Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolutes Hammer-Album!!!, 26. April 2008
Was gab es nicht alles für Diskussionen über den ersten Solo-Output des Herrn Weidner. Die Hardliner-Onkelz-Fraktion war eher skeptisch und der Rest erwartungsvoll, aber weniger euphorisch. Und auch ich muss gestehen, dass ich, selbst nach den ersten Hörproben, noch nicht abschätzen konnte, was das Album bringt.
Im Nachhinein muss sich glaub' ich jeder eingestehen, dass "Der W" alle Lügen gestraft hat. Ich habe selten ein deutsches Rockalbum gehört, dass eine solche Tiefe hat und mit soviel Emotion und Energie eingespielt wurde. Es ist müssig hier einzelne Songs hervorzuheben - alle haben Ihren Platz auf dem Album verdient. Jedes Lied ist ein Hammer, hier gibt es keine Pausenfüller. Asche zu Asche" (ich glaube deutlicher kann man ein Statement zur Onkelz-Vergangenheit nicht formulieren) und "Ein Lied für meinen Sohn" haben zudem absoluten Gänsehautfaktor.
Diese Platte wirkt wie ein Befreiungsschlag von Stephan Weidner und der ist ihm in beeindruckender Weise gelungen. Es handelt sich hier ohne Zweifel um das beste deutschsprachige Stück Musik der letzten Jahre. Eine Scheibe, die jeder im Schrank haben sollte.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einer der letzten großen Lyriker., 29. April 2008
Schneller, höher, weiter" ist das 1. Soloalbum des ehemaligen Texters, Bassisten und Kopf der Böhsen Onkelz. Das Album umfasst 14 Lieder und hat eine Spielzeit von knapp 55 Minuten.
Nachdem auf Stephans Homepage (www.der-w.de) schon früh begonnen wurde die Fans und Neugierige auf das Album heiß zu machen, waren die Erwartungen und auch meine dementsprechend hoch. Viele Interviews, Artikel, Videos und Hörproben wurden schön portioniert im Laufe der Zeit online gestellt. So gut wurde man noch nie auf die Erscheinung eines Musikwerkes vorbereitet. Man ließ tief blicken! Davon können sich einige Künstler noch eine Scheibe abschneiden. Die Fans nicht nur als Geld- und Arbeitgeber zu sehen und sich ihnen zuzuwenden, dafür: Daumen hoch. Aber nun zum eigentlichen Produkt!
Die CD kommt in einem schwarzen Pappschieber mit Einstanzungen daher. Im Innenteil finden sich gleich 2 Bookelgs, welche pro Stück 1,44m umfassen. Damit lässt sich leicht Muttis Küche tapezieren. Enthalten sind alle Songetexte und einige schöne Bilder". Die Aufmachung folgt einem einheitlichen visuellen Konzept. Vom Video (Geschichtenhasser) über das CD Cover und Booklegs bis hin zur eigentlichen CD (welche ebenfalls in schwarz gehalten ist mit einigen Weißtupfern). Dieses durchgängige visuelle Konzept untermalt den Inhalt des Albums, und ergänzt dieses sogar.
Die CD beginnt mit dem Lied:
Der W zwo drei": Ein energiegeladener, kraftvoller Opener. Am Anfang mag der Sprechgesang etwas fremd wirken, jedoch wenn Stephan losbricht, dann stellen sich die ersten Haare auf. Backroundvocals übrigens vom Pro Pain, welche besonders bei der Instrumentalisierung dem W unter die Arme griffen. Der Song kommt mit schnellen Dynamikwechseln daher. Der Text ist selbstverliebt (mit einem Augenzwickern), jedoch offen und aggressiv. Falls es zu einer Tour kommen wird, wird dieses Lied definitiv ein Brett. Aber schon auf der Platte macht es nicht nur Lust auf mehr, sondern ist schon eines der Highlights (für mich) auf dem Album.
Geschichtenhasser": Die erste Single. Das poppigste Stück des Albums, welches allerdings sofort ins Ohr geht und aus dem Gehörgang auch nicht wieder herauswill. Beim ersten Hören erinnerte es mich etwas an Narben" (vom Dopamin-Album der Onkelz). Etwas verspielt mit vielen Effekt und einer guten stimmlichen Leistung, weiss auch dieses Stück zu überzeugen. Wie bereits erwähnt folgt das Video dem visuellen Gesamtkonzept!
