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All dies weist darauf hin, dass mit Schrei wenn du kannst der Tiefstpunkt all jener Horrorfilme erreicht wurde, die nach Scream -- Schrei! erschienen sind. Der australische Regisseur Jamie Blanks (zu dessen früheren Werken der ebenso klägliche Düstere Legenden aus dem Jahre 1998 gehört) hatte offenbar hochgesteckte Ziele für seinen Film, wenn man seine mageren Anspielungen an John Carpenter und Dario Argento betrachtet. Aber er versteht es leider nicht, Spannung aufzubauen, und die Tatsache, dass er sich ständig auf altbewährte Schockeffekte verlässt (wie zum Beispiel die Hand auf der Schulter etc.), beweist eher seine Missachtung anstelle von Leidenschaft gegenüber dem Genre.
Nicht weniger als vier Autoren (inklusive zwei Autoren/Produzenten der Serie Roswell, was die Mitwirkung von Serienstar Katherine Heigl erklärt) haben ihren Beitrag zum Drehbuch geleistet, wobei es ihnen nicht gelungen ist, die für diese Art von Horrorfilm notwendige Spannung zwischen jungen Leuten um die 20 und die dazugehörenden frischen und pointierten Dialoge zu schaffen. Zudem haben die fünf Freundinnen -- die Schauspielerinnen Marley Shelton, Denise Richards, Jessica Capshaw, Jessica Caufield und Katherine Heigl -- nichts weiter zu tun als entweder attraktiv oder verängstigt auszusehen. Speziell Denise Richards scheint ihrer Rolle als Männerfresserin überdrüssig zu sein. David Boreanaz (Angel -- Jäger der Finsternis) als Sheltons latent durchgeknallter Freund stapft durch jede seiner Szenen, wobei er dabei einen verdrießlichen und peinlich berührten Eindruck macht. --Paul Gaita
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