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Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte [Gebundene Ausgabe]

Amelie Fried , Peter Probst
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

4. Februar 2008
Amelie Fried auf den Spuren ihrer Familiengeschichte in der NS-Zeit. Frieds Großvater lebte als Jude und Österreicher in Ulm und besaß dort das Schuhhaus Pallas. Nach 1933 gerät er ins Visier der Nationalsozialisten: Nahe Verwandte des Großvaters werden im KZ ermordet. Er selbst überlebt nur durch einen unglaublichen Zufall. Nach dem Krieg führt die Familie wieder ihr gutbürgerliches Ulmer Leben. Amelie Frieds Vater wird der große Zeitungsverleger seiner Heimatstadt - trotzdem schweigt dieser Mann des Wortes sein Leben lang über die Nazizeit. Warum, das unter anderem versucht seine Tochter in diesem Buch zu ergründen. Sie selbst musste nach ihrer Familiengeschichte erst forschen. Sie erzählt sie, weil ihre eigenen Kinder sie erfahren sollen - sie und alle anderen, die wissen wollen, was damals gewesen ist.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Hanser; Auflage: 8 (4. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446209832
  • ISBN-13: 978-3446209831
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.876 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Im November 2004 erhielt die renommierte Journalistin Amelie Fried einen Anruf ihres Mannes aus den USA. Bei Recherchen im Leo Baeck Institut war er auf den jüdischen Verwandten Max Fried gestoßen: ein Name, mit dem Amelie Fried nichts anfangen konnte. Trotzdem begann sie zu recherchieren, als sie erfuhr, dass Max Fried in Auschwitz ermordet worden war -- und rekonstruierte so ihre eigene, unglaubliche (und unglaublicher Weise von den überlebenden Opfern verschwiegene) Familiengeschichte rund um das Ulmer Schuhhaus Pallas, die tief hineinführt in die dunkelste nationalsozialistische Vergangenheit. Eine Geschichte „von unten“, die nicht von den Parteibonzen, sondern von Nachbarn und örtlichen Polizisten bestimmt und geschrieben wurde.

Der Untertitel von Frieds erschütterndem Dokument -- „Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte“ -- ist etwas missverständlich. Schuhhaus Pallas ist keine (oder zumindest doch nicht vorrangig eine) Heldengeschichte. Denn Frieds Vater scheint dem „christianisierten“, aus Österreich stammenden Großvater geraten zu haben, sich von seiner „arischen“ Frau scheiden zu lassen, um das Geschäft zu retten: eine Scheidung, die auch vollzogen wurde. Als dies nichts nutzte, bemühte man sich um einen linientreuen und überaus zwielichtigen Kompagnon, der die endgültige Schließung des Schuhgeschäfts durch die Nazis allerdings auch nicht verhindern konnte. Gerade diese Ambivalenz zwischen Widerstand aus Gerechtigkeitssinn und Anpassung aus Überlebenswillen aber macht den Reiz von Frieds gut recherchierten und durch zahlreiche Dokumente illustrierten Ausführungen aus.

Ein paar Dinge stören an Schuhhaus Pallas. Dazu gehört der Versuch der Autorin, die Untaten der Nationalsozialisten, die in ihrer Abscheulichkeit für sich stehen, so zu kommentieren, als ob sie dem Leser nicht zutrauen würde, das Schreckliche auch so zu verstehen. Und dazu gehört ein Anhang, der selbst Begriffe wie „Holocaust“, „Anschluss“ oder „Vernichtungslager“ erklärt -- als würde Fried unterstellen, der Leser habe sie noch nie gehört. Aber vielleicht leben wir ja auch schon wieder in einer Zeit, wo man derlei Begriffe erläutern muss. Dann allerdings wäre Schuhhaus Pallas noch wichtiger als es nach Ansicht des Rezensenten ohnehin schon ist. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de

Pressestimmen

Ich freue mich über das Buch von Amelie Fried. Ihr gelingt es, abstrakte Geschichte und Begriffe greifbar zu machen. Ein eindrucksvolles Zeugnis des Widerstandes, der menschlichen Selbstbehauptung in unmenschlicher Zeit. (Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, 29.02.08)

