Zum Spiel gehören: Ein Würfelbecher, fünf Würfel und ein Punkteblock. Die Würfel zeigen statt Zahlen Tierköpfe (Ente, Löwe, Maus, Katze, Hund, Elefant), die zur besseren Unterscheidung auch noch alle eine eigene Farbe haben. Gewürfelt wird im Becher. Jeder hat der Reihe nach immer drei Versuche bestimmte Symbole/ Kombinationen zu würfeln. Diese werden auf den Block eingetragen, wer die meisten Punkte hat gewinnt. Folgende Kombinationen gilt es zu würfeln: Immer so viele gleiche Tiere wie möglich, einen 3er, zwei Paare, ein Full House (zwei und drei gleiche Symbole), eine Straße (alle Symbole unterschiedlich) und ein Kniffel (alle Symbole gleich).
Im Wesentlichen ist das Spiel eine vereinfachte Form des Originals. Statt Zahlen gibt es eben Tiere, der Punkteblock arbeitet mit leicht verständlichen Symbolen und der Würfelbecher ist nicht rund, sondern sehr schmal und oval, so dass auch kleine Kinderhände ihn gut zuhalten können.
Spielspaß: Da eine gehörige Portion Würfelglück dazu gehört können Kinder und Erwachsene als gleichstarke Gegner gegeneinander antreten. Mir als Erwachsene ist es schlicht egal, ob ich mit Zahlen oder Tieren würfel- und wenn so auch die Kleinsten dabei sein können ist mir diese abgespeckte Version auch recht. Unser Sohn liebt das Spiel.
Haltbarkeit: Der Becher ist aus Plastik und sehr robust. Die Würfel sind aus Holz- da sehe ich auch keine Schwachstelle. Klar, der Block ist aus Papier, aber anders ist es wohl kaum lösbar. Nachkaufen kann man den Block wohl nicht wenn er voll ist oder kaputt geht, allerdings kann man auf der Herstellerhomepage die Datei runterladen und anschließend ausdrucken. Die Schachtel selbst ist aus Metall. Der Deckel hält absolut sicher auf dem Kistchen, weshalb es auch als Reisespiel optimal in jede Handtasche passt und die Sachen sicher verstaut sind.
Pädagogischer Wert: Tiersymbole erkennen und zuordnen können. Der Zahlenraum bis fünf. Erste taktische Überlegungen, Feinmotorik beim Würfeln. Wenn ohne Erwachsene gespielt werden soll zusätzlich: Zahlen schreiben, rechnen bis etwa 40.
Fazit: Kurzweilig, macht Spaß, praktisch. Die Oma kennt's (zumindest ähnlich) noch von früher und die Kids verstehen die Regeln schnell. Je nach Alter brauchen sie eben noch mehr oder weniger Hilfe (was fehlt noch, was macht mehr Sinn zu sammeln...) Ab ca. 4 Jahren werden sie aber das meiste schon allein hinbekommen. Empfehlenswert!