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Schtonk!
 
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Schtonk!

Götz George , Uwe Ochsenknecht , Helmut Dietl    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
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Schtonk! + Kir Royal - 25 Jahre-Edition (Jubiläums-Edition, 3 Discs + CD) + Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
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Produktinformation

  • Darsteller: Götz George, Uwe Ochsenknecht, Christiane Hörbiger
  • Regisseur(e): Helmut Dietl
  • Komponist: Konstantin Wecker
  • Format: PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Unbekannt (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 1.76:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 31. Januar 2000
  • Produktionsjahr: 1991
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004S5RO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.505 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es war einmal eine bekannte Hamburger Illustrierte. Diese hatte einen guten Ruf und wurde gerne gelesen. Doch populär und viel gelesen zu sein, das reichte den Machern dieses Blattes nicht. Sie wollten nicht nur gute Geschichten veröffentlichen. Sie suchten eine Geschichte, die als Jahrhundert-Story in die deutsche Pressegeschichte eingehen sollte. Und sie fanden sie. Allerdings ging sie auf andere Art in die Geschichte ein, als sich die Redakteure dieses Blattes dies gedacht hatten.

Die Geschichte vom Stern und den gefälschten Hitler-Tagebüchern, die als einer der größten Skandale der deutschen Pressegeschichte gilt, diente dem Münchener Regisseur Helmut Dietl 1992 als Vorlage für einen der wahrscheinlich boshaftesten, groteskesten, aber auch erfolgreichsten deutschen Filme der 90er Jahre. Schtonk! nannte er ihn in Anspielung auf ein Wort, das Charlie Chaplin in seinem Film Der große Diktator immer wieder benutzt, wenn dieser in der Rolle des Adolf Hinkel vor einem Spiegel seine Reden übt.

Im Mittelpunkt des Filmes steht der eitle Journalist Herrmann Willié (Götz George), der zufällig auf den zwielichtigen Fritz Knobel (Uwe Ochsenknecht) trifft. Knobel ist kein unübler Geselle, allerdings ist er kein Freund harter Arbeit. Als Willié ihm erklärt, er suche die definitive Geschichte des Jahrzehnts, hat Knobel eine Idee: Was wäre wohl, wenn Adolf Hitler Tagebuch geführt hätte? Das wäre doch eine Story. Knobel, der schon als Kind mit Hitler Geld verdiente (er verkaufte Wehrmachtskappen an amerikanische Soldaten und behauptete, sie hätten Hitler, einem "Big Nazi" gehört), setzt sich also an seinen Schreibtisch und verfasst die Tagebücher. Willié nimmt ihm diese bereitwillig ab. Knobel schwimmt schon bald im Geld und in Williés Redaktion herrscht Hochstimmung. Bis zu jenem Tag, an dem Zweifel an der Echtheit der Bücher auftauchen.

Dietls Film ist bösartig bis in die Fingerspitzen. Er zeigt, wie das Dritte Reich von karrieregeilen Journalisten zu einer Sensationsstory zusammengestrichen wird. So als hätten all die fürchterlichen Verbrechen nur einen Sinn gehabt: Eine profitversprechende Geschichte abzugeben. Es geht um Eitelkeiten, Profilierungssucht und einen skrupellosen Steinzeit-Kapitalismus, im dem der Gewinn zur obersten Maxime erklärt wird, egal, welche Leichen dafür gefleddert werden müssen.

Hollywood zeigte sich von diesem trotz aller Bitterkeit äußerst witzigen Film amüsiert und bedachte ihn 1993 mit einer Oscar-Nominierung. Neben einem hervorragenden Götz George und einem über sich selbst hinauswachsenden Uwe Ochsenknecht brillieren Christiane Hörbiger und Harald Juhnke. --Christian Lukas

Produktbeschreibungen

Im Frühjahr 1983 veröffentlichte die Illustrierte "Stern" die ersten, angeblich echten Tagebücher Adolf Hitlers. Der Fälschungsnachweis läutete den größten Medienskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte ein. TV-Regisseur Helmut Dietl nimmt in seiner schwarz-humorigen Satire die Machenschaften des Sensationsreporters Heidemann und des Berufsfälschers Kujau auf, zeigt, was passiert, wenn die Arroganz der Macht, unverdaute faschistische Nostalgiegelüste und individuelle Schlitzohrigkeit Einstand feiern. Eine Stern-Stunde für den deutschen Unterhaltungsfilm vor ernstem Hintergrund.

