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Schneeland
 
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Schneeland

Thomas Kretschmann , Julia Jentsch , Hans W. Geißendörfer    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Thomas Kretschmann, Julia Jentsch, Maria Schrader, Ulrich Mühe
  • Regisseur(e): Hans W. Geißendörfer
  • Komponist: Irmin Schmidt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 136 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009KMHAW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.337 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Nach mehr als einem Jahrzehnt währender Kinoabstinenz - Geißendörfer war mit seiner "Lindenstraße" beschäftigt - kehrt der Regisseur auf die große Leinwand zurück. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Geißendörfer hat einen unbequemen Film erschaffen, der langsam und in traurigen Bildern erzählt ist, aber dennoch einen Funken Hoffnung ausstrahlt. Er inszeniert Schweden als kalte Leere, die die Figuren auffrisst und ihrem ohnehin schon schlechtem Leben noch einen weiteren Dämpfer verpasst. Getragen wird Geißendörfers Film von herausragenden Darstellungen, allen voran Thomas Kretschmann und Julie Jentsch, die man vor kurzem nicht weniger großartig als Sophie Scholl sehen konnte. Fazit: Melancholisches Drama mit großartigen Bildern und Mimen

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein schöner Film in guter Präsentation. Das Bild ist von hohem Niveau, der Ton ebenfalls gut. Selbst bei den Extrs ist einiges geboten.

Bild: Kinowelt präsentiert ein sehr gelungenes Bild. Die Farben sind klar und kräftig. Dabei wird auf Primärfarben verzichtet. Alles sieht etwas düsterer aus und mitunter hat man gar das Gefühl eines Schwarzweißfilms in Farbe, was eine schöne Wirkung ist. Rauschen ist kaum vorhanden, die Kompression arbeitet sehr schön. Der Kontrast ist bei einem Film wie diesem besonders wichtig, wenn nicht nur schwarze Jacken vor dunklen Hintergründen zu sehen sind (00:17:32), sondern auch einzelne Figuren in einer Schneewüste agieren. Die Schärfe ist sehr angenehm und leistet sich auch bei Detailzeichnungen keine Blöße. So kann man etwa bei 00:36:52 nicht nur das Muster der Tapete erkennen, sondern auch noch Details der Bilder an der Wand.

Ton: Die Dialoge sind klar und sauber verständlich, wobei Direktionalität deutlich zu erkennen ist. Die Effekte sind nicht sehr häufig, fallen aber ins Gewicht. Knarzende Türen oder der Wind, der um das Haus spielt, sind immer deutlich wahrzunehmen und sorgen so auch für eine feine Räumlichkeit.

Extras: Neben dem Trailer und ein paar Texttafeln ist es vor allem das über 40 Minuten laufende Making of, das zu gefallen weiß. Hier gibt es nicht das übliche Werbe-Blabla, sondern es wird deutlich in die Tiefe gegangen, wenn etwa die Entstehung von der Idee zu den Dreharbeiten ausgeführt wird. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Als die Schriftstellerin Elisabeth ihren Mann durch einen Autounfall verliert, verlässt sie Heim und Kinder, um in der Schneewüste Lapplands zu sterben. Doch im Eis findet sie nicht den Tod, sondern die Leiche einer alten Frau.

In den persönlichen Aufzeichnungen der Toten entdeckt sie die Geschichte einer bewegenden Leidenschaft: Ina, die jahrelang von ihrem Vater gedemütigt und missbraucht wurde, und Aron, der fremde Pferdehirt, der selbst ein düsteres Geheimnis mit sich herum trägt.

Die außergewöhnliche und radikale Liebe zu Aron befähigt Ina schließlich, sich durch einen Gewaltakt ihres übermächtigen Vaters zu entledigen. Diese Liebe ist es auch, die Elisabeth die Kraft gibt zurückzukehren - zurück in ihr Leben und zurück zu

