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Schubert: Sonate für Arpeggione und Klavier D. 821 & Streichquintett D. 956
 
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Schubert: Sonate für Arpeggione und Klavier D. 821 & Streichquintett D. 956

Nicolas Deletaille / Paul Badura-Skoda / Quatuor Rosamonde
29. September 2008 | Format: MP3

EUR 8,99 (Alle Preisangaben inkl. MwSt.)
Auch als CD verfügbar.
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 10. Januar 2008
  • Label: Fuga Libera
  • Copyright: 2007 Outhere
  • Gesamtlänge: 1:17:03
  • Genres:
  • ASIN: B001S2OCSK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.453 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Philbert der Schwabe am 13. Juli 2012
Format: Audio CD
Schuberts "Arpeggione" Sonate D821 ist inzwischen so berühmt, daß mancher denkt, Arpeggione sei der Name der Sonate. Aufnahmen mit Cello und Klavier gibt es dutzendweise und kaum ein großer Cellistenname fehlt in ihrer Diskographie, sei es Rostropovitch, Fournier, Maisky ... Auch Bearbeitungen für Viola, Kontrabaß usw... wurden aufgenommen.

Dabei ist "Arpeggione" der Name des kurzlebigen Instruments, für welches Schubert seine Sonate wahrscheinlich als Auftragswerk komponierte. Ein auch "Guitare d'amour" benannter Nachfahre der Viola da Gamba mit 6 Saiten, die mit einem Bogen gestrichen wurden. Ein Nachbau dieses Instruments wird hier vom Belgier Nicolas Deletaille gespielt.
Der Arpeggione verfügte nicht über das dynamische Potenzial des Cellos, deshalb ist er besser mit einem Hammerklavier als mit einem Flügel kombiniert. Nachteil ist, daß die Aufnahme eine Nahaufnahme sein muß, so daß man über Deletailles Atemtechnik bestens informiert wird.

Was der Arpeggione im Vergleich zum Cello nicht hergibt, die Dynamik, kompensiert er durch eine größere Farbpalette. Allerdings, hat man schon Jean-Guihen Queyras oder Miklós Perenyi gehört, weiß man, wie farbenreich ein Cello in D821 klingen kann.

Paul Badura-Skoda ist zwar im Spätherbst seiner Karriere, aber klaviertechnisch ist D821 nicht so herausfordernd. Immerhin bleibt er ein großer Musiker und seine Unterschrift ist in der Interpretation dieser Sonate zu erkennen, z.B. was die schöne Differenzierung der Wiederholungen betrifft.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 3. April 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Auf einer ruhigen Autofahrt in verschneitem Gebiet hörte ich eine Sendung im DRS2. Es ging um Schubert, die Romantik und um ein Instrument: Arpeggione. Es war ein Genuss, zuzuhören und nun liegt die CD vor mir.

Der Arpeggione ist ein im Jahre 1823 vom Wiener Geigenbauer Johann Georg Stauffer (1776-1853) erfundenes Streichinstrument, das Merkmale der Gitarre sowie des Violoncellos in sich vereinigt. Was lag also näher zu vermuten, als das die Dynamik des Streichens mit der Resonanz einer Gitarre zu verbinden. Lange hatte dieses Instrument keine Wirkung und es wäre längst in den Windungen des Gehirns, in den nicht mehr auffindbaren Annalen verschwunden, wenn da nicht, ja wenn nicht Franz Schubert (1797-1828) seine Sonate für Arpeggione und Klavier in a-Moll (D 821) diesem Instrument die höchste Weihe gegeben hätte. Eine wunderbar melodiöse Komposition, die Ruhe wie gelassene Beschwingtheit vereinigt und das Zuhören zum vollendeten Genuss führt. Häufig wird diese Sonate noch aufgeführt, im Febraur 2008 mit dieser CD neu aufgelegt, doch das Arpeggione ist nur noch im Titel, als Instrument ist es häufig ersetzt von einem Violoncello. Es gibt jedoch auch Variationen z.B. Bratsche oder Gitarre.

Aber: Auf dieser CD wird Vergangenes noch einmal wahr. Nicolas Deletaille verzaubert mit dem Arpeggione (2001 für ihn gebaut) und Cello, (der Künstler ist auch bekannt mit Solosuiten für Cello von Bach) und der gebürtige Wiener Paul Badura-Skoda am Pianoforte ergänzt zu einer musikalischen Synthese der Extraklasse. Begleitet werden die beiden Stars vom Rosamonde Quartett, insbesondere beim Streichquintett D956.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT am 24. Mai 2010
Format: Audio CD
Zu den vielen vergessenen Instrumenten der Musikgeschichte zählt auch der Arpeggione, eine Mischung aus Violoncello und Gitarre, der gestrichen und gezupft werden konnte. Franz Schubert setzte diesem Instrument mit seiner Sonate für Klavier und Arpeggione a moll D 821 ein Denkmal. Nur leider kommt dieses Stück heute nur noch selten zur Aufführung, und wenn, dann meist anstelle des Arpeggione mit Violoncello. Nicolas Deletaille allerdings ließ sich extra für die vorliegende Aufnahme einen Arpeggione nach Originalvorbild bauen. Zusammen mit dem großen Pianisten Paul Badura Skoda spielt er dieses wundervolle Stück, das eigentlich nur ein Gelegenheitswerk des Komponisten ist, sehr einfühlsam und voll tiefem Verständnis.
Die Sonate eröffnet mit einem vielgestaltigen Allegro, dessen schicksalsschwere, erste Akkorde tief berühren. Insgesamt gebart sich dieser Satz als ein dämonischer Ritt durch die Tiefen menschlicher Empfindung. Der zweite, viel zu kurze Satz, ein herrliches Adagio, gebietet nur kurz Einhalt. Er mündet in ein oberflächlich ausgelassenes Allegretto, das allerdings voll ist von verborgener Emotion und Trauer.

Weiterhin auf dieser CD ist das unbeschreibliche Streichquintett in C Dur D 956. Bei dieser Einspielung wird Deletaille vom ausgezeichnet spielenden Quatuor Rosamonde begleitet.
Der erste Satz ist rein technisch brillant, denn Schubert verwebt zahlreiche Motive zu einer herrlichen Melange, die alles ist, was das menschliche Gefühl aufbieten kann: Liebe, Hass, Trauer, Freude, Leid, Trost. Das Adagio des zweiten Satzes ist wohl das beste, das Schubert je geschrieben hat, und eines der besten überhaupt.
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