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Schrei aus Stein
 
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Schrei aus Stein

Vittorio Mezzogiorno , Stefan Glowacz , Werner Herzog    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,19 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Vittorio Mezzogiorno, Stefan Glowacz, Mathilda May
  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Komponist: Ingram Marshall, Alan Lamb, Sara Hopkins, Atahualpa Yupanqui
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 22. Februar 2005
  • Produktionsjahr: 1991
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000766XPI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.467 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der Extrem-Alpinist Roccia fordert den Free-Climbing-Weltmeister Martin zum Zweikampf heraus. Am noch unbezwungenen Cerro Torre, Wind und Wetter ausgeliefert, werde sich der wahre Meister zeigen. Die Witterung aber verbietet einen Aufstieg. Während der erfahrene Bergsteiger immer gereizter wird, widmet sich der Sportkletterer dem Schachspiel und Roccias Freundin Katharina. Als Roccia neuen Proviant besorgt, wagt Martin eigenmächtig den Aufstieg. Dabei kommt Roccias langjähriger Gefährte Hans ums Leben. Obwohl Roccia bezweifelt, daß Martin den Gipfel erreicht hat, zieht er sich gedemütigt in die Einöde zurück. Erst ein Jahr später kommt es zum entscheidenden Zweikampf zwischen den beiden Männern.

Produktbeschreibungen

Der legendäre Himalaya-Bezwinger Roccia lässt sich von dem jüngeren Freeclimbing-Weltmeister Martin zum Zweikampf herausfordern. Es gilt, den schwierigsten Berg der Erde zu besteigen - die bislang unbezwungene 3.500 Meter hohe, glatte Granitspitze des Cerro Torre in Patagonien. Doch die schlechte Witterung verzögert den Aufstieg. Während Martin gelassen bleibt und sich die Wartezeit mit Schachspielen und Roccias Freundin vertreibt, reagiert sein Rivale zunehmend gereizter. Als Roccia das Camp verlässt, um neuen Proviant zu besorgen, wagt Martin eigenmächtig

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Kundenrezensionen

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
>>Durchschnittsware<< 2. Februar 2006
Ob Werner Herzog Schauspieler führen kann oder etwas vom Ton abmischen versteht / nicht versteht - mag erstmal dahingestellt bleiben. Wichtig ist, daß einer der wenigen Spielfilme Herzogs, die in den 80ern und 90ern überhaupt gedreht hat, auf DVD erscheint. Und da der Film mittlerweile in Videotheken und Bibliotheken vorhanden ist, kann man sich auch ein eigenes Urteil ohne Kaufzwang bilden.

Der Film kommt mit einem minimalen Plot aus.
Zwei Bergsteiger (einer aus der klassischen, der andere aus der Freeclimbing Schule) konkurrieren um Ruhm und um eine Frau, die zwischen beiden steht. Ein in die Handlung integrierter Beobachter (Donald Sutherland) führt den Zuschauer durch den Film. Eigentlich eine klassischer Stoff, aus dem ein guter Film hätte werden können. Wenn nicht, und in diesem Fall muß ich es auch zugeben, wenn nicht Herzog Regie geführt hätte. Das Drehbuch ist zu konventionell, als daß Herzog es erfolgreich hätte umsetzen können. Wo Hollywood mit viel Action, Herzschmerz und großen Gesten ein Feuerwerk des Popcorn Kinos draus gemacht hätte, bleibt Herzog nur seine Bildersprache. Die ist in vielen Augenblicken auch gar nicht so schlecht, wie sie von anderen Rezensionen gemacht wird, kann den Film aber nicht tragen. Weder trägt sie den zwischenmenschlichen Konflikt, den dieses Trio auszufechten hat, noch die Medienkritik, die sich eher schlecht als recht in diesen Film mogelt.

