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Produktinformation
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»Louis Begley ist ein Meister des philosophischen Romans in der Mimikry beiläufiger Plauderei. Er betreibt die verdeckte Ermittlung unserer Lebensweise. Alles von ihm liest sich ganz leicht und amüsant. Aber es liegt ein leiser, verzweifelter Grundton darunter, und man fühlt sich am Ende beschwert von der Erkenntnis, daß die Fragen, die wir uns stellen, nicht weit genug gehen, und daß die Anteorten, mit denen wir uns begnügen, unzureichend sind.«
(Ulrich Greiner Die Zeit )»Begley, der Virtuose der Aussparungen, der Ellipsen, übt auch in seinem neuen Roman die Kunst des Kunstlosen. Er macht uns alltägliche Umstände, geschäftliche Verhandlungen, familiäre Intrigen spannend und rückt uns einen nicht uninteligenten, nicht unsensiblen, doch ziemlich durchschnittlichen Helden irritierend nahe. Wir lesen Schmidt und sind Schmidt, träumen wie Schmidt. Daher gibt uns der hintersinnige Zauberer das Märchen dazu. Er schüttelt es aus einem Ärmel, in dem noch viele Geschichten stecken dürften.«
(Harald Hartung Frankfurter Allgemeine Zeitung )»Ein brilliantes Feuerwerk an Dialogen, Szenen, Charakteren entfacht Begley hier, sein, wie ich meine, modernster und bester Roman überhaupt.«
(Claudia Guderian Hamburger Abendblatt )»An den Bruchstellen wird sichtbar, worum es Begley geht: Auch Schmidt ist, nicht anders als Wie Max es sah und Der Mann, der zu spät kam ein Gesellschaftsroman, und zwar in jenem anspruchsvollen Sinn, der dieses Genre spätestens seit Proust auszeichnet.«
(Martin Lüdke Frankfurter Rundschau )»Die große Kunst von Louis Begley besteht schließlich darin, uns eine so unleidliche Figur wie Schmidt näherzubringen und auf unaufdringliche aber insistente Weise zwischen die Fronten zu manövrieren - und die sehen am Ende des Romans doch etwas anders aus als zu Beginn.«
(Klaus Nüchtern )»Begley ist ein stilistisch perfekter Schriftsteller geworden. Ihm gelingen Bilder, die betörend eindringlich und atmosphärisch dicht sind. Schmidt ist ein Roman, der Louis Begley auf einem neuen Höhepunkt seines Erzählens zeigt.«
(Andreas Müller Darmstädter Echo )»Mit weiser Ironie und einer für diesen Autor ungewöhnlichen Leichtigkeit in den Dialogen und der Dramaturgie verfolgt Louis Begley das Schicksal seines Helden ›Schmidt‹. (...) Dieser Schmidt, der durch die Kraft der Liebe erlöst wird, ist bei all seinen Schwächen, Eigenheiten, seiner Engstirnigkeit und trotz materialistischer Weltanschauung ein romantischer Träumer, dem man als Leser viel Sympathie und Verständnis entgegen bringen kann.«
(Margarete von Schwarzkopf NDR 1 Radio )»Es ist überhaupt die wortgewandte Leichtigkeit der Beschreibung, die offen nach allen Seiten hin diesem Roman seine eigenartige Würze verleiht. Jeder kann für sich Aspekte wählen, die ihm liegen - den eckigen Eigensinn des Pensionärs nachvollziehen, das Unabhängigkeitsstreben Charlottes anerkennen oder Rikers Ränke verurteilen -, in jedem Fall kommt der Leser auf seine Kosten, und Albert Schmidt heißt der Gewinner.«
(Alfred Starkmann )»Dies ist Begleys weitaus bestes, ein entspanntes und weises Buch.«
(New York Review of Books )
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