Aus der Amazon.de-Redaktion
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Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch hätte man noch etwas sorgfältiger arbeiten können. Das Bild ist nicht ganz perfekt und der Ton erfreulich, aber keine Spitzen-Produktion.
Bild: Für eine aktuelle Produktion sind die Bildwerte etwas fade. Besonders im Bereich "Rauschen" zeigt die Disc unzeitgemäße Werte. Immerhin bleibt das Bild weitgehend stabil, obwohl auch kleine Mankos auffallen(01.13.08, Fahrt an Schülern, leichter Schärfeverlust). Die Schärfe ist nicht immer so detailtief, wie man sich das wünscht. Die Gesichter der Schüler etwa könnten mit etwas mehr Mimiktreue serviert werden, zumal einige der kleinen Dartseller in dieser Hinsicht Einiges zu bieten haben.
Ton: Der Sound ist sehr solide, es fehlt ihm aber der kleine Extra-Kick, um in die Spitzenklasse kategorisiert zu werden. Das finale Konzert etwa klingt recht fetzig, könnte aber in den Feinheiten etwas mehr Transparenz aufweisen (01.32.00). Die Ambienz ist lebendig und zeigt vereinzelt eine sehr hübsche direktionale Zeichnung (00.36.55, Speisesaal), aber andere Szenen sind dann etwas weniger eindringlich (01.029.22, Bachstage). Die Stimmen - Lob an die deutsche Stimme von Jack Black - sind auch technisch sauber angelegt und obertonreich voluminiert.
Extras: Alles, was man sich so wünschen kann, liefert das Extra-Paket. Der Kommentar von Jack Black ist hörenswert, weil der Herr die kleinen Geschichtchen vom Set unwiderstehlich in seinen Wortwitz verpackt. Auch die Video-Tagebücher haben Unterhaltungswert und es gibt zum Glück auch den Trailer. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Zehn Jahre nach seinem mit Rockmusik getränkten Kultklassiker 'Dazed and Confused' erzählt er die Geschichte eines glücklosen Musikers, der sich eine Anstellung als Aushilfslehrer erschwindelt und aus den Zehnjährigen seiner Schulklasse eine erstklassige Rockband zu formen versucht. Präzise folgt das entfesselt komische Treiben der bewährtesten aller Erfolgsformeln - der amerikanischen Mainstream-Komödie - und bietet Jack Black ('Schwer verliebt') als ewigem Kindskopf damit eine verlässliche Bühne für eine sensationelle One-Man-Show.
John Landis, Ivan Reitman und Joe Dante perfektionierten die Form in den achtziger Jahren, als sie mit Filmen wie 'Der Prinz aus Zamunda', 'Ghostbusters' oder 'Gremlins' Blockbuster auf Blockbuster landeten und en passant einen stets wiederkehrenden Fish-out-of-Water-Standard schufen, der bis heute regelmäßig seine Anwendung findet (siehe 'Haus über Kopf' oder 'Bruce Allmächtig'). Eins zu eins kopieren Richard Linklater und sein Drehbuchautor Chuck White Formel und Form, erwecken sie aber mit einer skurrilen, deshalb aber nicht weniger tief empfundenen High-Concept-Idee zu völlig neuem und stets überraschendem Leben. So mag man zwar stets wissen, was als nächstes passiert. Aber wie Linklater und sein wunderbares Ensemble die jeweiligen Szenen dann durchspielen, das ist erfüllt von einer Freude und schierer Fabulierlust, die der Hollywood-Jahrgang '03 bislang weitgehend schuldig blieb. Kurz gesagt: Sehr viel mehr Fun als mit 'School of Rock' kann man in diesem Jahr im Kino nicht haben.
