Spielidee:
Wenn man am Zug ist, würfelt man mehrmals und legt Würfel heraus. Für jeden Würfel legt man am Ende seines Zuges ein Plättchen auf einen Spielplan, der für jede Augenzahl des Würfels eine Spalte hat. Wenn man es schafft, eine Spalte bis zum Ende zu füllen (weil wahrscheinlich der Spieler vor einem die Spalte schon fast ganz gefüllt hatte), bekommt man alle Plättchen aus der Spalte. Sieger ist, wer am Ende als einziger noch Plättchen hat.
Kritik:
- Es ist jederzeit offensichtlich, was man in seinem Zug tun muss. Man hat keine Entscheidungsmöglichkeiten, wenn man auch nur ein Mindestmaß an Verständnis für Wahrscheinlichkeitsrechnung hat. Laaangweilig.
- Wenn man zu zweit spielt, terminiert das Spiel nicht. D.h., man kann endlos spielen, ohne dass ein Sieger ermittelt wird. (Gut, für ENDLOS kann ich nicht garantieren; aber wir haben nach einer Stunde abgebrochen, ohne einer Entscheidung auch nur nahe gekommen zu sein.) Auch zu mehr Spielern zieht sich das Spiel ziemlich hin.
- Der Spielplan mit den Plättchen macht das ganze Konzept der Roll&Play-Würfeltürme kaputt, das doch wohl darin besteht, dass man überall spielen kann. Man braucht für den Spielplan einen (stabilen, damit sich die Plättchen nicht verschieben) Tisch.
Zusammenfassend:
Tut mir leid, Schmidt-Spiele, aber das war nichts. (Im Gegensatz zu Geizen sind die anderen Würfelturm-Spiele
Kniffel Extreme,
Extra! und
Fiese 15 übrigens sehr gut und ein echter Geschenk-Tipp.)