Es gibt Bücher, die müssen geschrieben werden. Amelie Frieds 'Schuhhaus Pallas' ist solch ein Buch. Es gelingt ihr hervorragend, hinter der Familiengeschichte immer wieder die historischen Umstände und Entwicklungen zu zeigen. ... Durch viele Fotos und Abbildungen im Text und einen Anhang mit Zeittafel und Begriffserklärungen ist 'Schuhhaus Pallas' höchst informativ. (Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 11.02.08)

Eine Geschichte gegen das Schweigen. Und eine exemplarische Geschichte. (Martina Scherf, Süddeutsche Zeitung, 14.02.08)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Anstoß, sich mit ihren jüdischen Wurzeln zu befassen, kam für die Autorin und Journalistin Amelie Fried ausgerechnet aus New York.
Ihr Mann läuft dort im November 2004 den Marathon und stößt bei einem Besuch im Leo Baeck-Institut auf die Namen von Amelie Frieds Großonkel und -Tante. Beide kamen in Auschwitz um.

Dieser Anruf ist Anlass für Amelie Fried, die Geschichte ihrer Familie zu erforschen. Knapp drei Jahre wird sie brauchen, bis sie alle Unterlagen, Gespräche und Zeugnisse zusammengetragen und geordnet hat.
Eine insofern geglückte Spurensuche, da sie noch einen Cousin ihres Vaters ausfindig machen konnte und auf die Erinnerungen ihrer hochbetagten Tante zurückgreifen kann, die zögerlich, aber dann doch sehr offen über das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte Auskunft gibt.

Amelie Frieds Großvater war Jude. Schon lange zum evangelischen Glauben übergetreten, führt er mit seiner evangelischen, nicht jüdischen Frau ein gut gehendes Schuhgeschäft in Ulm, das Schuhhaus Pallas.
Der Großvater fühlt sich als "guter Deutscher" und lässt sich von den Schikanen der Nazis anfangs nicht einschüchtern.
Er wird zusammengeschlagen und macht sich den sehr schlichten Ulmer Emporkömmling und Polizeidirektor zum persönlichen Feind.
Auch als seine Frau sich von ihm trennt, er damit vogelfrei für die Nazis wird, beweist er Mut und hat schließlich Glück: Er überlebt das Naziregime.
Auch Amelie Frieds Vater ist zum Zeitpunkt der Nazidiktatur schon erwachsen. Als Halbjude erhält der vielseitig begabte Intellektuelle Schreibverbot und muss um sein Überleben kämpfen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Das Buch der Amelie Fried über das Schuhhaus Pallas in Ulm der 30er und 40er Jahre ist ein erschütterndes Zeugnis der alltäglichen Zurücksetzung, perfiden Benachteiligung und systematischen Verfolgung von Menschen, die aus fadenscheinig ideologischen Gründen zum Sündenbock gemacht werden sollen.

Ich habe mich bei dem Buch immer wieder gefragt, warum das so ist, wozu dieser Sündenbock gebraucht wird, warum im Dritten Reich gerade die jüdische Bevölkerung – und konnte es nicht begreifen. Aber das Buch zeigt für mich, wie der Mechanismus funktioniert, wie der Mitläufer und kleine Täter nolens volens mithilft, das große Rad einer negativen Geschichte mehr und mehr anzutreiben. Das Buch zeigt deutlich, worin die Mitschuld und Verantwortung aller liegt, die nach eigener Aussage mitmachen mussten, also mitgemacht haben, weil sie den sog. Sachzwängen nicht ausweichen konnten; die aber vielleicht gestoppt werden (wie hier im Buch) von Personen, die mutig sind, sich konfrontieren, die die Stirn bieten. Vielleicht zeigt das Buch, warum auch wir heute noch in vielen Punkten mitmachen, warum wir uns nicht konfrontieren, sondern es uns als Sachzwang vorkommt, was wir tun, was wir glauben tun zu müssen.

Das Buch ist für mich ein Appell an den zivilen Ungehorsam, an die Courage des Bürgers als Demokrat - und eine deutliche Studie, wie Ausgrenzung, Verfolgung und systematische Vernichtung von jedem Punkt einer politisch-gesellschaftlichen Maschinerie aus funktionieren kann; noch heute.

