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Länge: ca. 55 min
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
zu teuer, zu schlecht,
Von Martin S. (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Schneemann. Schattensaiten Bd. 1. (Audio CD)
Als großer Hörspielfan habe ich mir leider gleich alle Teile der Schattensaiten Serie gekauft und auch angehört. Ein eindeutiger Fehlkauf. Auf dem momentan boomenden Hörspielmarkt tummeln sich nun wohl auch Amateurproduktionen, und das sogar zum doppelten Preis von echten Profi Hörspielen.Was Pandoras Play hier abliefert kann ich nur als Witz bezeichnen. Die Sprecher liefern bestenfalls das Niveau einer Anfänger Theater AG ab. Schon nach den ersten Worten merkt man dass den Sprechern jegliche schauspielerische Ausbildung und Erfahrung fehlt. Und so geht es durch alle 7 Teile der Serie. Immer lesen die gleichen Sprecher ihre Texte vom Blatt ab. So unnatürlich und unglaubhaft das man sich fragen muss, ob sich das Label Pandoras Play hier einen Aprilscherz erlaubt. Sorry, die Sprecher, welche auch alle gleichen Alters zu sein scheinen, sind ja sicherlich ganz nette Menschen, aber als Schauspieler in einem teuren, kommerziellen Hörspiel komplett ungeeignet. Musik und Geräusche klingen ebenfalls billiger als alles was ich bisher gehört habe. Meine Empfehlung für alle die Hörspiele mit Gruselfaktor suchen ist das "Gruselkabinett" von Titania und "Gespensterkrimis" vom Lübbe sowie "Die Schwarze Serie" von Maritim. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungener Auftakt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Schneemann. Schattensaiten Bd. 1. (Audio CD)
Der Schneemann ist die erste Erzählung der neuen Hörspielserie Schattensaiten des äußerst jungen Hörspiellabels Pandoras Play. Der Ursprung dieser Produktion findet sich im Studentenradio Hertz 87.9 der Universität Bielefeld, für das im Jahre 2000 das bisher unveröffentlichte Hörspiel Klirrende Kälte produziert wurde. Der Schneemann kann hierbei als Prolog für eine Erzählung gesehen werden, für die bisher zehn Folgen geplant und zwei weitere schon vorproduziert worden sind. Ähnlich wie bei bekannten Mysteryserien (z.B.) ‚Akte X') sind die einzelnen Folgen nur Bruchstücke im Konzept einer umfassenden Rahmenhandlung. Um nicht die Spannung kommender Folgen zu nehmen, sei hierzu nichts weiter verraten. Nur soviel: der Hintergrund klingt äußerst vielversprechend!‚...eine gute Bearbeitung mit tollen Geräuscheffekten und atmosphärischer Musik ist zwar auch unabdinglich, kann aber über eine schwache Story nicht hinwegtäuschen' gehört zum Grundsatz des Pandoras Play Teams. Dies ist sicherlich einer der Pluspunkte der ersten Folge. Die Geschichte um den unheimlichen Doppelgänger ist (bisher?) nicht sonderlich innovativ, wird aber intelligent aufgebaut und erfährt bis zum letzten Dreh des Silberlings eine permanente Spannungssteigerung. Die rasante Handlung, die durch keine überflüssigen Zwischenspiele oder Pausen gestoppt wird, zielt konsequent auf Auflösung des Rätsels, strickt das Unheimliche bis zur letzten Minute und verfängt sich dabei nicht in streckende Füllparts, um die Geschichte auf eine Länge von maximal 45 Minuten zu biegen. Und wenn der mysteriöse ‚Schneemann' endlich seinen wahren Charakter zeigt und die Bibliothekarin Anne bedroht, ertappt man sich beim Luftanhalten und anschließenden Beifallklatschen. Die starke Geschichte lässt somit über kleinere Defizite hinwegsehen. Dass das Hochschulteam nicht über die technischen Möglichkeiten einer professionellen Firma wie Europa oder Edel verfügt war von vorneherein klar. Und auch dass die Sprecher nicht so markant und charakteristische Stimmen besitzen wie bei kommerziellen Produktionen, fällt nach kurzer Eingewöhnungsphase nicht ins Gewicht. Insgesamt betrachtet machen sie ihre Sache sehr gut und dürften in späteren Folgen aufgrund gesammelter Erfahrung ihre partielle Laienbetonungen verlieren. Erwähnt werden sollte aber, dass Marco Göllner als Schneemann seine Sache verdammt stark und verdammt fies macht! Was mir zudem beim ersten Durchhören auffiel, waren eher Kleinigkeiten in der Handlung. So frage ich mich, warum die Protagonisten erst so spät erkennen, dass der von ihnen zum Scherz ‚Schneemann' genannte Doppelgänger wirklich ein Schneemann ist!? Und wieso besitzt der Schneemann, der keine Kälte verträgt, einen Schlafsack?! Und wieso kritisiert Daniel an Chomsky, dass der olle Sprachwissenschaftler nur zur Hälfte zu verstehen ist?! Jeder der Chomsky gelesen hat, weiß, dass man die eine Hälfte nicht versteht und von der anderen zu Tode gelangweilt wird! Hingegen wirklich stark ist die Tatsache, dass Daniels Doppelgänger nicht nur Daniel zum Verwechseln ähnlich sieht, sondern auch alles weiß, was Daniel an Wissen besitzt! Das lässt die Auflösung bzw. die Überlistung des Schneemanns ganz schön knifflig zum Schluss werden. Fazit: Bis auf nebensächliche winzige Mängel liegt mit der ersten Folge der Serie Schattensaiten ein hoffnungsvoller Start einer weiteren Hörspielserie von Fans für Fans vor. Freunde von unheimlichen Geschichten, die (fast) ohne Gewalt auskommen und in denen der Held kein typischer ist und daher auch nicht in jeder Folge Beischlaf mit einer anderen Schönheit sucht, kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Und der Trailer zur bald erscheinenden zweiten Folge Klänge in der Dunkelheit ist nicht nur vielversprechend, sondern setzt bei mir die Erwartungen ziemlich hoch an. Deutschlands einstige Hörspielwüste findet in dieser Serie auf jeden Fall eine weitere Oase! Mit diesen poetischen Worten gebe ich zurück ins Studio! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1.0 von 5 Sternen
Aller Anfang ist schwer,
Von daydreamer (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Schneemann. Schattensaiten Bd. 1. (Audio CD)
Die Geschichte und die Abmischung sind eigentlich gut. Allerdings hat man den Eindruck bei den Sprechern handelt es sich um eine Schülertruppe. Ohne Emotion und Stimmenanpassung an die Situation wird vom Blatt abgelesen. Die Dialoge stehen neben sich. Die Erzählerstimme wurde aus Mangel an einer sonoren Alt-Herrenstimme auch gleich von einem Jungspund eingesprochen und künstlich auf alt getrimmt. Für ein Hörspiel vollkommen unzureichend.
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