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Sturm der Gefühle 6. August 2005
In den schneeverwehten Ebenen des hohen Nordens führt die labile Elizabeth ein schwieriges Leben, das noch komplizierter wird, als ihr liebevoller Ehemann Ingmar stirbt. Sie ist der Verzweiflung nahe, gibt ihre Kinder in die Obhut ihrer Schwester Britta und beschließt den Tod in der Kälte zu suchen. Doch der Lebenswille verläßt sie nicht und mitten in einem Schneesturm findet sie auf einem verlassenen Gehöft eine zu Eis erstarrte Leiche. Diese weckt plötzlich ihr Interesse und sie sucht im Haus der Verstorbenen nach Zeugnissen ihres Lebens und erfährt so deren Geschichte: Ina (Julia Jentsch) lebte einst bei ihrem brutalen und sadistischen Vater und ertrug all die Pein geduldig bis eines Tages der Wille in ihr erwacht. Sie stellt sich ihrem Vater entgegen und lernt einen jungen Mann namens Aron (Thomas Kretzschmann) kennen und lieben. Der alte Knövel (Ulrich Mühe) will seine Tochter aber nicht aus seiner Gewalt verlieren. Die Liebe gibt der jungen Frau neue Kraft, um sich der Ketten ihres Daseins zu entledigen und beide wollen ein gemeinsames Leben beginnen...
Ein sehr gefühlvolles Drama, das mehrere Geschichten erzählt, die miteinander verwoben sind. Es zeigt sich, wieviel Leid ein Mensch ertragen kann und muß, wenn das Schicksal es ihm beschert. Und doch bleibt die Hoffnung auf Besserung und treibt den Menschen weiter nach vorn. Der Film zeigt beeindruckende Bilder des hohen Nordens, die Filmmusik beschert den passenden melancholischen Rahmen. Die beiden Hauptdarsteller spielen überzeugend und glaubhaft. „Schneeland" ist wie ein Eissturm der Gefühle, von überwältigender Kraft und Schönheit.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bestechend deprimierend 21. Juni 2006
Von Al Mo TOP 1000 REZENSENT
Zunächst sei gesagt, daß sich der Zuschauer dieses Films bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein muß, daß ihm hier schwere Kost geboten wird.
Herausragend sind die düsteren, schweren Bilder eines Schwedens, wie man es so vielleicht nicht oft sieht. Sie fügen sich perfekt in die Geschehnisse des Films ein und unterstreichen ihn würdig. Entgegen einiger Rezensionen vor mir, fand ich die Darstellung der Elisabeth, gespielt von Maria Schrader, überhaupt nicht störend oder hölzern. Die Figur der Elisabeth ist eine labile, gebrochene Frau, deren Lebensmut verloren gegangen ist. Hierbei halte ich es für glaubwürdig und nötig, dies mit einer gewissen Zerrissenheit und Fragilität darzustellen. Die Darsteller des Films leisten großartige Arbeit, die ich insgesamt sehr glaubwürdig und (manchmal sogar zu) realistisch empfunden habe.
Als störend empfand ich diverse Ungereimtheiten, bzw. unlogische Abläufe im Film, die ich aber auf ein weniger sorgfältig überarbeitetes Drehbuch zurückführe.
Dem Film selbst tut es eigentlich keinen Abbruch, er bleibt durchgängig spannend. Schön auch die Wende zum Ende des Films, wo sich nach all den dunklen Wolken, schrecklichen Ereignissen und der durchgängig depressiven Grundstimmung des Films ein kleiner Silberstreifen am Horizont abzeichnet.
Die Darstellung der Ina, gespielt von Julia Jentsch, ist überaus realistisch und überzeugend. Wie von ihr gewohnt, mit viel Mut und Kraft dargestellt.
Als überaus negativ (daher leider auch nur 4 von 5 Sternen) sind mir die brutalen, unnötig langen und zu detaillierten Mißbrauch- und Gewaltszenen im Elternhaus der Ina aufgefallen. Was wohl im besten Sinne als "realistische Darstellung" gemeint war, driftet hier völlig unnötig ins Negative/Brutale ab.
Mich selbst hat die Masse und Intensität doch sehr verstört und von der eigentlichen Aussage / Verlauf des Films zeitweise leider abgelenkt, was sehr schade war.
Hier wäre weniger unbedingt mehr gewesen!
Dem Zuschauer, der den Filmverlauf bis dahin verfolgt hat, wird keine Möglichkeit geboten, die eigenen Bilder und die eigene Vorstellungskraft einzusetzen und so wird er beinahe "erschlagen" von der geballten Szenerie, in der eine Brutalität der nächsten folgt.
Dies hat mir persönlich den Film dann leider ziemlich verleidet.

