Neue Zürcher Zeitung
Ein Hauptvertreter des Expressionismus
Zg. Auf Initiative des deutschen Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff (18841976) wurde 1967 das Brücke-Museum gegründet, dem er zahlreiche seiner Werke schenkte. Nach dem Tod des Künstlers gelangte der gesamte Nachlass dorthin. Mit über vierhundert Gemälden und mehreren tausend Arbeiten auf Papier besitzt das Haus heute die grösste Schmidt-Rottluff-Sammlung überhaupt. Dazu kommt seine umfassende Kollektion afrikanischer und ozeanischer Kunst. Die vorliegende Publikation, die zugleich als Katalogbuch der bis zum 20. August im KunstHaus Wien gezeigten Ausstellung dient, gibt mit 304 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgraphiken und Plastiken einen vielfältigen Überblick über das Schaffen dieses Hauptvertreters des deutschen Expressionismus. Den einführenden Text verfasste Magdalena M. Moeller, die Direktorin des Brücke-Museums. Kompetent stellt sie Leben und Werk des Malers vor, wobei neben den bekannten Fakten auch neue Informationen vermittelt werden. Überzeugend ist die künstlerische Eigenständigkeit von Schmitt-Rottluff herausgearbeitet sowie seine Bedeutung für die Moderne. Die einzelnen Werke sind ganzseitig abgebildet, viele davon zum erstenmal.
Kurzbeschreibung
Das Kataologbuch bildet über 300 Werke des großen deutschen Expressionisten aus dem Bestand des Brücke-Museums ab und bietet somit einen fundierten, alle Schaffensphasen des Künstlers umfassenden Überblick. Viele der Arbeiten werden zum erstenmal veröffentlicht. Der einführende Text enthält neue Informationen zur Biographie des Künstlers.