Beide Männer stehen in einem Wettkampf, den schwierigsten Berg der Welt - den Cerro Torre - zu bezwingen. Der eine möchte den Berg klassich besteigen, während der andere auf die neue Schule, das Freeclimbing setzt. Die erste Expedition endet eher mit einem Unentschieden. Während sich Roccia (der klassiche Bergsteiger) nicht zum Aufstieg durchringen kann, besteigt der Freeclimber (Martin) den Berg mit Hilfe von Hans (in einer kleinen Nebenrolle: Hans Kammerlander), Roccias Seilmann. Der Aufstieg endet im Fiasko. Martin kann gerade noch vor dem Erfrieren gerettet werden, während Hans in einer Lawine umkommt. Trotzdem beharrt Martin darauf, den Gipfel erklommen zu haben.
Während sich Roccia von der Außenwelt abschottet, sieht sich Martin den Anfeindungen der Presse und des Fernsehens konfrontiert. Niemand glaubt ihm das Kunststück. Aus Verzweifelung schlägt er vor, die Besteigung unter Beobachtung eines Fernsehteams zu wiederholen. Als Roccia von diesem Vorhaben erfährt, macht er sich ebenfalls auf den Weg zum Gipfel. Ein Wettrennen um Ruhm, verletzten Stolz und das Herz einer Frau beginnt ....

Das Ende soll hier nicht verraten werden, nur sei soviel gesagt: die letzten Minuten des Films sind, was Dramatik, Regie und Spannung betrifft, großartig. Wäre nur der Rest des Filmes von dieser Qualität. Doch leider lässt es das Drehbuch nicht zu. Die Schauspieler halten sich tapfer, vor allem Stefan Glowacz als Laie schlägt sich ganz gut; können sich aber des Eindrucks nicht erwehren, daß die Handbremse bei jedem von ihnen fest angezogen ist. Vor allem Matilda May zeigt nicht mehr als drei Gesichtsausdrücke, wobei zwei ohnehin identisch sind. Mezzogiorno versucht sich an der Darstellung des von Selbstzweifeln getriebenen Altvorderen, der den Staffelstab nicht an die junge Garde weiterreichen möchte. Alles in allem solide gespielt, mehr aber auch nicht.

Auch Herzog gibt im Audiokommentar zu, daß der Film "ein strukturelles Problem hat". Leichterhand schiebt er es auf den Einfluß seines Produktionsleiters Walter Saxer. Nun gut.

Fazit:
Ein Film, der vom Stoff besser sein könnte, aber nicht so schlecht ist, wie er oft hingestellt wird. Vor allem die Szenen am Berg heben ihn auf ein Niveau, das für vieles entschädigt. Und in der letzten halben Stunde brennt der Film ein wahres Feuerwerk an nie zuvor gesehenen Einstellungen ab.
Mit "Rad der Zeit" und "Glocken aus der Tiefe" sind auch hier wieder ein paar unterhaltsame Extras auf die DVD gepackt worden, was aber nicht von der Bewertung des Hauptfilmes ablenken soll. Alles in allem aber eher Durchschnittsware, was meines Erachtens daran liegt, daß der falsche Regisseur den falschen Stoff verfilmt hat.
Drei Sterne dank der letzten halben Stunde.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DorisD
Wer "Nordwand" gesehen hat, wird von diesem Film enttäuscht sein. Magere Handlung, da können leider die Top-Schauspieler (allen voran Donald Sutherland) auch nichts dazu beitragen, dass der Film besser bewertet wird. Es handelt sich um den Konkurrenzkampf von 2 Alpinisten, den schwierigsten Berg der Welt in Patagonien zu bezwingen. Der eine auf traditionelle Weise, der andere als Freeclimber, der das Klettern vor allem in Hallen beherrscht aber kaum Eis und Sturm ausgesetzt war. Leider auch nur sehr wenige mitreißende Landschaftsszenen. Einfach nur schade, dass man nicht mehr aus dem Filmmaterial gemacht hat. Überraschend ist einzig das Ende des Films ...;-)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nein, der ist nicht gut 25. Februar 2008
Von A. Olex
Schade. Man hatte sich ob dieses vielversprechenden Titels mehr erhofft. Man bekam einen durchweg langweiligen Film, bei dem man spätestens nach 50 Minuten geneigt ist, auf Stop zu drücken. Abgesehen von den vollkommen farblosen Darstellern, insbesondere der total untalentierten weiblichen Besetzung (eine zur frostigen Umgebung durchaus passende Miene, aber eine Schaufensterpuppe hätte es vielleicht auch getan), liefert dieser Film nichts als schwach synchronisierte und durchweg dramaturgisch völlig drittklassige Dialoge und über die gesamte Laufzeit eine vollkommen müde Handlung. Die wenigen Kletterszenen sind keinesfalls atemberaubend sondern aufgrund ihres wenigen Vorhandenseins und viel zu schneller Abwicklung ebenfalls nicht hervorstechend. Positiv anzumerken ist lediglich der überraschende Schlussakkord, mit dem man wahrlich nicht rechnet!
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