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Schneewittchens Tod.
 
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Schneewittchens Tod. [Taschenbuch]

Brigitte Aubert , Eliane Hagedorn
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 383 Seiten
  • Verlag: Btb (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442731003
  • ISBN-13: 978-3442731008
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.615 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Léonard Moreno hat einen wirklich außergewöhnlichen Beruf: Er konserviert Tierkörper. Und in dem kleinen Badeort in Südfrankreich findet er damit tatsächlich sein Auskommen. Es gibt genügend reiche Spinner, die sich ihren treuen Bello oder ihre gescheckte Miezi ausgestopft ins Wohnzimmer ihrer Villa stellen möchten. Als die wohlhabende Blanche Andrieau jedoch mit einer Bitte an ihn herantritt, hätte er fast abgelehnt: Sie möchte, dass er ihre tödlich verunglückte kleine Tochter Elilou einbalsamiert.

Doch irgendetwas an der Frau fasziniert Léonard und er sagt zu: Das Mädchen findet ihre vorerst letzte Ruhestatt in einem Glassarg in der Hauskapelle der Familie Andrieau. Jetzt möchte Léonard nur noch das sauer verdiente Geld ausgeben, die Sonne und das Zusammensein mit seiner neuen Freundin Gaëlle genießen. Da bittet ihn Blanche noch einmal um Hilfe, denn bei den Andrieaus treibt ein Leichenschänder sein Unwesen -- die kleine Elilou wurde grausam entstellt. Als ein Mord geschieht, merkt Léonard viel zu spät, dass der Fall mehr als eine Nummer zu groß für ihn ist.

Schneewittchens Tod ist sogar für Brigitte Aubert ein äußerst düsteres und zynisches Buch. Ihren Helden Léonard vermag sie noch mit einer gewissen Sympathie zu zeichnen, doch für alle anderen Figuren hat sie nur Spott, Verachtung und sogar Hass übrig. Anscheinend ist ihr darüber auch ihre erzählerische Souveränität verloren gegangen, allzu verwickelt ist das Privatleben der Hauptfiguren, und die Ereignisse überschlagen sich bis hin zur Beliebigkeit. Bei aller Kritik soll jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass selbst dieser schwache Aubert seine Höhepunkte hat. Einen starken Magen sollte man aber auf jeden Fall mitbringen. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

In einem kleinen südfranzösischen Ort am Meer lebt Leonard Moreno, genannt Chip, von der alten Kunst, Tierkörper zu präparieren. Nur wenige wissen, dass er auch menschliche Körper zu konservieren versteht. Eines Tages bittet ihn die wohlhabende Blanche Andrieu, den Körper ihrer tödlich verunglückten kleinen Tochter Elilou einzubalsamieren. Bei der Arbeit stellt Chip entsetzt fest, dass der Kinderkörper Verletzungen aufweist, die nicht von dem Unfall herrühren können. Das düstere Geheimnis um Elilou lässt ihn nicht ruhen, und er beschließt, einen Blick hinter die Fassade der steinreichen und wohl angesehenen Familie zu werfen. Als er nur knapp einem Attentat entgeht, ahnt er, dass er im Kreise der Adrieus höchst unerwünscht ist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch enthält eigentlich alle Zutaten eines schaurig, packenden Kriminalromans.
Angefangen mit der ermittelnden Hauptfigur Léonard „Chib" Moreno, der zurückgezogene Körperpräparator in der schönen Kulisse Südfrankreichs, der sich zuerst unwillig in den Verlauf von äußerst grausamen Vorkommnissen einer sich immer mehr zuspitzenden Tragödie der vorerst wohlsituiert erscheinenden Familie Andrieu einläßt. Hier wird von der Autorin auch kein Aspekt von den größten Verbrechen an Menschen ausgelassen: Von Ehebruch, Kindesmißhandlung und -mißbrauch, blasphemischer Leichenschändung bis zu zahllosen Morden auf teilweise bestialische Art.
Das gesamte Buch ist so lebendig erzählt mit etlichen amüsanten zynischen Dialogen, so daß einem kaum der Appetit am Weiterlesen vergeht durch im Lesefluß leicht aufhaltende Grammatikfehler, nicht immer stetige Detailtreue sowie langatmiges Eintauchen in die verwirrenden Gedanken der Hauptfigur Moreno.
Auch wenn ich dieses Buch mit Freude verschlungen und von allen schockierenden Ereignissen klatschnasse Hände bekommen habe, bleibt ein schlechter Nachgeschmack übrig: 1. übertriebene, überflüssige Gefühlsdusseleien und 2. eine für mich zu mangelhafte Schlußfolgerung und Aufklärung zum Täter.
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Von BV
dies ist tatsächlich einer der schlechtesten krimis die ich je gelesen habn
ein Kind das seine eigenen Familie ermordet, bedingt durch Inzesterfahrung mit dem Grossvater. Durch das traumatische Erlebnis beginnt das Kind seine eigenen Geschwister zu vergewaltigen, zu schänden und zu ermorden in allen möglichen Varianten. Die Familie wiegt sich in Vergessen und versucht die Tragödie vor der Öffentlichkeit zu verbergen...und greift nicht in das Handeln des gestörten Kindes ein... nicht mal ein Stern kann ich für diesen Krimi austeilen (einen muss man ja), alle Figuren wirken künstlich und hohl, die einzigste die noch einem real existierenden Menschen ähneln könnte ist Gäelle die Medizinstudentin und Polizistentochter. In der Geschichte reiht die Autorin lediglich alle möglichen Morde/Gerüchte hintereinander die keinen Zusammenhang haben, daher fragt man sich auch zwangsläufig wer der Mörder ist, denn der Handlngsablauf ohne roten Faden lässt keien Rückschluss zu bis zur Aufösung auf der letzten Seite verknüpft mit dem Mord/Suizid sämtlicher Familienangehöriger.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Collioure
dies war mein erstes buch von brigitte aubert und wird es wohl auch bleiben. die spannung, wer hier der böse ist, bleibt zwar bis zum schluss erhalten, aber die geschichte leidet doch an mängeln. so ist es höchst unrealistisch, dass der inbalsamierer "chib" moreno derart leichten zugang zu der ach so adeligen und um diskretion bemühten familie andrieu findet. auch die zum teil parallel stattfindenden liebschaften des eigentlich an frauen nicht so sehr interessierten einbalsamierers nerven und füllen die seiten.
wer psychologisch spannende bücher sucht, sollte besser auf val mcdermid zurückgreifen. wen der französische krimi interessiert, ist bei pierre magnan und seinem kommissar laviolette besser aufgehoben.
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