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Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2002


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
  • Verlag: marebuchverlag; Auflage: 5. (1. Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936384002
  • ISBN-13: 978-3936384000
  • Originaltitel: A Supposedly Fun Thing I'll Never Do Again
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,2 x 19,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (110 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Gerade einmal 46 Jahre alt, nahm sich David Foster Wallace im September 2008 das Leben. Sein Werk gehört zum Vielseitigsten und Interessantesten der US-amerikanischen Gegenwartsliteratur. Er verfasste hochkomplexe Romane wie "Infinite Jest" ebenso wie Satiren, Reportagen oder Sachbücher. Für die New York Times erschloss er in einem legendären Essay "Roger Federer as Religious Experience", und in "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich" erweist er sich als feiner Beobachter des Geschehens auf einem Luxus-Kreuzfahrtdampfer. Erste Geschichten und einen Roman schrieb er während seines Studiums von Literatur und Philosophie. Seit 2002 lehrte am Pomona College im kalifornischen Claremont Englisch und "Creative Wiriting". Geboren wurde David Foster Wallace 1962 in Ithaca im Staate New York.

Produktbeschreibungen

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Die meisten Leute würden sich sehr wahrscheinlich ein Loch in den Bauch freuen, wenn man sie zu einer Kreuzfahrt auf einem Luxusdampfer -- Typ Queen Elisabeth II -- einladen würde, mit allem Pipapo und allen Schikanen und nur einer einzigen Bedingung: "Lass Dich feudal durch die Karibik schippern und schreib einfach auf, was Du gesehen hast!"

Ein Traum -- dachte sich wahrscheinlich auch David Foster Wallace, als er von einer "Edelgazette von der Ostküste" (Harper's Magazine) genau dies angeboten bekam. Über die einwöchige Fahrt auf dem 47.255-Tonnen Schiff der Celebrity Cruises Inc. -- "so sauber und so weiß wie nach einer Kochwäsche" -- hat Wallace dann eine einzigartige "Doku-Postkarte im Breitwandformat" verfasst, deren gut gemeinte Einschätzung durch den Verlag als ein "Juwel moderner Reiseliteratur" eher von einer gewissen Ratlosigkeit zeugt als von einer realistischen Einschätzung des Berichtes. Denn die Kreuzfahrt-Reportage des hochgelobten amerikanischen Autoren schert sich herzlich wenig um die Konventionen herkömmlicher Reiseliteratur und widmet sich stattdessen einer ebenso detaillierten wie angenehm verstörenden Beschreibung des unvergleichlichen Soziotops an Bord eines Luxusliners, wo man für 3.000 Dollar die "feinen cocktailogischen Unterschiede zwischen einem Slippery Nipple und einem Fuzzy Navel" vermittelt bekommt und "1500 Mal Zielobjekt des berühmten amerikanischen Service-Lächelns" wird.

Natürlich wäre nichts einfacher, als sich über amerikanische Wohlstandsrentner zynisch auszulassen, die sich im Ententanz der Verwöhnmaschine eines Karibik-Cruisers hingeben und gleichzeitig "mit unterernährten Kindern um den Preis von Halskettchen" feilschen. Doch Wallace' Perspektive auf die Marotten der Reichen und Superreichen ist zugleich komplexer und ehrlicher. Obsessiv bis in die Details (und mit 136 Fußnoten!) beschreibt Wallace die surreale Atmosphäre eines Kreuzschiffes und seine eigenen Reaktionen darauf; eine dokumentarische Tour de Force, die sämtliche Fassetten von tragisch bis komisch durchläuft und dabei nie oberflächlich oder langweilig wird. Nach dem Kleinen Mädchen mit komischen Haaren und den Kurzen Interviews mit fiesen Männern haben deutsche Leser hier die Gelegenheit, eine weitere beeindruckende Seite dieses vielseitigen Autoren kennen zu lernen, der neben Jonathan Franzen und Michael Chabon inzwischen zu den führenden amerikanischen Schriftstellern der jüngeren Generation gezählt wird.

