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Schneeland

Thomas Kretschmann , Julia Jentsch , Hans W. Geißendörfer    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Thomas Kretschmann, Julia Jentsch, Maria Schrader, Ulrich Mühe
  • Regisseur(e): Hans W. Geißendörfer
  • Komponist: Irmin Schmidt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 136 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009KMHAW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.017 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Nach mehr als einem Jahrzehnt währender Kinoabstinenz - Geißendörfer war mit seiner "Lindenstraße" beschäftigt - kehrt der Regisseur auf die große Leinwand zurück. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Geißendörfer hat einen unbequemen Film erschaffen, der langsam und in traurigen Bildern erzählt ist, aber dennoch einen Funken Hoffnung ausstrahlt. Er inszeniert Schweden als kalte Leere, die die Figuren auffrisst und ihrem ohnehin schon schlechtem Leben noch einen weiteren Dämpfer verpasst. Getragen wird Geißendörfers Film von herausragenden Darstellungen, allen voran Thomas Kretschmann und Julie Jentsch, die man vor kurzem nicht weniger großartig als Sophie Scholl sehen konnte. Fazit: Melancholisches Drama mit großartigen Bildern und Mimen

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein schöner Film in guter Präsentation. Das Bild ist von hohem Niveau, der Ton ebenfalls gut. Selbst bei den Extrs ist einiges geboten.

Bild: Kinowelt präsentiert ein sehr gelungenes Bild. Die Farben sind klar und kräftig. Dabei wird auf Primärfarben verzichtet. Alles sieht etwas düsterer aus und mitunter hat man gar das Gefühl eines Schwarzweißfilms in Farbe, was eine schöne Wirkung ist. Rauschen ist kaum vorhanden, die Kompression arbeitet sehr schön. Der Kontrast ist bei einem Film wie diesem besonders wichtig, wenn nicht nur schwarze Jacken vor dunklen Hintergründen zu sehen sind (00:17:32), sondern auch einzelne Figuren in einer Schneewüste agieren. Die Schärfe ist sehr angenehm und leistet sich auch bei Detailzeichnungen keine Blöße. So kann man etwa bei 00:36:52 nicht nur das Muster der Tapete erkennen, sondern auch noch Details der Bilder an der Wand.

Ton: Die Dialoge sind klar und sauber verständlich, wobei Direktionalität deutlich zu erkennen ist. Die Effekte sind nicht sehr häufig, fallen aber ins Gewicht. Knarzende Türen oder der Wind, der um das Haus spielt, sind immer deutlich wahrzunehmen und sorgen so auch für eine feine Räumlichkeit.

Extras: Neben dem Trailer und ein paar Texttafeln ist es vor allem das über 40 Minuten laufende Making of, das zu gefallen weiß. Hier gibt es nicht das übliche Werbe-Blabla, sondern es wird deutlich in die Tiefe gegangen, wenn etwa die Entstehung von der Idee zu den Dreharbeiten ausgeführt wird. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Bei einem Autounfall verliert Elisabeth ihren Mann und bleibt mit drei Kindern zurck. Verzweifelt will sie dem Geliebten in den Tod folgen und kehrt zurck an den Ort der ersten Begegnung, die Schneewste Lapplands. Dort findet sie die Leiche einer alten Frau und stt auf die Spuren einer auergewhnlichleidenschaftlichen Liebe, auf die schicksalsschwere Geschichte von Aron und Ida...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Leben nach dem Film.... 10. April 2011
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Von Zeit zu Zeit laufen einfach hervorragende Filme zu derart später Stunde im Fernsehen, dass ich sie leider nicht sehen kann. DIESER Film jedoch, ursprünglich nur als Begleiter beim Zubett-gehen angestellt, packte mich derart, dass auch meine Tage nach dieser Fernsehnacht nur erfüllt waren mit den Gedanken an die Handlung, die Darsteller, die Stimmung, die sich schwer und drückend auf mich gelegt hatte.
Ich halte den gesamten Film für ein in sich komplett geschlossenes Meisterwerk und bin erstaunt, dass er nicht als bester Film des Jahres mit einer Lola ausgezeichnet wurde.
Ulrich Mühe spielt so gut wie niemals zuvor, alle anderen Darsteller sind ebenfalls exzellent. Die Szene, in der Ina und Aaron das zweite Mal einander sehen, ist von derartig eindringlicher Minimal-Mimik begleitet, dass man kaum wagt, zu atmen.

