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Schnauze Wessi: Pöbeleien aus einem besetzten Land Broschiert – 5. März 2012


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Produktinformation

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  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus; Auflage: 4 (5. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3579066862
  • ISBN-13: 978-3579066868
  • Größe und/oder Gewicht: 13 x 1,7 x 17 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Mehr über den Autor

Holger Witzel ist das journalistische Feigenblatt von Hans Waal - und umgekehrt. Beide wurden 1968 geboren und trennen so ganz ausgedachte Geschichten möglichst strikt von denen, die zumindest nach journalistischen Maßstäben wahr sein sollten.

www.facebook.com/schnauze.wessi

Foto: Martin Jehnichen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ost und West und überhaupt der Fundus an Missverständnissen - Witzel bringt sie auf den wunden Punkt." (Heike Schwarzer, Deutschlandfunk)

„Witzel darf ohne Zensur sagen, was in den meisten deutschen Gazetten nicht opportun wäre.“ (Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung)

"Es ist das Scheinheilige, Vorgemachte, Nachgeplapperte, das Witzel auf die Palme bringt." (Janina Fleischer, Der Freitag)

„Dabei strapaziert Holger Witzel sämtliche Klischees derart, dass sie brechen und dahinter viel Wahres sichtbar wird.“ (Frank Seibel, Sächsische Zeitung)

„Unsachlich bis zur Kenntlichkeit! Nicht in Ablehnung, sondern mit einer Haltung, die Neugier, Respekt, Vertrauen, Toleranz einschließt ... und Klartext.“ (Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung)

„Witzel beschreibt witzig und treffend die Entgleisungen, die jeder vernünftige Mensch in diesem Land beobachten.“ (Jürgen Kleindienst, Leipziger Volkszeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Holger Witzel, geboren 1968 in Leipzig. Seit 1990 arbeitet er als Journalist seit 1996 für den Stern. Neben seinen Reportagen vor allem aus Ostdeutschland und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlichte er unter dem Pseudonym Hans Waal 2008 seinen ersten Roman „Die Nachhut“. Im Frühjahr 2011 erschien im Gütersloher Verlagshaus der erste Sammelband seiner Stern-Kolumne „Schnauze Wessi“, der sich bislang über 9.300 mal verkauft hat.

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Nürnberger am 30. April 2013
Format: Broschiert
War heute zur Lesung des Autors in Erfurt. Die Kolumnen bzw. deren Zusammenfassung im Buch sind als Sachbuch zu werten, da die dort etwas spitz und lustig formulierten Dinge wirklich objektiv so sind. Schon die Wortwahl "besetzte Gebiete" trifft es, sind doch alle wichtigen Posten in Verwaltung, Justiz und Politik fest in Wessi- Hand. Das Buch müsste folglich Pflicht-Lesestoff für die Schule werden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sitopotika VINE-PRODUKTTESTER am 9. Juni 2012
Format: Broschiert
Richtig böse und richtig gut - ich bin begeistert -ich kann es nur empfehlen und freue mich, dass es Holger Witzel gelungen ist, es auf den Punkt zu bringen - was der tägliche Wahnsinn so mit sich bringt - es geht übrings nicht nur um Wessi-Schelte, dafür ist er viel zu intelligent und wer es nur dahingehend liest, versteht nicht wirklich was er meint, auch auch seine Seitenhiebe gegen meine lieben Ossi, die es ganz schnell geschafft haben wieder oben zu schwimmen - gewendet -nach dem Motto Hauptsache Funktionär egal wo - ob im Osten oder im Westen, ja auch das fand ich sehr schön.

Das wird in diesem Jahr eines meiner Lieblingsbücher sein und auch ein Mitbringsel für Ost und West - ich freue mich schon auf die Reaktionen !!!
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. Februar 2012
Format: Broschiert
Wie die Sachsen nun einmal sind, frech und mit der Gusche immer vorne weg, so kommt der Leipziger STERN-Journalist Holger Witzel in seinem Buch rüber. Als jemand, der die politische Wende im Herbst '89 und die Zeit danach bewusst miterlebt hat, gebe ich ihm als Ossi in vielen Gefühls- Emotions- und vielleicht auch Sachfragen recht, aber ich frage mich wozu dieses Buch, jetzt und heute?

Die 30 hier gesammelten Kolumnen sind alle längst im Stern veröffentlicht worden, also was wollen der Autor und der Verlag jetzt und heute mit diesem frechen Stück Literatur? Ein noch immer gespaltenes Land nicht zusammenwachsen lassen? Den Ossis ein Buch in die Hand geben, in dem ihnen gesagt wird: Jawohl, so sind sie die Wessis?

