnvoller angelegt. Außerdem möchte sich Raskolnikow selbst beweisen, dass er wie die großen Männer der Weltgeschichte im Stande ist, um eines großen Zieles willen Menschenleben zu opfern. Da es seiner Überzeugung nach keinen Gott gibt, ist alles erlaubt, was sich logisch begründen lässt. Nach dem Mord allerdings setzen ihm der scharfsinnige Untersuchungsrichter Porfiri Petrowitsch und vor allem sein eigenes Gewissen zu. Raskolnikow wird von Fieberträumen verfolgt und siecht dahin, bis ihn Sonja, eine junge Frau, die ihre heruntergekommene Familie als Prostituierte ernährt, durch ihre Liebe und ihren Glauben auf den rechten Weg zurückführt. Sie liest ihm aus der Bibel von der Auferstehung des Lazarus vor und bewegt ihn, seine eigene, spirituelle Auferstehung in Angriff zu nehmen: Raskolnikow gesteht die Tat und büßt seine Schuld in Sibirien. Darin, dass sein Held dem Druck seines Gewissens nicht standhält, liegt Dostojewskis eigenwilliger Gottesbeweis und darin liegt auch seine Kritik an den atheistischen Gesellschaftstheorien, die zu seiner Zeit in Mode waren.
Struktur: Die Ereignisse sind so angeordnet, dass der Mord bereits im ersten der sechs Teile geschildert wird, während der Prozess der Läuterung die nächsten fünf Teile einnimmt; die biblische Lazarus-Episode dient dabei als Leitbild. Der Held ist von Charakteren umgeben, die helle und dunkle Fassetten seines eigenen Charakters symbolisieren: Sonja und dem treuen Freund Rasumichin stehen der perfide Kleinbürger Luschin und der moralisch verkommene Swidrigailow gegenüber. Auch die einzelnen Figuren sind nach dem Kontrastprinzip und gerade deshalb so spannungsvoll konzipiert: Raskolnikow ist ein widerwilliger Mörder, Sonja eine ehrbare Prostituierte und Porfiri Petrowitsch will den Studenten zwar überführen, zeigt ihm gegenüber aber auch väterliches Verantwortungsbewusstsein.
Wirkung: Ein russischer Kritiker, der in Raskolnikows nihilistischen Thesen seine eigenen wiedererkannte, soll bei der Lektüre in Tränen ausgebrochen sein. Schuld und Sühne fand in ganz Europa großen Widerhall. Im Zuge eines immer größer werdenden Interesses an Psychologie rühmte man an dem Roman besonders die glaubwürdige Darstellung pathologischer Zustände. Direkt unter seinem Einfluss stehen z. B. Mit dem Augen des Westens (1911) von Joseph R Conrad sowie Leviathan (1929) von Julien R Green. Der Text ist in ungezählte Sprachen übersetzt, dramatisiert, als Oper inszeniert und vielfach verfilmt worden. Er könnte das international populärste Werk der russischen Literatur überhaupt sein. N. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Das Taschenbuch ist mit einem hochwertigen Flexocover ausgestattet. Aufwändig produziert mit einer Glanzfolien-Kaschierung und veredelt durch Reliefprägung. Das Vorsatzpapier entspricht der Cover-Motivfarbe. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von good ol' killboy am 22. September 2002
Format: Taschenbuch
Dostojewski liefert hier eine spannende und psychologisch perfekt konstruierte Geschichte über einen vermeintlich perfekten Mörder, der vor der Polizei und, viel wichtiger, vor seinem eigenen Gewissen auf der Flucht ist. Der Held, Rodion Raskolnikow, ein verarmter Student, hat eine alte Frau ermordet, um an ihr Geld - sie ist Wucherin - heranzukommen. Er hat die Tat perfekt geplant und sich eine wohldurchdachte Rechtfertigung ausgedacht, um sein Gewissen zu beruhigen. Aber es funktioniert nicht alles wie geplant...
Die Geschichte ist packend, der Held gehört zu den lebendigsten Figuren, die die Literatur zu bieten hat und sein Innenleben ist beklemmend gut geschildert. Darüber hinaus ist das Setting - St. Petersburg - großartig und sehr atmosphärisch beschrieben. Dieses Buch gehört zur Weltliteratur, es läßt einen nicht mehr los.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TravisBickle am 25. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Schauplatz des Romans ist Sankt Petersburg um 1860. Es geht um die Geschichte des bitterarmen, aber überdurchschnittlich begabten Studenten der Juristerei -- Rodion Romanowitsch Raskolnikow, kurz Raskolnikow. Die Mischung aus Armut und Überlegenheitsdünkel (er vergleicht sich selbst mit Napoleon Bonnaparte) spaltet ihn zunehmend von der Gesellschaft ab, was eigentlich der Urgrund allen Übels ist und gleichzeitig auch eine Spirale mit starkem psychischen Abwärtstrieb. Außerdem muss er tatenlos mit ansehen, wie seine Schwester von einem alten Lüstling bedrängt wird, der sie zur Heirat nötigen will (die Familie ist seit dem Tod des Vaters nämlich völlig verarmt und lebt weit unter den früheren Verhältnissen). Unter dem starken Eindruck eines von ihm zufällig belauschten Wirtshausgesprächs entwickelt er eine Theorie der "außergewöhnlichen" Menschen, die im Sinne des allgemein-menschlichen Fortschritts natürliche Vorrechte genießen sollten. Diese Vorrechte, sollen sie vor den übrigen Menschen, dem allgemeinen Pöbel (Läuse, wie er sie zu bezeichnen pflegt). auszeichnen Er selbst, jung und talentiert, doch mit Armut geschlagen, sieht sich als solchermaßen Privilegierter. Diese gehegte Wahnvorstellung wird ihm allmählich im Verborgenen zur Lebensmaxime.