Das kündigt sich bereits in der allerersten Szene an, wenn Jack Black sich als Dewey Finn, Leadgitarrist einer aufstrebenden Mainstream-Rockband, bei einem schmachvollen Clubauftritt nach bizarrem Endlossolo kopfüber in die Menge stürzt und dabei äußerst schmerzhaft buchstäblich auf den Boden der Tatsachen aufschlägt. In der Folge wird er von den Bandkollegen gefeuert und von seinem Wohngenossen Ned Schneebly (Autor Chris White) auf Betreiben dessen spießiger Freundin dringlichst dazu aufgefordert, wenn schon nicht der Gesellschaft, so doch der Wohngemeinschaft zu dienen, in dem er seine Miete bezahlt. In der Not frisst der Teufel Fliegen - und Dewey nimmt einen Posten als Aushilfslehrer an einer Elitelehranstalt an, indem er sich ohne das Wissen des Freundes als Ned ausgibt. Seiner konsternierten Schulklasse von Zehnjährigen stellt er sich als Mister S. vor (weil er nicht weiß, wie man Schneebly schreibt) und ignoriert deren Ansinnen, von ihm unterrichtet zu werden, geflissentlich. Als Dewey entdeckt, dass die Kids ausgezeichnete Musiker sind, hievt er kurzentschlossen das Projekt 'Rockband' auf den Stundenplan und hofft, sich mit ihrer Unterstützung doch noch den Traum von der Mitwirkung am Battle-of-the-Bands-Talentwettbewerb zu erfüllen. Dabei gilt es, zahlreiche Hindernisse in Gestalt der Ungläubigkeit der Schüler, der Zweifel der gestrengen Schulleiterin (Joan Cusack als zugeknöpfte Zicke mit einem Faible für Stevie Nicks) und der Aufgebrachtheit der Eltern aus dem Weg zu räumen. Denn (wie AC/DC schon 1975 wussten): It's a long way to the top, if you wanna rock and roll!
Es schadet nicht, das kleine Einmaleins der Rockmusik zu kennen, wenn man alle der im Sekundentakt von Black aus dem Handgelenk geschüttelten In-Jokes, Zitate und Querverweise goutieren will. Aber auch ohne Vorwissen über das Oeuvre von Led Zeppelin, Black Sabbath, The Clash und Nirvana ist das famose Zusammenspiel zwischen Black (hiermit offiziell der lustigste Mann Amerikas) und seinen Kids entwaffnend witzig und pointiert. Aus der Situation, dass ein völlig verantwortungsloser Kindskopf auf einen Haufen altkluger Kinder trifft, bezieht der Film viel Zauber und Drive. Noch mehr Fun, aber auch Tiefgang gewinnt Linklater aus der Tatsache, dass ein Berufsjugendlicher, der sich sein Leben basierend auf der Idee, dass Rock ewige Rebellion gegen jede Form von Unterdrückung bedeutet, bequem eingerichtet hat, sich mit der paradoxen Situation konfrontiert sieht, selbst auf einmal eine Position der Autorität zu einzunehmen - und es zu mögen. So lernt jeder augenzwinkernd seine Lektion: Dewey dient der Gesellschaft tatsächlich, indem er rockt, die Kinder entdecken die befreiende Wirkung von Fantasie, Spontanität und des 'Smoke on the Water'-Riffs, und Direktorin und Eltern erfahren, dass auch unkonventionelle Lehrmethoden gewinnbringend sein können. Und als Zuschauer lernt man, dass Pink Floyd nicht recht hatten, als sie sangen: 'We don't need no education.' Die 'School of Rock' hat sich ihr 'sehr gut' redlich verdient. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
In solch einer Lage bleibt man am besten im Bett und zieht sich die Decke über den Kopf - so denkt zumindest Dewey. Und da kommt ihm ein Zufall zu Hilfe.
Während er über seine weitere Zukunft sinniert, klingelt das Telefon - und zwar so penetrant, dass er genervt den Hörer abnimmt. Am anderen Ende ist Rosalie Mullins, Schulleiterin einer Eliteschule. Sie ist auf der Suche nach Ned Schneebly, den sie als Aushilfslehrer für ihre Schule anheuern will. In seiner Not gibt sich Dewey als Schneebly aus und nimmt den Posten in der Elitelehranstalt an. Natürlich ohne das Wissen seines Freundes.
Als er der Schulklasse von Zehnjährigen gegenübersteht, merkt er, dass die Kids nicht gerade begeistert von ihm sind. Aber damit hat Dewey kein Problem. Er entdeckt, dass diese Jungs und Mädchen ausgezeichnete Musiker sind. Kurzentschlossen nimmt er das Projekt "Rockband" auf den Stundenplan und hofft, damit an einem lokalen Talentwettbewerb teilnehmen zu können, denn da springt für die Sieger ein nicht geringes Preisgeld raus. Doch dabei gilt es, zahlreiche Hindernisse in Gestalt der Ungläubigkeit der Schüler, der Zweifel der gestrengen Schulleiterin, die sich aber nach ein paar Drinks als Rock`n`Roll-Fan entpuppt sowie der Aufgebrachtheit der Eltern aus dem Weg zu räumen.