Nachdem ich nun etliche Partien dieses Spieles gespielt habe, und durch die vielen verschiedenen, aber durchweg positiven Kommentare meiner Mitspieler in meiner Meinung über das Spiel bestärkt wurde, habe ich mich entschlossen auch eine Kritik zu Livingstone zu schreiben.
Was mich an diesem Spiel besonders begeistert, ist die sehr schöne Aufmachung und das Abenteuergefühl, das bei mir beim Spielen aufkommt.Besonders das Schürfen in der Mine reizt mich in jeder Partie aufs Neue. Was in Bezug auf das Schürfen sicherlich auch an den großen Edelsteine liegt, die dem Spiel beiliegen. Diese werden im Spiel aus einem Beutel gezogen und bringen den Spielern Geld und eventuell Siegpunkte. Um Siegpunkte geht es in diesem Spiel, doch nicht nur. Auch das Spenden an die Königin ist sehr wichtig. Wer zu wenig spendet kann am Ende nicht gewinnen. Das finde ich sehr gut, da es eine im Spiel kontraproduktive Handlung zu einer mitunter spielentscheidenden werden lässt.
Neben dem Spenden und dem Schürfen ist es gleichfalls wichtig eigene Zelte zu errichten, um durch diese Siegpunkte zu erlangen.
Auch ist das Spielfeld gut aufgeteilt, so dass jeder Zeit ersichtlich ist, wer in welchen Bereichen gebaut hat und welcher Spieler in welchem Bereich eventuell eine Mehrheit für die Abschlusswertung bekommen könnte.
Das Spiel ist ansprechend und unterhaltsam und dabei nicht zu lang, um es nach einem anstrengenden Arbeitstag noch spielen zu wollen, also genau das, was ich von einem Spiel erwarte.