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Der losen Folge von Sir Richard Attenboroughs Filmen über große Männer des 20. Jahrhunderts (Gandhi, Chaplin, C.S. Lewis) wird mit diesem einfühlsamen Drama über den südafrikanischen Aktivisten Steven Biko und seiner Beziehung zu einem empathischen Zeitungsredakteur (Kevin Kline) eine weitere Episode hinzugefügt. In typischer Manier legt Attenborough den Fokus seines Interesses zunächst auf die tragische Figur Steven Bikos, was die erste Hälfte des Filmes besonders lohnenswert macht. Nach Bikos frühem Ende in den Fängen der weißen Polizei dreht sich die Handlung dann vornehmlich um Klines Charakter und dessen Bemühungen, mit seiner Familie das Land zu verlassen. Diese Wendung raubt dem Film ein wenig den anfänglichen Schwung und lenkt von der eigentlichen Hauptfigur der Geschichte ab, ohne jedoch das Thema Apartheid zu vernachlässigen. Sicherlich hätte Steven Biko einen Film verdient, der sich ausschließlich mit seinem Leben und seinen Zielen befasst. Nichtsdestotrotz gelingt es Attenborough auch in der zweiten Hälfte, mit verändertem Schwerpunkt der bitteren Thematik gerecht zu werden und sein Publikum bis zum Ende in ein Wechselbad der Gefühle zu tauchen. --Tom Keogh
Video Jakob Kurzinhalt
Dieser einzigartige Film ist die Geschichte eines schwarzen Freiheitskämpfers in Südafrika: Steve Biko. Und es ist gleichfalls die Geschichte eines weißen Journalisten in Südafrika: Donald Woods. Sie lernen sich 1975 kennen und schließen schnell Freundschaft, die erst 1977 mit dem gewaltsamen Tod Bikos durch weiße Polizisten endet. Wood protestiert öffentlich und wird von diesem Moment an mit "Bann" belegt. Er darf nicht mehr schreiben, keine öffentlichen Gebäude betreten, keine Veranstaltungen besuchen und wird ständig von der Sicherheitspolizei überwacht. Mordanschläge auf seine Familie machen ihm bewußt, daß er keine Chance hat, in diesem Land zu überleben. Er beschließt zu fliehen. Am Silvesterabend 1977 macht er sich, als Priester verkleidet, das Manuskript zum Buch über seinen toten Freund in der Reisetasche, auf den gefährlichen Weg...
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Der südafrikanische Journalist Donald Woods, Herausgeber einer liberalen Zeitschrift, lernt den verbannten Freiheitskämpfer Stephen Biko kennen. Der Mut und das Engagement des von den Schwarzen verehrten Biko nötigt Woods Respekt ab, fortan stellt er sich mit ganzer Kraft gegen die Apartheidspolitik des Regimes. Doch Biko wird 1977 verhaftet und stirbt nach der Folter im Gefängnis. Woods bleibt nichts anderes, als mit seiner Familie ins Ausland zu fliehen.
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Beeindruckende und kritische Abrechnung mit der Apartheidspolitik in Südafrika, nach Motiven zweier Bücher von Donald Woods. "Ghandi"-Regisseur Richard Attenborough ("A Chorus Line") hat sich hier erneut der Dramatisierung einer brisanten politischen Situation verschrieben. Das Ergebnis, mit Kevin Kline ("Silverado") in der Rolle des streitbaren Journalisten, kann sich durchaus mit Filmen wie "The Killing Fields - Schreiendes Land" vergleichen lassen. Im Kino über 500.000 Zuschauer, auf Video sichere Umsatzerwartungen.
Blickpunkt: Film
Der Mut und das Engagement des Freiheitskämpfers Biko (Denzel Washington) beeindruckt den Journalisten Woods (Kevin Kline). Er stellt sich gegen die Apartheidspolitk Südafrikas. Beeindruckende und kritische Abrechnung mit der Apartheidspolitik, nach Motiven zweier Bücher von Donald Woods. "Gandhi"-Regisseur Attenborough hat sich hier erneut der Dramatisierung einer brisanten politischen Situation verschrieben.
Kurzbeschreibung
Dieser einzigartige Film ist die Geschichte eines schwarzen Freiheitskämpfers in Südafrika: Steve Biko. Und es ist gleichfalls die Geschichte eines weißen Journalisten in Südafrika: Donald Woods. Sie lernen sich 1975 kennen und schließen schnell Freundschaft, die erst 1977 mit dem gewaltsamen Tod Bikos durch weiße Polizisten endet. Wood protestiert öffentlich und wird von diesem Moment an mit "Bann" belegt. Er darf nicht mehr schreiben, keine öffentlichen Gebäude betreten, keine Veranstaltungen besuchen und wird ständig von der Sicherheitspolizei überwacht. Mordanschläge auf seine Familie machen ihm bewußt, daß er keine Chance hat, in diesem Land zu überleben. Er beschließt zu fliehen. Am Silvesterabend 1977 macht er sich, als Priester verkleidet, das Manuskript zum Buch über seinen toten Freund in der Reisetasche, auf den gefährlichen Weg...
Produktbeschreibungen
Eigentlich steht der Redakteur Donald Woods (Kevin Kline) dem Anti-Apartheids-Kämpfer Steve Biko (Denzel Washington) kritisch gegenüber, doch mehrere Treffen mit ihm verändern seine Sicht auf die Dinge. Sein Kontakt zu Biko lenkt jedoch schnell die Aufmerksamkeit der südafrikanischen Sicherheitsbehörden auf den Journalisten. Nach dem Tod Bikos verfasst Woods eine Biografie über den Freiheitskämpfer, doch um sie veröffentlichen zu können, muss er das