Und natürlich warten wir schon ungeduldig auf die Übersetzung von Wallace' Magnum Opus Infinite Jest -- am besten durch Marcus Ingendaay, der auch diese Kreuzfahrt meisterhaft bewältigt hat! --Peter Schneck

Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"

Im Auftrag von „Harper’s Magazine“ begibt sich der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace auf eine Kreuzfahrt durch die Karibik. Statt eine gewöhnliche Reportage über die Reise auf dem griechischen Schiff „Nadir“ abzuliefern, setzt sich Wallace mit vollstem Unverständnis mit den Eigenarten des Phänomens „Kreuzfahrt“ auseinander. Auf vier CDs werden Gedankenbilder kreiert, die mit hoher Komplexität und Genauigkeit die Beobachtungen des unwilligen Reisenden wiedergeben: die kritische Betrachtung des penetranten „Service-Lächelns“ des Bord-Personals oder von Conga-tanzenden Touristen in Hawaii-Hemden, die Verbindung von Werbung und Journalismus oder die Begegnung mit Hospitality-Hostess Geli, die vermutlich einen orthopädischen Schuh trägt.

Dietmar Bär, bekannt als Kölner Tatort-Kommissar und Sprecher vieler Krimi-Hörbücher, liest das Buch nüchtern und ruhig. Das ist sehr angenehm und macht es leicht, den komplexen Schilderungen zu folgen. Die trockene Sprechweise Bärs und die geballte Ladung Sarkasmus des Autors sorgen für einen amüsanten Hörspaß. Wer andere Werke von Wallace gelesen hat und seine intelligente Schreibe zu schätzen weiß, sollte nicht versäumen, bei diesem Hörbuch die Augen zu schließen, an den Erzählungen über die Leiden eines Pauschaltouristen teilzuhaben und dabei den frischen Meerwind zusammen mit dem stinkenden Mief des Luxus und des Nichtstuns zu riechen. – Jana Kaminski und Björn Akstinat / IMH -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hartmutw am 10. Mai 2011
Format: Taschenbuch
Nachdem ich schon D. F. W.'s bezaubernden Erzählband "Kleines Mädchen mit komischen Haaren" und erste Leseproben zu "Unendlicher Spass" mit viel Freude verschlungen hatte, erschienen mir Titel und Thema dieses Essays sehr vielversprechend.

Und tatsächlich hat sich dieses Büchlein als ganz amüsant entpuppt. Da werden mit viel Gift und Galle die abgestumpften, verwöhnten Kreuzfahrtgäste zum einen und die auf gnadenlose Passagierbefriedung gedrillte Crew zum anderen aufs Korn genommen. D. F. W. beschreibt den Wahnsinn zwischen Unterhaltungskünstlern, Tischgesellschaften und Landausflügen anschulich, bissig und insgesamt eben - amüsant.

Dennoch war ich am Ende leicht enttäuscht, da er eben auch seine eigene Exaltiertheit, seine Schrullen und seine Befindlichkeiten recht selbstverliebt und blasiert zur Schau stellt: Wer im bedruckten T-Shirt auf einer Dinnergala erscheint, der ist eben leider auch selbst schuld, wenn die Reaktionen nicht uneingeschränkt positiv ausfallen. Auch in anderen Situationen stellt D. F. W. sich bewußt recht dämlich an und "wundert" sich dann über die Reaktionen. Das wirkt fast postpubertär. (Schon merkwürdig, dass die Crew sich weigert, mit Bordabfällen Haie anzulocken. Was für ein Schenkelklopfer!)

Hier und bei einigen anderen Gelegenheiten entlarvt D. F. W. sich als ein kleiner Einfaltspinsel. Zudem fand ich es auf die Dauer etwas ermüdend, immer wieder mit des Autors Ängsten und Neurosen konfrontiert zu werden: Wer sich an 3 von 8 Tagen aufgrund diverser "Befindlichkeiten" in seiner Kabine einigelt, der muss sich über unbefriedigende Tage ja nicht gross wundern und dafür die Kreuzfahrt verantwortlich machen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fürsprech TOP 500 REZENSENT am 31. August 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch liest sich flüssig - das hat aber auch vielleicht Nachteile. Denn allzu leicht gerät ein ungeübter oder weichgespülter Leser auf der Suche nach dem "Brüller" in das Fahrwasser oberflächlichen Lesens. Und es entgeht ihm durch dieses wirklich lesenswerte Buch ein Einblick, der das Leben verändern kann.