Waffen& Neurosen": Ein schwieriges Thema, was hier angegangen wird. Aber textlich brilliert Stephan hier. Musikalisch kommt es sehr hart daher (besonders die Schlagzeugarbeit weiss zu überzeugen). Besonders der Schlußteil überzeugte mich von diesem Stück und will seitdem nicht mehr aus meinen Ohren!
Asche zu Asche": Das Stück, auf das ich mich am meisten gefreut hatte. Ich wusste nicht wohin dieses Lied gehen wird. Besonders für Onkelzfans ist dieses Stück sicherlich Kaufanreiz genug, um zu sehen wie der Bandchef retrospektiv auf die 25 Jahre blickt! Textlich ist das Stück offen, ehrlich und sehr intim. Stimmlich sehr gut vorgetragen und erstmals kommen klassische Elemente zum Einsatz (Streicher). Es entsteht eine sehr melancholische Grundstimmung. Das Lied schaukelt sich immer mehr hoch. Zu Ende des Stückes hatte ich dann schon die ein oder andere Träne im Auge und die Gänsehaut wollte nicht verschwinden! Was bleibt ist ein absolutes Highlight, welches textlich und musikalisch nahegeht! Weltklasse!
Tränenmeer": Bereits von der Hörprobe bekannt, war ich gespannt auf das gesamte Stück. Sehr solides Werk mit einwandfreien Text und Ohrwurmcharakter. Im Mittelteil tauchen abermals Streichinstrumente auf und untermalen die dunkle Grundstimmung. Ein Lied das Anreit ist, damit aufzuhören rumzujammern und stattdessen seinen Arsch hochzukriegen!
Mein bester Feind": Viele wird das Lied an Nr.1" erinnern. Textlich aggressiv und ehrlich. Um wen es sich in diesem Song dreht ist umstritten. Einige behaupten es gehe um Gonzo, andere wiederrum es gehe um die Medien. Meiner Meinung nach ist es ein allgemeingehaltener Song, der Interpretation durchaus zulässt, allerdings glaube ich nicht dass es sich um Gonzo dreht. Wenn es um ihn gehen würde, dann würde sein Name vorkommen- soviel Arsch hat der W in der Hose. Daher glaube ich nicht an diese ganzen Verschwörungstheorien! Trotzdem sehr rockiges Stück welches live gut einschlagen würde!
Angst": Mein großes Highlight. Musikalisch und textlich grandios. Stephan entwirft ein dunkles Bild. Ein Lied wie ein Befreiungsschlag. Treibender Rhythmus und eine Melodie, bei der man denkt man kennt sie eigentlich schon ein Leben lang! Auch wenn ich das Wort nicht gern verwende, aber das ist schlicht genial!
Stille Tage im Klischee": Locker rockiges Stück mit ironischem und spitzem Text. Klingt gut, rockt gut- Passt"
Schatten": Der Gesang ist in den Strophen verzerrt, sodass sich der Refrain wie ein Befreiungsschlag anfühlt, somit wird der Text von der Musik und den Effekten optimal unterstützt und es ergibt sich eine Einheit. Gut durchdachter und arrangierter Song mit abermals hervorragendem Text!
Bitte töte mich": Na wenn das nicht interessant ist. Ein Duett und noch dazu mit einer Frau, dass macht dann doch neugierig oder? Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Der Text beschäftigt sich mit dem Thema Liebe. Eine sehr rockige Nummer, jedoch kommt die Stimme der guten Dame leider nicht ganz durch und Stephans Stimme dominiert. Das ist etwas schade, ich hätte gern mehr von ihr gehört.
Zwischen Traum und Paralyse": Emotionaler und lyrischer Höhepunkt des Albums. Jeder der schon einmal auch nur im entferntesten Verlust dieser Art erleiden musste wird den Song nachvollziehen können. Tränen werden fließen und die Haare werden sich aufstellen. Ruhiger Gesang, musikalisch spitzenmäßig untermalt (auch hier wieder Streicher im Einsatz). Titel und Texte wie diese sind es, die schon die Onkelz so authentisch gemacht haben, sie sind ehrlich und offen. Stephan hat sich selbst übertroffen mit diesem Text.
