Das Buch habe ich vor 3 Jahren das erste mal gelesen, als ich im Urlaub war und mir die Sonne auf den Bauch schien. Gestern hatte ich langeweile und nichts zulesen. Also das nächst beste Buch, was ich schon lange nicht mehr gelesen habe: Schneewittchenfalle.
Eigentlich würde ich dem Buch nur 3 Sterne geben, aber vor 3 Jahren habe ich es geliebt, aber da war ich 13...
Heute lese ich eher Krimis für "Erwachsene".
Von der Story her ist das Buch toll, Mädchen mit Amnesie zieht mit Vater auf eine kleien Insel. Ihr Vater will vergessen und sie sich erinnern, nämlich an den Autounfall, bei dem ihre Mutter und ihr kleiner Bruder umgekommen sind. Stella saß im Auto, aber kann sich an nichts mehr erinnern.
In kleinen Schritten erlebt der Leser mit, wie Stella sich immer an ein weiteres Detail erinnert. Doch als alle Puzzelstücke passen, ist es fast zu spät...
Von der Story her ist das Buch sehr toll.
Es ist für jüngere Leute geschrieben, aber auch heute an manchen Stellen noch spannend.
Was ich nicht so gelungen fand war:
sie hat das Gefühl das jemand im Haus ist und es passieren mehrere merkwürdige Sachen und anstatt einen Panikanfall zu bekommen bleibt sie immer relativ ruhig. Und ich mein sie hat ihre Mutter und ihren Bruder verloren kann sich an nichts erinnern, ist alleien in einem Haus auf einer Insel und hört Schritte und bleibt ruhig.
Also Hut ab vor dem der so ruhig bleibt.
Fast alle jungen Leute lieben Happy Ends, aber das passt nicht wirklich gut. Die wichtigsten Personen in ihrem Leben sind tot und alles Friede-Freude-Eierkuchen?
Nicht sehr überzeugend.
Fazit: Ein Jugendbuch oder ein Buch für verregnete Stunden.