Tatsächlich beschränkt sich der Schriftenatlas auf die Zeit des Jugendstils, schließlich handelt es sich bei diesem Buch um einen Nachdruck der Ausgabe von Julius Hoffmann aus den Jahren 1903-1905, der Blütezeit dieses Stils.
Neben einer großen Auswahl an unterschiedlichsten Alphabeten, finden sich wundervoll gestaltete Initialen, Vignetten, Rahmen aber auch Werbeplaketten der Jahrhundertwende. Bei manchen der Initialen findet man alle zweibuchstabigen Kombinationen von AA bis ZZ, die Alphabete sind zum Teil auch mit den entsprechenden Ziffernreihen ergänzt.
Das Buch wird jedem Freude bereiten, der stilgerechte Designs und Layouts entwirft - es bietet Anregung sowohl für Exlibris wie Visitenkarten oder Menükarten.
Bemängeln könnte man, dass zu den einzelnen Alphabeten keine Hintergrundinformationen geliefert werden, bis natürlich auf die jeweiligen Schriftgießereien, in denen sie entwickelt wurden.
Der Schriftenatlas ist somit vor allem eine dekorative Schriftensammlung.