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Schnellbuchroman: Romanovelle
 
 

Schnellbuchroman: Romanovelle (Broschiert)

von Klaus K. Klausens (Autor)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 120 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (22. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837040046
  • ISBN-13: 978-3837040043
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 2.272.106 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In seiner Romanovelle geht Klaus K. Klausens der Frage nach, wie man zu einem Buch steht, wenn es entsteht, ohne sich aber dann in dem Buch verlieren zu wollen. Klausens weiß, was das Buch ist er weiß auch, was es ihm bedeutet. Aber wissen nicht, was uns dann bringen kann, sein Werk. Er aber schreibt unverbrüchlich weiter und weiter, bis das Werk sein Ende nimmt. Herminessa, die Waisin, trifft auf Shorty, den Drucker und Verleger: Ein Projekt zweier Welten und diverser allgemein schrecklicher Wahrheiten macht das Beziehungskonstrukt schwierig ... und die Realität seltsam. Der SCHNELLBUCHROMAN bildet als Werk im Werk einen wichtigen Schlüssel. Mit großem Mut aufgelegt und dann verlegt, wird der SCHNELLBUCHROMAN das Lesen in seiner Langsamkeit ganz anders erfahrbar machen (... was auch im Gehen funktionieren soll, wie Klausens immer wieder betont.)In seiner Romanovelle geht Klaus K. Klausens der Frage nach, wie man zu einem Buch steht, wenn es entsteht, ohne sich aber dann in dem Buch verlieren zu wollen. Klausens weiß, was das Buch ist er weiß auch, was es ihm bedeutet. Aber wissen nicht, was uns dann bringen kann, sein Werk. Er aber schreibt unverbrüchlich weiter und weiter, bis das Werk sein Ende nimmt. Herminessa, die Waisin, trifft auf Shorty, den Drucker und Verleger: Ein Projekt zweier Welten und diverser allgemein schrecklicher Wahrheiten macht das Beziehungskonstrukt schwierig ... und die Realität seltsam. Der SCHNELLBUCHROMAN bildet als Werk im Werk einen wichtigen Schlüssel. Mit großem Mut aufgelegt und dann verlegt, wird der SCHNELLBUCHROMAN das Lesen in seiner Langsamkeit ganz anders erfahrbar machen (... was auch im Gehen funktionieren soll, wie Klausens immer wieder betont.)

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5.0 von 5 Sternen Ein Roman über das Schreiben eines Romans, 22. Oktober 2008
Die Geschichte dieses Romans ist eigentlich die Entstehungsgeschichte dieses Romans. Herminessa hat innerhalb weniger Tage einen Roman geschrieben. Einen Schnellbuchroman. Den Text zu diesem Roman hat sie auf einem USB-Stick gespeichert. Jetzt macht sie sich auf zu einer Druckerei, um ihren Roman drucken zu lassen. So beginnt dieser Roman. Es ist eigentlich ein Roman im Roman, ein Work in Progress. Alles entsteht vor den Augen des Lesers. Eher zufällig. Einen Plan gibts nicht. Auch der Text selbst macht den Eindruck, als sei er irgendwie flüchtig. Fast jedes Komma ein Zufall. Als müsste der Text vom Leser selbst noch vollendet werden. Selbst die Personen überlegen sich an einigen Stellen noch, welche Rolle sie spielen sollen in diesem Roman.

Derartige Romanpoetiken haben unter dem Stichwort Autothematismus eine lange Tradition. Das begann schon mit dem Don Quichotte. Im 2. Teil dieses Werkes von Cervantes taucht eine Person auf, die den ersten Teil gelesen hatte. Sie kannte den Don als eigene Lektüreerfahrung.

Breiter angelegte Diskussionen über den Roman im Roman distanzieren sich etwas von den Ursprüngen der Gattung. Aufgrund seiner Entstehung war der Roman gedacht als große und breite angelegte epische Gattung, die in der Lage sein sollte, komplexere Zusammenhänge mit den literarischen Mitteln der Erzählkunst zu gestalten. Ziel war, die Wirklichkeit nachzuahmen. Als die epische Großform vor diesem Ziel kapitulieren musste, konterten einige Romanautoren mit einem derartigen Spiel im Spiel. Sie schrieben Romane über die Unmöglichkeit, traditionelle Romane zu schreiben. Klaus K. Klausens hat auch so einen geschrieben. Und den finde ich als Roman im Roman witzig.

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