Da ich sehr gern Schokolade esse, ist dieses Backbuch natürlich ein Muss für mich.
Ich persönlich halte mich für einen Back-Anfänger. Mit vielen Zutaten habe ich noch nicht gearbeitet. Deswegen gehe ich erst einmal nach der Anleitung vor - und bisher kam immer ein sehr leckerer Kuchen dabei heraus.
Bei einer Kleinigkeit hätte die Beschreibung aber gerne etwas deutlicher ausfallen können. Nach der Beschreibung habe ich den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäubt. Am nächsten Morgen habe ich dann nicht schlecht gestaunt, als auf dem am Vorabend angeschnitten Schoko-Kirsch-Napfkuchen kein Puderzucker mehr zu sehen war! Jedem kann ich nur wärmstens die Tipps ans Herz legen, die bei vielen Rezepten zu lesen sind. Statt des Puderzuckers habe ich beim nächsten Versuch den Kuchen gemäß dem Tipp mit einem Kirschsaft-Puderzucker-Guss verziert. Unserem Besuch leuchtete die kräftige rosa Farbe schon von weitem entgegen. Und nachdem jeder davon probiert hatte, habe ich viele Komplimente eingefahren. Niemand glaubt nun mehr, dass ich noch Back-Anfänger bin.
Ein praktischer Tipp war für mich, dass ich die Schokoladen-Erdnuss-Dreiecke statt auf dem Blech auch in einer Springform backen kann. Bei diesem Rezept mag ich vor allem den dicken Schoko-Guss.
Besonders gelungen sah die Kirsch-Schokoladen-Torte aus. Den Kirschsaft kann man gut für den roten Guss verwenden, der optisch einen reizvollen Kontrast zu den weißen Sahne-Tuffs ergibt.
Positiv ist ebenfalls, dass bei jedem Rezept zu lesen ist, ob es einfach oder raffiniert, für Kinder oder auch für Gäste gedacht ist.
In diesem Backbuch geht es nicht nur darum, einen reinen Schokokuchen zu backen. Es geht auch um die vielen anderen Zutaten, mit denen man durch die Kombination mit der (auch weißen!) Schokolade einen sehr guten Geschmack erzielt.