Insgesamt aber ein guter Film mit hervorragenden Darstellern, schönen Bildern und flüssiger Story.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Melancholie des Daseins. 11. August 2006
Der Film beginnt in der Jetztzeit, ein Apple Powerbook macht das deutlich. Die melancholische Frau Elizabeth mit drei Kindern arbeitet an einem Buch. Als ihr Mann auf einer kurzen Reise ums Leben kommt zerbricht in ihr etwas. Sie gibt die Kinder fort, und geht sich selber suchen.

Ina lebt mit ihrem Vater und ihrer Mutter auf einem einsamen schwedischen Gehöft. Es ist um Mitte der Dreißiger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts. Die Menschen sind arm, einfach und grob. Inas Vater ist zudem gewalttätig und als die Mutter stirbt, missbraucht er seine Tochter.

Umweit von Ina gibt es ein Dorf. Dort taucht zur gleichen Zeit ein einsamer Mann Aron mit seinem Hund auf. Man nimmt ihn freundlich auf, gibt ihm zu essen und auch Arbeit. Aber er trägt ein Geheimnis in sich. Auf der Sommerweide, wo er Pferde hütet, lernt er Ina kennen. Die beiden kommen sich langsam näher. Als Aron Gegenstände für die Heirat mit Ina kaufen geht, kommt es zwischen Vater und Tochter zum finalen Streit.

In ihrer Verzweiflung umherirrend findet Elizabeth die alte Ina und das einsame Gehöft. Ina liegt tot im Hof. Alles ist verlassen. Elizabeth beginnt den Lebensraum von Ina zu erkunden. Mit diesem Erforschen dringt Elizabeth immer tiefer in Inas Leben ein. Sie erfährt davon, das sie einen Sohn hatte und das dieser sie besuchen wollte.

Die Landschaft, die Atmosphäre und die Natürlichkeit der Darsteller machen das schwere traurige Stück zu einem Erlebnis mit Hoffnungsschimmer. Die Erzählstränge wachsen nur langsam zusammen und lassen Raum für Spekulationen. Wie wenig Zeit sind siebzig Jahre und wie viel Veränderung, von der Petroleumlampe zum Notebook, vom Überleben zum Menschsein, ist doch geschehen. Das Leid ist nicht aus der Welt getilgt, aber es scheint ein wenig kleiner zu sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Film mit Tiefgang
Ein sehr guter Film, der mit seiner Story und nicht nur mit Special Effects zu überzeugen weis. Auch die Landschaftsaufnahmen fand ich sehr Eindrucksvoll.
Vor 5 Monaten von S.H. veröffentlicht
Ein Film, den man nur einmal sehen möchte
Ein Film mit hervorragend eingesetzten Schauspielern, dessen Handlung interessant und bemerkenswert zu gleich ist. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von R. Knedel veröffentlicht
lang und durchweg spannend
Obwohl ich gestern Nacht einfach nur noch mal durchzappen wollte, bin ich dann beim WDR und diesem Film hängen geblieben und konnte nicht aus schalten. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von B. Helfmann veröffentlicht
Mein Leben nach dem Film....
Von Zeit zu Zeit laufen einfach hervorragende Filme zu derart später Stunde im Fernsehen, dass ich sie leider nicht sehen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Birgit Schmidt veröffentlicht
fast schon pathologisches Pathos
In aller Kürze: Der Film gibt Authentizität vor, wo Voyeurismus bedient wird (Inzestszene zwische Vater und Tochter, hätte nach dem Tod der Mutter auch allein durch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2006 von mautje
Schnneeland
Ich finde diesen Film sehr gut. Julia Jentsch und Ulrich Mühe spielen klasse. Allerdings ist er sehr brutal. Lesen Sie weiter...
Am 11. April 2006 veröffentlicht
Enttäuschend
Der Film hat leider auf der ganzen Linie enttäuscht. Hölzerne Dialoge, eine unnötige und vor allem nervende Rahmenhandlung mit einer sehr schlecht agierenden Maria... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2005 von Regina Vetter
Wunderschöne Aufnahmen mit Schwächen...
Das Positive an dem Film sind die wunderschönen Landschaftsaufnahmen und die sehr guten schauspielerischen Leistungen. Hierfür 3 Sterne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2005 von Oliver Wolff
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