Dr. Axel Monte in Härter 2/2002
Manfred Plinke ... widmet die zahlreichen dafür aber erfreulich kurzen und prägnanten Kapitel jeweils einem Thema, mit dem man im professionellen Literaturbetrieb unweigerlich konfrontiert wird (Honorar, Lektoren, Verlage, Kann man schreiben lernen?, Kritiker, Zensur, Schriftstellerverbände und Literaturpreise, um nur einige zu nennen). Daran, daß Plinke meist immer den kritischen, d.h. entscheidenden Punkt trifft, erkennt man seine große Sachkenntnis. Das Buch wird durch viele Aussagen von sehr und von weniger bekannten Autoren zu den einzelnen Problemen sehr lesbar und amüsant. Überhaupt fällt die oft selbstironische Distanz wohltuend auf. Zu den einzelnen Themen werden immer unterschiedliche Meinungen zitiert, so daß der Leser sich selbst seine Gedanken machen kann. Auch für den Verfasser dieser Rezension, der sich schon seit einigen Jahren free lance durch den Verlagsdschungel kämpft, waren einige Augenöffner dabei.
Augsburger Allgemeine vom 30.3.2002
Der Weg zum Erfolg Manfred Plinke lässt in seinem Buch ... Autoren zu Wort kommen ... macht Hoffnung.
Osttiroler Bote 4. April 2002
Der Leser findet viele aktuelle Beispiele und konkrete Zahlen aus dem Leben schreibender Künstler ... Manfred Plinke verzichtet auf historische Betrachtungen und bietet stattdessen grundlegende Informationen über den Beruf des Schriftstellers in unserer Zeit.
Literaturkritik Mai 2002
Vergnüglich zu lesen und auf jeden Fall zu empfehlen ... Ebenso zu empfehlen ist die Internetseite des Verlags unter Autorinnen.de und das Jahrbuch.
Informationsdienst für Bibliotheken, August 2002
Wer sich über die Erfolgs- oder zumindest die Überlebenschancen eines "freien" Schriftstellers knapp und bündig informieren will, dem kann dieses Taschenbuch mit Nachdruck empfohlen werden. Nicht nur, weil es ... wichtige Fragestellungen knapp und bündig abhandelt und dabei eine Fülle wissenswerter und aktueller Informationen bereithält, sondern vor allem, weil es dem Autor gelingt, das Ganze nicht trocken, sondern höchst amüsant und unterhaltsam darzustellen und mit treffenden Zitaten bekannter Schriftsteller zu würzen. Noch vor ... mit Nachdruck empfohlen
Kultur und Gesellschaft/ÄrzteZeitung vom 14. September 2002
Wie wird man Schriftsteller? Wie veröffentlicht man das, was man schreibt? Dazu hat Manfred Plinke ... jetzt ein Taschenbuch veröffentlicht... darin finden sich viele Tips, Zahlen und Anekdoten, nach deren Lektüre selbst gebeutelte Ärzte dankbar sind, daß sie in ihrem Beruf zumindest ein wenig Geld verdienen.
Der ev. Buchberater, Dez. 2002
Den Beruf des Schriftstellers umgibt ein Mythos von Freiheit und Berühmtheit. Dieser schmale Band ernüchtert alle Romantiker mit seinen geballten Infos über disziplinierte Schreibtisch- und Recherchearbeit, erschreckend niedrige Tantiemen, Steuern und Versicherungen. Auf der anderen Seite ist er durch seine realistische Komponente ein wertvoller Ratgeber für jene, die sich von den Rahmenbedingungen nicht abschrecken lassen und sich ernsthaft mit der Arbeit des Schreibens befassen.
Dankenswerterweise sind die kompakten Informationen unterhaltsam und gut lesbar aufbereitet.
