"Schneetreiben" ist sehr viel besser noch als der Vorgänger. Was der Autor ja besonders gut kann, ist die eigentümliche Atmosphäre des Münsterlandes herüberzubringen. In "Schneetreiben" perfektioniert er es noch.
Wunderbar auch die Figuren in ihrem stoischen Unvermögen, Gefühle zu formulieren oder gar zu leben, mit ihrer Abneigung, mehr als nötig zu kommunizieren. Hinzu kommt eine sehr, sehr spannende Krimigeschichte um ein getötetes Mädchen und einen entflohenen Häftling, ein Kommissar, der durch die Ermittlungen in ein Gefühlschaos gestürzt wird, weil er mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird - sehr zu empfehlen.