Sorry, aber ein echtes Schreibaby scheint die Autorin selbst nie gehabt zu haben. Dieses Buch mag einem etwas mehr schreiendem Baby gerecht werden, aber leider keinem echten Schreibaby.Es wird einem ja förmlich die Fähigkeit abgesprochen, die Bedürfnisse seines Kindes zu erkennen. Oft widerspricht sich die Autorin und nimmt überalterte Studien als Grundlage.
Ich kann nur sagen, wenn ein Baby bis zu 5 Stunden am Stück schreit, ist es mit beruhigenden Sätzen einfach nicht mehr ansprechbar. Und -ja- dann probiert man viele Methoden aus, die nur irgendwie helfen könnten.
Es gibt andere wirklich hilfreiche Bücher. Z.B."Unser Baby schreit Tag und Nacht" oder auch "Unser Baby schreit so viel". In dieser Zeit ist es für uns wenig hilfreich gewesen noch großartig an sich selbst zu zweifeln und in der eigenen Psyche zu kramen. Uns haben eher praktische Tipps von echten "Schreibabyeltern" geholfen. Ich denke als normal gebildeter Mensch sollte man doch in der Lage sein, sein Kind zu verstehen, wenn es doch 16 Jährige Jungmütter auch hinbekommen.
Es wird einem quasi das völlige Fehlinterpretieren seines Babys unterstellt. Schrecklich-für Betroffene!
Wir konnten unser Kind wenn es schrie nie mit Sätzen wie "Gleich geht es los, Mutti duscht noch schnell" beruhigen. Ein Schreibaby wacht meistens schon schreiend auf und lässt sich nicht beruhigen. Dann muss alles ganz schnell gehen. Auch Kinderwagenfahren oder Autofahren ist für viele Schreibabys keine angenehme Alternative sondern der blanke Horror. Sie reagieren auf alles Neue, Eindrücke, Geräusche, Gerüche etc.
Mein Fazit: Für echte Schreibabys nicht geeignet.