In starkem Kontrast zu diesem inneren Selbstanspruch stehen freilich die bedrückenden äußeren Umstände. Seine Kleidung ist völlig zerlumpt und er haust in einem Zimmer von sargähnlicher Enge, in dem er sich nicht einmal vollends aufzurichten vermag. Die finanziell prekäre Situation zwingt Raskolnikow, sich an eine alte wucherische Pfandleiherin zu wenden.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Juni 2000
Format: Taschenbuch
Mit diesem Buch gelingt es Dostojewski, dem Leser einen tiefen Einblick in die Psyche eines anderen Menschen zu gewähren. Durch seine detaillierte Beschreibung der äußeren Lebensumstände, Beobachtungen und Gedankengänge der Hauptfigur, kann man die Entwicklung derselben nicht nur nachvollziehen, sondern sogar "erleben". Gerade dadurch, dass diese Entwicklung sehr extrem ist und schließlich nicht nur zu mehreren Morden, sondern auch in dem Wunsch zur Sühne sowie tief empfundener Liebe führt, gewinnt dieses Buch an Tiefe und Spannung. Dostojewski schafft es, trotz dieser extremen Entwicklung, dem Leser diesen Menschen näher zu bringen, ja sogar ihn zu verstehen. Diese Art den Leser die inneren Prozesse eines anderen Menschen erlebbar zu machen, habe ich bisher sonst nur bei Hermann Hesse gefunden.
Des Weiteren merkt man diesem Buch sein Alter kaum an, da die Sprache des Buches nicht antiquiert wirkt.
Lediglich die Fülle an russischen Namen und Spitznamen macht es dem Leser nicht leicht die Personen zuzuordnen, weswegen ich empfehlen würde das Buch ohne große Unterbrechungen durchzulesen oder sich Namensnotizen zu machen.
Für mich ist diese Buch eine große Bereicherung gewesen. Ich habe es genossen, mit diesem Buch eine geistige Reise in die Psyche eines Menschen zu machen, welche fast das gesamte Spektrum der menschlichen Gefühle umfasste. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dostojewskaja am 16. September 2007
Format: Taschenbuch
Für Raskolnikov ist die Antwort auf diese Frage klar: ja. Er, ein mittelloser, aber hochbegabter Student, eingepfercht in der düsteren, "sargartigen" Enge seines Zimmers, entwickelt eine wahnwitzige Genietheorie. Da er sich selbst, nach dieser Theorie, für ein Genie hält, gibt er sich selbst die Erlaubnis, seine Pfandleiherin, die "nur" eine Laus wäre, zu ermorden. Mit dem Geld, welches er ihr rauben will, könnte er sein Studium fortsetzen - doch dem geneigten Leser wird schnell klar, dass es ihm im Grunde um viel mehr geht, hauptsächlich um Selbstbestätigung. Trotz sämtlicher Zweifel macht er sich mit einer Axt auf den Weg zu der "Alten", mit der Absicht, sie zu töten. Doch der Mord, den er vorher einige Male im Kopf "vorgeplant" hat, verläuft anders als er denkt; nur mit Mühe kann er unbemerkt entkommen. Raskolnikov hat also, könnte man meinen, das perfekte Verbrechen begangen. Doch ausgerechnet das eigene Gewissen macht ihm einen Strich durch die Rechnung... Das besondere an diesem gar nicht verstaubten Klassiker ist meiner Meinung nach seine Vielschichtigkeit. Der erste Teil, in dem Raskolnikov den folgenschweren Doppelmord begeht, ist unglaublich spannend; teilweise ist mir beim Lesen fast das Herz stehen geblieben. Die folgenden Teile, in denen Raskolnikov im Fieberwahn liegt, lesen sich auch sehr... verzerrt, als wäre man selbst in einem Delirium gefangen. In den restlichen Teilen dagegen wird man förmlich überschwemmt mit klugen Gedanken und Fragen philosophischer Natur, die sich der ein oder andere sicher schon einmal selbst gestellt hat. Nach dem Genuss dieses Buches muss ich wirklich sagen, dass kein anderes Buch mich jemals so sehr zum nachdenken angeregt hat, wie "Schuld und Sühne". Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch (mindestens!) einmal gelesen haben, denn es wühlt Fragen auf, die im Grunde die ganze Menschheit und ihr Verhältnis zueinander betreffen.
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