Wer hat den Matthias Opdenhövel nur ermutigt, dieses Buch zu schreiben? Wer hat dann auch noch zugelassen, es zu veröffentlichen? Letztlich ist das Fast-food-Lektüre mit der einen oder anderen interessanten Information. Doch verbleibt da ein unangenehmer Eindruck ob der Selbstgefälligkeit - kann er aber gar nix dafür - des Autors. Da hat hier mal wieder die Anbiederung an diesen oder jenen Star geklappt, wird da und dorten das eine oder andere Erfolgserlebnis verbucht. Alles wirkt ein bißchen inzestuös, aber wie soll's auch anders sein - die Begründung dafür findet sich ja ganz treffend wieder in einer der Äußerungen der VJ-Expertengruppe (Mola oder wer auch immer). Das alles etwas unangenehm zu finden rührt natürlich nicht zuletzt aus dem eigenen Neid her, nicht so populär und erfolgreich im öffentlichen Leben plaziert zu sein. Was vor allem aber enttäuscht und letztlich auch zur Gesamtverdammnis des Büchleins hinreicht, ist die doch recht langweilige, öde Sprache. Da wird hier noch ein Witzchen gemacht, da ein tolles Bild entworfen. Aber es wirkt ziemlich gestelzt, bemüht, hölzern. Insofern verbleibt man schwankend hin und her. Weiterlesen, ist ja schön kurz, könnte ja noch was interessantes kommen? Oder weglegen besser -werfen, weil doch zu unbedeutend, wenig unterhaltsam? Vielleicht muß man auch nur mehr Fernsehen (wie heiszt der Sender?) sehen ...