Um bei der Lektüre dieses Buches nicht das Interesse zu verlieren und einfach weggespült zu werden, sondern dem Autor auf die Schliche zu kommen, braucht man Leseerfahrung und eine gewisse Bildungsgrundlage.

Und um nicht in die tief depressive Grundstimmung dieses Autors zu verfallen, ist außerdem ein Mindestmaß an Optimismus hilfreich.

Es ist einerseits erheiternd und dann auch wieder nicht, wenn man mitbekommt, dass einige Leser zu diesem Buch gekommen sind, weil sie einer auf dem Buchumschlag abgedruckten Leseempfehlung von Harald Schmidt gefolgt und bei der Suche nach Pointen gar nicht wie erwartet fündig geworden sind. Harald Schmidt bietet bei seiner Arbeit zwar ausreichend Schenkelklpfer-Pointen für Leute, die kurz vor dem Schlafengehen noch einmal ordentlich Fun" haben bzw. ablachen" wollen. Oft wird Dirty-Harry darauf aber reduziert. Wie ich meine zu Unrecht. Die anarchistischen und bitterbösen Seiten werden dabei leicht übersehen. Und nur diese Sekundärtugenden von Herrn Schmidt können meines Erachtens erklären, warum er dieses Buch lobt.

Dass viele Leser aber diesen Aspekt nicht wahrnehmen, dürfte der Grund für so manche Rezension hier sein.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E. Lighthouse am 28. November 2011
Format: Taschenbuch
Nicht nur das Kreuzfahrt-Schiff der Celebrity-Gruppe, auf dem der Autor eine Woche auf Kosten seines Auftraggebers verbringt, hat einem enormen Tiefgang; dies gilt auch und erst recht für die Einlassungen des Autors zum Thema "Das Kreuzfahrtschiff als Spiegel der Welt draußen". Was zunächst einfach nur komisch scheint inkl. der Selbstbeschreibung des Autors, ist keineswegs mit leichter Hand dahingeschrieben und offenbart bei genauerer Betrachtung die begründet skeptische Weltsicht David Foster Wallace', der selbst außerstande ist, sich als Teil einer wie auch immer gearteten Gemeinschaft zu sehen, obwohl er durchaus Geschmack am gebotenen Luxus findet. Wenn man das Buch aufmerksam liest und auf die Untertöne achtet, dann bekommt das "aber in Zukunft ohne mich" eine makaber-prophetische Note. Ein Buch, das schreiend komisch und düster hintersinnig in einem ist, und zu den besten Reisebeschreibungen gehört, die ich kenne.
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73 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Richard Bolitho am 17. Dezember 2002
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
David Foster Wallace wird von einer Zeitschrift beauftragt eine einwöchige Luxuskreuzfahrt mitzumachen und einfach über seine Eindrücke zu berichten. Sie schicken Foster dorthin ohne ihm klarzumachen welche Art von Bericht sie erwarten. Nun zum Glück haben sie das nicht gemacht. Wer hätte auch schon gedacht das Foster hier ein Werk niederschreibt das vor Witz und ironischen Anspielungen nur so strotzt. Er läßt sich in diesem Buch über die amerikanische Lebensweise aus und beschreibt viele andere Begebenheiten an Bord, wie zum Beispiel die Toiletten, um genau zu sein das "Unterdruck-Abwasser-System", von dem er sich garnicht mehr los reißen kann. Auch Fosters Beschreibungen von den Mitreisenden sind sehr bissig und treffen für mich genau auf den Punkt. Insgesamt gesehen kommt man zu dem Schluss wie ich finde, dass Foster diese Kreuzfahrt nicht gerade umhaut, was auch daran liegen mag, dass er allein reist und das die Mitreisenden so ziemlich alle über 50 sind so wie er sagt.
Also ich für meinen Teil finde das Buch absolut witzig und gelungen. Ich werde mir auch noch die anderen Werke Fosters zulegen.
Auch die deutsche Übersetzung ist für mich ungewöhlich gut. Wer dieses Buch liest wird es auf keinen Fall bereuen!!!
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