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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Großartiger Film - die DVD ist dagegen ein Trauerspiel!, 22. Dezember 2007
Von 
Jan Ruths "weiserriese" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Zu diesem großartigen Film haben sich schon viele Vorrezensenten treffend und ergiebig geäussert, eine der besten deutschen Komödien der letzten Jahre - in allen Rollen absolut brilliant besetzt und zu Recht mit einer Oscar-Nominierung gekrönt. Der Film hat das Zeug zum Klassiker.

Dass der Film zugleich auch eine der teuersten Produktionen seiner Zeit war, sieht man ihm ebenfalls in fast jeder Einstellung an - sinnigerweise wurde daher als Format auch Cinemascope gewählt und so konnte sich die Kamera Xaver Schwarzenbergers in all den üppigen Bühnenbildern und Aussensets richtig austoben.

Leider bleibt davon auf dieser DVD von Eurovideo nicht viel übrig - sie wird zwar als "Widescreen" angepriesen, das Bildseitenverhältnis sollte bei diesem Film jedoch 2,35:1 sein und nicht 1,85:1. Das bedeutet wieder einmal, dass der Käufer hier für einen beschnittenen Film zahlt, bei welchem ein beträchtlicher (wie wahr!) Teil des Bildmaterials einfach wegfällt. Warum das so sein muss, ist mir schleierhaft - wahrscheinlich ein halbherziger Versuch, sich irgendwo zwischen 4:3 und echtem Breitbild zu treffen.

Fazit: Ein toller Film auf einer unzureichenden DVD - in heutiger Zeit, wo Breitbildfernseher die Oberhand gewinnen absolut inakzeptabel. Ich fordere eindringlich eine Neuauflage dieses Klassikers!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Deutscher "Kultfilm" der 80er-Jahre !, 14. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! [VHS] (Videokassette)
Man muß dieses Film einfach gesehen haben. Wer die Ereignisse von 1983 "hautnah" als Stern-Leser miterlebt hat, kommt an diesem Meisterwerk deutscher Satirekunst nicht vorbei. Es hat den Anschein, als ob es dem Regisseur durch eine glückliche Fügung gelungen ist, eine Filmbesetzung zu finden, die sich mit dem Inhalt gar nicht besser hätten identifizieren können. Bissig, hart und dabei doch immer wahnsinnig ironisch komisch. Selbst ohne den realen Hintergrund würde dieser Film ein Epos deutscher Satire darstellen. Spritzig, witzig, - einfach stark !
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Satire und die Realität, 1. Juni 2001
Von 
Martin Schlu (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Ich studierte noch, als dem STERN das unvergeßliche Malheur passierte, das "Schtonk" zugrunde liegt, die originale Ausgabe habe ich heute noch und wohlige Schauer über die Verletzbarkeit medialer Platzhirsche tröstet mich auch heute noch. Immer noch nicht weiß ich was unterhaltsamer war: Herrman Willié in "Schtonk" (hinreißend gespielt von Götz George) oder der echte Gerd Heidemann, der nach dem STERN-Debakel seinen Hut nehmen mußte und zur tragischen Figur wurde. Von diesem Monsterflop hat sich der STERN (im Film logischerweise der "STAR") niemals erholt. Veronica Ferres als dummgeile Landpartie, die sich an Uwe Ochsenknecht schmeißt um dem Alltagsleben zu entfliehen: das ist einfach nur genial und sie kommt bei einer ähnlichen Rolle wie z.B. bei "Rossini" bei weitem nicht an die "Schtonk"-Leistung heran. Unvergeßlich bereits die Einleitung: Berlin wird zerbombt und Zarah Leander singt passenderweise "Davon geht die Welt nicht unter". Natürlich nicht. Berlin bleibt ja bis heute Reich... Das Schärfste an diesem Film bleibt in der Einleitungssequenz der Dialog: "Der Führer brennt nicht", nachdem ein verblödeter SS-Mann versucht, den toten Adolf mit einem Streichholz in Brand zu setzen. Aber der STERN war in seiner unfreiwilligen Realsatire auch nicht schlecht. Redet da jemand von Fiktion? Quatsch! Man kann es nicht mehr unterscheiden.
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