Das Buch wird damit zu einer Mahnung an die Menschlichkeit, an die Verantwortung jedes einzelnen mitzuhelfen, im eigenen Umkreis für die Zukunft solches in jeglicher Hinsicht zu verhindern.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wahres Schicksal 31. März 2008
Von Skatersally TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Im Gegensatz zu den sonst eher unterhaltenden Romanen zeichnet Amelie Fried mit dieser Veröffentlichung ein erschreckendes aber auch ergreifendes Bild vom realen Leben der Juden vor und während des Zweiten Weltkriegs. Die Idee zu diesem Buch kommt eher zufällig, als ihr 2004 von ihrem Ehemann über eine Eintragung in einem Gedenkbuch an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus berichtet wird. Damit begann die ausführliche Recherche über die Familiengeschichte, die von ihrem Vater vehement verschwiegen wurde. Das Ergebnis ist eine für den Leser nicht immer leicht nachvollziehbare Zeitspanne, die für viele Familien mit Entbehrungen und Todesängsten in Erinnerung blieb.

Es beginnt mit den Schwierigkeiten, die der jüdische Großvater mit dem Schuhgeschäft in Ulm hatte. Mit immer neuen Einfällen versucht er, das Geschäft und Lebensgrundlage für die Familie zu retten als das Handelsverbot für Juden verhängt wurde. Die Autorin berichtet von der Deportation vieler Verwandter in die Konzentrationslager und gibt damit weiteren Opfern einen Namen und Persönlichkeit. Da ihre Nachforschungen größtenteils auf Archivmaterial beruhen, klingen die Aufzählungen recht sachlich. Nur selten kann man die Emotionen herauslesen, die wohl manche Entdeckungen auf Frau Fried gemacht haben müssen. Auf knapp 150 Seiten wird eine erschreckende Geschichte über die Grausamkeit gegenüber den Juden erzählt, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben oder anzuklagen. Vielmehr regt sie zum Nachdenken an, wie man sich unter dem Druck des Regimes selber verhalten hätte.

Von einer erfahrenen Autorin hätte ich mir eine etwas gefälligere Geschichte gewünscht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Pünktlich
Zum Hörbuch kann ich nichts sagen, es wurde als Geschenk verschickt. Die Beschenkte war aber sehr zufrieden. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von U.L. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr interessantes Buch, das sich leicht liest
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und gut recherchiert. Ich bin erst Anfang zwanzig und dachte, dass ich sehr gut über die Geschehnisse während es Holocaust informiert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2012 von Chrissytina
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!
Dieses Buch erzählt in einem sehr leicht lesbaren Schreibstil das Grauen das ihre Familie in der Nazizeit durchgemacht hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2012 von rockstarbaby
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte einer Familie
Völlig überraschend erfährt Amelie Fried, dass Mitglieder der Familie ihres Vaters während des III. Reiches im KZ umgekommen sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2011 von Xirxe
5.0 von 5 Sternen Guter Einblick in einen dunklen Abschnitt deutscher Geschichte
Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich mich für Geschichte interessiere und auch wegen dem Ort! Es geht um das Schuhhaus Pallas in Ulm! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2011 von S. & S. J.
5.0 von 5 Sternen Zeitdokument
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist meiner Ansicht nach alles andere als "dröge" oder trocken, es liest sich auch ohne große Vorkenntnisse dieser schlimmen Zeit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2010 von 2fast4u
1.0 von 5 Sternen Schlecht aufbereitete Geschichte
Ich kann nur annehmen, dass es falsch verstandene politisch Korrektheit ist, dass
sich nicht mehr Rezensenten wagen zu sagen, dass diese Geschichte schlecht auf-
bereitet... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2010 von Larissa Baumgärtner
3.0 von 5 Sternen Sehr persönlich
Stärke dieses Buches ist die Preisgabe sehr persönlicher Empfindungen und Tatsachen. Erneut wird klar, dass 1945 zwar die Hitlerherrschaft zu Ende war, das Leiden der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von xyz
3.0 von 5 Sternen Widerstand zwecklos....
Amelie Fried auf der Spur ihrer Vorfahren und der dunkelen Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialistischen Regimes.
Interessante Einblicke aber mehr auch nicht!
Veröffentlicht am 20. Dezember 2009 von S. Heuser
5.0 von 5 Sternen Ein bewegendes Buch für alle
Bislang hatte sich Amelie Fried nie groß über die Vergangenheit ihrer Familie Gedanken gemacht, doch dann erfährt sie eines Tages durch einen Zufall, dass viele... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von S. Leo
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