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Schnittstellen: Warum ich mich immer wieder selbst verletzen musste
 
 
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Schnittstellen: Warum ich mich immer wieder selbst verletzen musste [Taschenbuch]

Anja Abens , Meike Abens
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 238 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (28. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404616707
  • ISBN-13: 978-3404616701
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.212 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Meike ist sechzehn: Kein Bock auf Schule, Selbsthass, Essstörungen, Migräneanfälle, sie tickt aus, zerschlägt Spiegel und ritzt sich die Haut, bis das Blut fließt. Regelmäßig. Eine dunkle Zeit. Ganz normale Pubertät? Mutter und Tochter berichten von einer Zeit schmerzhafter Hilflosigkeit, schwerer Krisen, existenzieller Angst. Und wie sie herausgefunden haben.

Klappentext

Maike ist sechzehn: Null Bock auf Schule, Selbsthass, Essstörungen, Migräneanfälle, sie tickt aus, beschimpft ihre Familie, und wenn sie allein ist, dann ritzt sie sich die Haut mit Spiegelscherben, bis das Blut fließt. Regelmäßig. Eine dunkle Zeit. Ganz normale Pubertät? Eine Modeerscheinung? Mutter und Tochter berichten von einer Zeit schmerzhafter Hilflosigkeit, schwerer Krisen, existenzieller Angst. Sie erinnern sich an eine Zeit, in der beider Leben eine empfindliche Gratwanderung zwischen Absturz und Abheben war. Und sie beschreiben den Weg aus der Krise. Ein Buch, das anderen Betroffenen und ihren Familien helfen will.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Selbstverletzung 8. März 2011
Von Katharina
Format:Taschenbuch
Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, nach dem Titel zu urteilen dachte ich beim Kauf allerdings, dass es überwiegend um Selbstverletzung geht. Das ist jedoch nicht der Fall.

Im Vordergrund steht der Selbsthass der 16 jährigen Meike sowie Ihre Essstörung. Das Thema Selbstverletzung wird zwar angesprochen, allerdings wirklich nur sehr selten, nicht so häufig wie man es bei diesem Titel erwartet (Klappentext: ... und wenn sie allein ist, dann ritzt sie sich die Haut mit Spiegelscherben, bis das Blut fließt..." - das kommt so an einer einzigen Stelle des Buches vor!).

An den Stellen, wo es um dieses Thema geht, wird jedoch sehr deutlich und intensiv darüber geschrieben.

Für Betroffene ist dieses Buch meiner Meinung nach nur bedingt geeignet, da es zum einen unter Umständen triggern könnte. Ein weiterer großer Nachteil ist, dass Meike zwar eine Therapie macht und zwischenzeitlich in einer Klinik ist, jedoch wird deutlich, dass ihr nichts davon wirklich hilft, was Betroffenen, die darüber nachdenken sich Hilfe zu holen, nicht unbedingt Mut machen könnte.

Alles in allem: Nicht schlecht, jedoch habe ich mir mehr versprochen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wahnsinn 26. März 2011
Von Bine
Format:Taschenbuch
Eigentlich wollte ich das Buch nicht lesen. Ich dachte "Selbstverletzung", das betrifft mich nicht. Da es aber um Mutter und Tochter ging und ich im Moment ein Problem mit meiner Tochter habe, war ich doch interessiert und habe das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen. Ich habe es an einem Abend ausgelesen und war verblüfft. Die Beschreibungen der Mutter waren mit meinen Empfindungen und Erlebnissen so ähnlich, fast identisch. Ich hätte das alles genauso schreiben können. Dann die Beschreibungen der Tochter. Sie waren für mich eine erschreckende Erkenntnis. Wir, mein Mann und ich, machen uns schon lange Gedanken, warum das so ist. Was geht in unserer Tochter vor? Wir lieben sie, haben nur sie und machen alles, nehmen uns immer wieder selber zurück. Doch wir haben das Gefühl, es kommt nichts an. Unser Tochter ist allerdings längst aus der Pubertät raus, sie ist 25 und lebt nicht mehr bei uns. Doch es verfolgt uns trotzdem (seit Jahren), selbst aus dem Ausland, wo sie ein Jahr als Au Pair tätig war. Wir wissen, sie muss eine Therapie machen. Nur das können wir nicht erzwingen,das muss sie selber wollen. Die Therapie kommt mir im Buch allerdings zu kurz. Wie kommt es, dass man so tickt und wie ist es heute, das Vehältnis von Mutter und Tochter? Wie ist die Psyche der Tochter? Gibt es Hoffnung?
Ich bin trotzdem froh, dasss ich das Buch gelesen habe. Zumindestens kann ich in Etwa erahnen, wie es in meiner Tochter aussieht. Für Nichtbetroffene ist das alles nicht nachvollziehbar und sie können dem Buch sicher wenig abgewinnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Insgesamt wenig Mut machend 24. Februar 2012
Von Anna S.
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe mir von diesem Kauf mehr versprochen.
Dem Titel nach geht es um Selbstverletzung, was im Buch selbst allerdings nur ein Nebenthema bleibt.
Man versteht nicht genau, woher der riesige Hass in der Tochter kommt, und dies wird auch nur wenig aufgeklärt. Auch ändert sich nichts an den Gefühlen und Problemen der jungen Protagonistin, am Ende überwindet sie anscheinend zwar die Krankheit und möchte wieder in die Schule gehen, jedoch ist eine Heilung noch lange nicht in Sicht und eine äußere Veränderung gab es auch nicht. Die Gesundung ist nicht nachvollziehbar und das Buch macht Betroffenen wie mir keinen Mut, da es keinen erkennbaren Weg aus der Krise gibt.
Gestört hat mich auch die einseitig negative Darstellung der Klinik und der Therapien. Mir als selbst Betroffene haben durchaus Kliniken und Therapien geholfen, nur muss man das auch wollen.
Die langatmigen, hasserfüllten Ausführungen wiederholen sich mehrmals.
Dachte ich zu Beginn, es sei sicherlich sehr spannend, ein Buch aus Sicht von Mutter und Tochter zu lesen, so wurde es beim Lesen doch etwas mühsam, die gleichen Situationen immer zwei Mal zu lesen, da man sich die Sicht der jeweils anderen schon denken konnte.
Kritisch scheint mir auch die Darstellung von Essstörung und Selbstverletzung, die nur als Hilfen beschrieben werden, wobei überhaupt nicht darauf eingegangen wird, was die negativen Aspekte sind. Während des ganzen Buches hat die Tochter nicht ein mal den bewussten wirklichen Wunsch aufzuhören.
Nett ist die Einteilung in die beiden Sichten und Tagebucheinträge der Tochter, die das Geschehnis näher rücken lassen. Das war leider aber auch schon das Positivste am Buch.
Nach dem Lesen fühlte ich mich ausgelaugt und hoffnungslos.
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