Ich werde mir diesen Film als DVD kaufen, da ich ihn immer wieder sehen möchte. Er hat mich gepackt und wird lange nicht aus meinem Sinn gehen.....
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sturm der Gefühle 6. August 2005
Format:DVD
In den schneeverwehten Ebenen des hohen Nordens führt die labile Elizabeth ein schwieriges Leben, das noch komplizierter wird, als ihr liebevoller Ehemann Ingmar stirbt. Sie ist der Verzweiflung nahe, gibt ihre Kinder in die Obhut ihrer Schwester Britta und beschließt den Tod in der Kälte zu suchen. Doch der Lebenswille verläßt sie nicht und mitten in einem Schneesturm findet sie auf einem verlassenen Gehöft eine zu Eis erstarrte Leiche. Diese weckt plötzlich ihr Interesse und sie sucht im Haus der Verstorbenen nach Zeugnissen ihres Lebens und erfährt so deren Geschichte: Ina (Julia Jentsch) lebte einst bei ihrem brutalen und sadistischen Vater und ertrug all die Pein geduldig bis eines Tages der Wille in ihr erwacht. Sie stellt sich ihrem Vater entgegen und lernt einen jungen Mann namens Aron (Thomas Kretzschmann) kennen und lieben. Der alte Knövel (Ulrich Mühe) will seine Tochter aber nicht aus seiner Gewalt verlieren. Die Liebe gibt der jungen Frau neue Kraft, um sich der Ketten ihres Daseins zu entledigen und beide wollen ein gemeinsames Leben beginnen...
Ein sehr gefühlvolles Drama, das mehrere Geschichten erzählt, die miteinander verwoben sind. Es zeigt sich, wieviel Leid ein Mensch ertragen kann und muß, wenn das Schicksal es ihm beschert. Und doch bleibt die Hoffnung auf Besserung und treibt den Menschen weiter nach vorn. Der Film zeigt beeindruckende Bilder des hohen Nordens, die Filmmusik beschert den passenden melancholischen Rahmen. Die beiden Hauptdarsteller spielen überzeugend und glaubhaft. „Schneeland" ist wie ein Eissturm der Gefühle, von überwältigender Kraft und Schönheit.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melancholie des Daseins. 11. August 2006
Format:DVD
Der Film beginnt in der Jetztzeit, ein Apple Powerbook macht das deutlich. Die melancholische Frau Elizabeth mit drei Kindern arbeitet an einem Buch. Als ihr Mann auf einer kurzen Reise ums Leben kommt zerbricht in ihr etwas. Sie gibt die Kinder fort, und geht sich selber suchen.

Ina lebt mit ihrem Vater und ihrer Mutter auf einem einsamen schwedischen Gehöft. Es ist um Mitte der Dreißiger Jahre des Zwanzigsten Jahrhunderts. Die Menschen sind arm, einfach und grob. Inas Vater ist zudem gewalttätig und als die Mutter stirbt, missbraucht er seine Tochter.

Umweit von Ina gibt es ein Dorf. Dort taucht zur gleichen Zeit ein einsamer Mann Aron mit seinem Hund auf. Man nimmt ihn freundlich auf, gibt ihm zu essen und auch Arbeit. Aber er trägt ein Geheimnis in sich. Auf der Sommerweide, wo er Pferde hütet, lernt er Ina kennen. Die beiden kommen sich langsam näher. Als Aron Gegenstände für die Heirat mit Ina kaufen geht, kommt es zwischen Vater und Tochter zum finalen Streit.

In ihrer Verzweiflung umherirrend findet Elizabeth die alte Ina und das einsame Gehöft. Ina liegt tot im Hof. Alles ist verlassen. Elizabeth beginnt den Lebensraum von Ina zu erkunden. Mit diesem Erforschen dringt Elizabeth immer tiefer in Inas Leben ein. Sie erfährt davon, das sie einen Sohn hatte und das dieser sie besuchen wollte.

Die Landschaft, die Atmosphäre und die Natürlichkeit der Darsteller machen das schwere traurige Stück zu einem Erlebnis mit Hoffnungsschimmer. Die Erzählstränge wachsen nur langsam zusammen und lassen Raum für Spekulationen. Wie wenig Zeit sind siebzig Jahre und wie viel Veränderung, von der Petroleumlampe zum Notebook, vom Überleben zum Menschsein, ist doch geschehen. Das Leid ist nicht aus der Welt getilgt, aber es scheint ein wenig kleiner zu sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Beautiful film
Though a difficult movie to watch in places, it is beautifully shot and acted. Haunting and riveting. Definitely worth seeing.
Vor 1 Monat von T. Brigham veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht sehenswert
Art House, der besonderen Art, sehr lang und nicht mal annäherend fesselnd. Der Film wird auch nicht durch die gute Besetzung (Maria Schrader, Thomas Kretschmann und Ulrich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unvergesslich!
Selten hat mich ein Film so beeindruckt. Ich verstehe keine der negativen Rezensionen. Der Film ist von Anfang an bis zu seinem Ende ergreifend, tiefsinnig, authentisch, absolut... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von E. Prockl veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schlechter film
Ich konnte und wollte den Film nicht zu Ende sehen..
tpisch deutscher Film:mehr wollen als können.. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von eleisa veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Tristesse im Norden
Wer die Welt gerne Grau in Grau sieht und überall abgrundtiefe Bösewichte ausmacht, der ist bei diesem Fernsehfilm gut aufgehoben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Dr Bernhard Schwarz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Film mit Tiefgang
Ein sehr guter Film, der mit seiner Story und nicht nur mit Special Effects zu überzeugen weis. Auch die Landschaftsaufnahmen fand ich sehr Eindrucksvoll.
Vor 17 Monaten von S.H. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Ein Film, den man nur einmal sehen möchte
Ein Film mit hervorragend eingesetzten Schauspielern, dessen Handlung interessant und bemerkenswert zu gleich ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von R. Knedel
5.0 von 5 Sternen lang und durchweg spannend
Obwohl ich gestern Nacht einfach nur noch mal durchzappen wollte, bin ich dann beim WDR und diesem Film hängen geblieben und konnte nicht aus schalten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2011 von B. Helfmann
2.0 von 5 Sternen fast schon pathologisches Pathos
In aller Kürze: Der Film gibt Authentizität vor, wo Voyeurismus bedient wird (Inzestszene zwische Vater und Tochter, hätte nach dem Tod der Mutter auch allein durch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2006 von mautje
4.0 von 5 Sternen Bestechend deprimierend
Zunächst sei gesagt, daß sich der Zuschauer dieses Films bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein muß, daß ihm hier schwere Kost geboten wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2006 von Al Mo
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