Liebesbrief": Wie anknüpfen nach einen Lied wie dem vorringen? Mit einem sehr rockigen, modernen Stück! Der W versucht sich von Teeniehyps etc. schon jetzt zu distanzieren und er tut recht daran. Wer will ihn schon in der Bravo, auf MTV oder in der Bild sehen- keiner! Von der Aussage her verdient das Stück sein Platz auf dem Album. Auch wenn das Lied auf der Single zu den stärksten Liedern zählte, gehört es auf dem Album zu den schwächeren! Trotz allem rockt es gut und ist dann doch ein Schlag in die Magengegend!
Ein Lied für meinen Sohn": Sehr tief lässt Weidner blicken. Wunderschöner Text und gut musikalisch umgesetzt. Weiss zu überzeugen!
Pass gut auf dich auf": Schon von der Single als Remix bekannt. Und dieser ist vom Original gar nicht soweit entfernt! Textlich ist auch dieses Lied hoch anzusetzen. Musikalisch schaukelt es sich schön langsam hoch! Das letzte Lied auf dem Album weiss auch zu überzeugen!
Fazit: Unterm Strich ist es ein Album geworden, das den alten Charme versprüht, aber trotzdem neu und anders klingt. Textlich grandioses Album mit vielen Höhepunkten. Es wurde viel experimentiert und ausprobiert. In jedem Lied steckt Kraft und Seele und das spürt man auch. Abwechslungsreich und trotzdem einheitlich im Konzept. Gut durchdacht, sich Zeit genommen und mit Liebe eingespielt, das Produkt gibt den Machern recht! Es wurde alles richtig gemacht. Textlich kann dem W keiner das Wasser reichen und schon von dem Aufwand der im Vorhinein betrieben wurde können sich einige Künstler eine Scheibe anschneiden! Ein Stück Lebensgefühl ist wieder dazugekommen...Volle Punktzahl!
Zum Thema Stephans Stimme: Ich denke durchaus, dass seine stimmliche Leistung sich sehen und hören lassen kann. Die meisten negativ Kritiker könnten nicht einmal halbsogut singen. Außerdem passt seine Basslastige Stimme absolut zu den Liedern. Die Frage eines anderen Sängers ist eigentlich überflüssig: Warum sollte man jemand anders seine Gefühle ausdrücken lassen, wenn man es doch selbst kann! Das Zeug dazu hat er allemal!
Zum Thema Onkelzvergleiche: Stephan war ein Teil der Onkelz! Stephan ist noch ein Onkel. Aber die Böhse Onkelz sind nicht mehr. Auch ich lebe die Onkelz, aber ich hoffe das es nie eine Réunion geben wird, da dies das Erbe der Onkelz vernichten würde. Entweder ihr gebt dem Album und Stephan eine Chance oder ihr lasst es, aber fangt nicht an rumzumeckern wenn ihr das Album noch nicht einmal gehört habt oder einfach nur weil ihr den Weidner nicht mögt! Ihr wärt dann nicht besser, als all die Menschen gegen die wir als Neffen und Nichten uns erwehren! Kritik ist ok, solange sie wenigstens den Versuch der Objektivität besitzt! Behalten wir die Onkelz im Herzen! Viva los tioz
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der W auf der Überholspur, 26. April 2008
Meiner Meinung nach, ist das das beste Album das ich je gehört habe. Wie wir es eigentlich schon aus den Songtexten der Onkelz gewohnt sind/waren, beschreiben auch die Texte auf "Schneller, Höher, Weidner", Situationen aus dem Leben. Die Texte sind super genial mit einem touch Ironie, was wir aber auch schon vom W kennen.Einige Songs regen zum Nachdenken an und bei wieder anderen merkt man, das sich Stephan Weidner wirklich Gedanken über die Vergangenheit und die Zeit mit den Onkelz gemacht hat.
Nun, in Sachen Musikrichtung würd ich sagen, das so gut wie für jeden was dabei ist. Von richtig rockig bis "soft" ist wirklich alles dabei. Teilweise könnte man meinen, das es ein neues Onkelz Alben ist.
Was den Preis betrifft gibt es nicht viel zu sagen, der ist vollkommen berechtigt. Für solch hohe Qualität (nicht nur die Songs, sondern auch die ganze Aufmachung) ist der Preis doch recht günstig wenn man mal Alben mit annähernd gleicher guten Qulität vergleicht.
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