Mindener Tageblatt 21. Dez. 2002
Für alle, die nicht nur gerne lesen, sondern auch selber schreiben, hat Manfred Plinke den Beruf des Schriftstellers porträtiert. Mit Karikaturen und Zitaten angereichert, bietet sein Buch ... grundlegende, ausführliche Informationen zum Beruf des Schriftstellers. Mit viel Humor beschäftigt sich Plinke sowohl mit möglichen Honoraren, als auch mit dem durchschnittlichen Alkoholkonsum der schreibenden Zunft. Vom Eignungstest bis zum erfolgreichen Veröffentlichen ist alles dabei. Ein Buch, das nicht nur zukünftigen Bestsellerautoren Freude bereiten wird.
Kurzbeschreibung
Ein kompaktes und gut lesbares Berufsporträt.
Der Verlag über das Buch
Ein realistisches, zeitnahes, mit Kenntnis und Verve gezeichnetes Porträt des Schriftstellerberufs ohne Larmoyanz, vielmehr mit Humor und Ironie geschrieben.
Der Autor über sein Buch
Kann man vom Schreiben leben? Darauf gibt es für den Beruf des Schriftstellers keine einfache Antwort, aber in diesem Buch viele Beispiele, konkrete Zahlen und Einblicke in das Leben schreibender Künstler.
Klappentext
"Schon als Kind wollte ich Schriftsteller werden. Weil Schriftsteller reich und berühmt sind. Sie lungern in Singapur und Rangun herum und rauchen Opium in Rohseideanzügen. Sie schnupfen Kokain in Mayfair, wohnen in Eingeborenenvierteln von Tanger und streicheln träge Gazellen." William S. Burroughs
Umschlagtext
"Für meinen ersten Roman bekam ich mühelos einen Vertrag. Aus lauter Begeisterung schrieb ich in vier Wochen den zweiten. Schließlich bekam ich ein Stipendium. Mir fiel der Hörer aus der Hand. Wahnsinn, 12.000 Eier. Ich arbeite von Mitternacht bis morgens um vier. Wer nicht schreibt, um zu überleben, ist ein Schwätzer."
Über den Autor
Der Autor kennt beide Seiten des Schreibtischs: Er hat zahlreiche Sachbücher zu den Themen Schreiben und Veröffentlichen geschrieben oder als Verleger herausgegeben.
Auszug aus Vom Schreiben leben: Schriftsteller Beruf, Chancen, Honorare, erfolgreiches Veröffentlichen von Manfred Plinke. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Vorwort
"Wie wird man eigentlich Schriftsteller?" bin ich immer wieder gefragt worden. So ist dieses Berufsporträt, mit Schwerpunkt auf den Buchautor, entstanden als eine Art Einstieg in diesen so vielfältigen künstlerischen Beruf, dem Verlage und Buchhändler ihren Rohstoff verdanken.
Historische Betrachtungen nützen dem literarisch Interessierten wie dem Quereinsteiger wenig, er braucht vielmehr grundlegende Informationen über den Beruf des Schriftstellers in unserer Zeit. Das, so hoffe ich, finden Sie in diesem kleinen Band über einen Beruf, den jeder ergreifen kann, für den es keine Arbeitsplatzbeschreibung gibt. Frühere Untersuchungen über den Autorenberuf habe ich außer Acht gelassen es hat sich nahezu alles gewandelt: "Das Schreiben heutzutage unterscheidet sich sehr vom Schreiben der siebziger Jahre", sagt der Lyriker Thomas Kling. Die äußeren Bedingungen haben sich auch verändert: Eine neue Generation von Schriftstellern mit einer ganz anderen Auffassung von ihrem Beruf ist herangewachsen, Literarisches Schreiben wird in mehr Kursen, Seminaren und Schulen gelehrt, digitale Arbeitsmittel ermöglichen ein technisch einfacheres Schreiben und günstigeres Herstellen von Büchern, es gibt mehr Literaturpreise und Stipendien für Autoren, die Verlage sind produktiver, es werden mehr Bücher gekauft und es finden mehr Autorenlesungen statt als je zuvor.
Mit anderen Worten: Die Chancen für neue Autoren sind besser als je zuvor.