Der Autor, der auch mal als "Spalter, Hetzer, Zonenlümmel." beschimpft wurde, will selbst keinesfalls in der Schublade für DDR-Nostalgie landen, er lässt ganz einfach mal Dampf ab, trifft dabei die Gefühlsebene vieler Ossis und falls das Büchlein auch von einem Wessi gekauft wird, trägt Witzel ja vielleicht sogar für ein besseres Verstehen der Deutschen bei, auch wenn viele diese Hoffnung bereits aufgegeben haben.

Es gibt keine gesellschaftlichen Themen vor denen Holger Witzel Respekt hätte. Egal ob es ums Kinder kriegen geht, um Wirtschaftsthemen oder um das Bild der Kanzlerin über seinem Schreibtisch, er nimmt alles aufs Korn. Vieles beschreibt er so humorvoll, dass man wirklich herzhaft darüber lachen kann, aber mir ist es zu billig, dieses Buch als Blödelbuch zu sehen.

Komik und Ernst sind Geschwister. Witzel zeigt Jahrzehnte nach dem Mauerfall wie weit wir noch voneinander entfernt sind und das kann kein Politiker wegdiskutieren!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mike der Einkauf-Junkie am 16. Dezember 2014
Format: Kindle Edition
…..... aber Hallohooooo.

Erstmal eins ich kann dieses total bescheuertes, beknacktes und Abgrundtief hohles Ossi-Wessi-Gedöns nicht mehr hören.

Was ist mit uns, haaaa?

Bin geborener Schwabe und von uns Südis redet keine Sau und von den Nordis auch niemand. Sollte es noch niemand bemerkt haben unser deutschiges Land besteht nicht nur aus Ost und West, jaaaa?

Von denen die im Himmel und in der Hölle sind redet auch niemand. Also die Obis und Untis. Über die Linkis, Rechtis und Mittis muss niemand reden. Dat schaffen die perfekt selbst!

Ansonsten finde ich sein Werk recht gut gelungen. Er legt den Finger in eine Wunde, die es eigentlich geben dürfte. Die Wiedervereinigung sollte nicht nur auf dem Papier statt finden sondern endlich auch in den Köpfen. Eindrucksvoll beschreibt es dieses immer noch herrschende Manko!

Wage mal zu behaupten es wird noch dauern was ich sehr bedauere bis sich da endlich mal was ändern. Beiden Seiten hilft es nichts der Vergangenheit nach zu trauern. Die ist weg, die gibt es nicht mehr. Die Gegenwart ist ausschlaggebend und die kommende Zukunft. Entweder wir beschreiten den Weg als ein vereintes Volk oder es geht weiterhin jeder seiner Wege und Kocht sein eigenes Süppchen!

Auch wenn der Autor es sehr humorvoll und sarkastisch beschreibt bleibt einem beim Lesen doch teilweise das Lachen sonst wo stecken. Denn was er schreibt und beschreibt hat Hand und Fuß...ist real und nicht fiktiv. Die verantwortlichen Politiker sollten endlich mal aufhören mit dieser elenden Art alles schön reden zu wollen und dementsprechend handeln!

Gutes Buch, sehr lesenswert!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winfried Stanzick am 6. März 2012
Format: Broschiert
Allesamt schon einmal im STERN erschienen, bewegen sich die hier nun als Buch zusammengefassten "Pöbeleien aus einem besetzten Land" des Leipziger Stern-Journalisten Holger Witzel auf dem schmalen Pfad zwischen scharfsinniger Reportage und vorurteilsbeladener, bissiger Satire.

Seine Kolumnen beschreiben, was eine große Zahl von Bundesbürgern im Osten des Landes wirklich denkt und empfindet bei all der penetranten Musterelternschaft und teilweise krimineller Aufbauhilfe, die ihnen da in der letzten beiden Jahrzehnten aus dem Westen angedient wurden.

Man ist zunächst geneigt, seine Texte zu lesen als Satire, als eine Art Ostvariante der im Westen schon langem grassierenden permanenten Comedy auf allen Kanälen. Doch das, was Witzel da beobachtet und mit spitzer Feder beschreibt, sind Fakten, die man nicht einfach abtun kann. Sie treffen einen Kern der Wahrheit über den inneren Zustand unseres Landes, für den Witzel nur einen Vorschlag kennt: "Schnauze Wessi!"

Wenn er das als Überschrift zu seinen Kolumnen in Richtung Westen ruft zu einer Klientel, die Bücher aus einem Verlag liest, der bekannt ist für die christliche und liberale Orientierung seines Programms, verbindet sich bei ihm das möglicherweise mit der stillen Hoffnung, dass die Wessis ihren Mund nicht halten, sondern sich endlich ehrlich mit dem befassen, worauf er hinweisen will.
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