Ich habe wirklich darauf gewartet, ganz ohne Witz. Endlich gibt es ein Buch das aktuelle Schriften für den Digitalsatz, sowie deren Vor- und Nachteile ausführlicher bespricht, als ich es bis dato irgendwo lesen konnte. Noch immer nicht ausführlich genug um eine profunde Kaufentscheidung zu treffen, aber bevor man Geld in die Hand nimmt ist doch eine Informationsquelle ohnehin zu wenig, oder?
Wie baut man eine Schriftbibliothek auf? Wie wird das an den Kunden verrechnet? Nach welchen Kriterien wählt man eine Schrift für ein bestimmtes Projekt? Wie könnte man Schriften klassifizieren jenseits der überholten DIN-Klassen? Welche Unterschiede gibt es bei der Digitalisierung der Klassiker? Denn mir ist nicht geholfen wenn ich in diversen Büchern Handsatzversionen beschrieben sehe, die so in der Realität nicht mehr zum Einsatz kommen. Zur Abrundung dann noch die ersten 100 Seiten des Romans »Garamonds Lehrmeister« in 200 verschiedenen (Zweit)-Lieblings-Schriftfamilien. Konzeptionell toll!
Ich hätte auch gerne 5 Sterne gegeben, wären da nicht einige Fehler in Rechtschreibung und auch Satz, doch so ist das Leben eben ' menschlich.