Schoolday of the Dead beginnt durchaus vielversprechend: Als die Schülerin Yuko Selbstmord durch einen tödlichen Sprung vom Schuldach begeht, läßt sie nur das Drehbuch zu ihrem Stück "Der Engel mit den blauen Augen" zurück.
Doch was steckt wirklich hinter dieser rührenden Liebesgeschichte? Gibt es tatsächlich eine grausame Wahrheit hinter all dem?
Und genau diese spannenden Fragen vermag der Film auf zu bemühte, hölzerne Art zu beantworten. Die Hauptperson des Films, die junge Machiko Yuki, ist charakterlich nicht ausgereift genug, ihre Freundinnen und alle anderen Personen entsprechen geradlinig dem Klischee Gut oder Böse, was das Schauspiel zur Farce verkommen läßt. Niedliche Momente gibt es für all diejenigen, die sich von der Storyline, die sich rapide zum Langeweiler entwickelt, und plötzlich mehr auf Teenie-Liebe als auf Grusel setzt, nicht zuviel versprechen. Doch das Ganze wirkt zu vorrausschaubar, um wirklich spannend zu sein.