Ein sehr gutes Buch, das zurecht den Nobelpreis verdient hat. Fast selbstverständlich berichtet der Autor autobiografisch von seiner Zeit im KZ, er bringt auf den Punkt, was wir heute nicht verstehen können: Warum hat niemand etwas getan? Sie kannten es nicht anders, es war einfach selbstverständlich.
Zu Tränen gerührt hat mich eine Szene, wo die Hauptperson sich freut, in ein anderes KZ überstellt zu werden, da sie da ein ganzes Brötchen pro Tag zu essen bekamen und nicht wie gewohnt nur 1/3 eines Brötchens.
Wirklich empfehlenswert, auch für Leute, die den Antisemitismus nur aus Geschichtsbüchern kennen.