Eileen Ramsay hat mit diesem Roman eine sehr bewegende Geschichte geschaffen, die einem einfach zu Herz gehen muss. Und so ist es nicht verwunderlich, dass man schon nach den ersten Seiten von einer außerordentlichen Liebe gefesselt ist.
Tony Noble, die junge und viel versprechende Malerin und Blaise Fougère, der ebenso junge wie viel versprechende französische Tenor lernen sich bereits in Jugendjahren leidenschaftlich lieben ... und hätte der Krieg ihnen nicht diesen grausamen Strich durch die Rechnung gemacht, hätten sie wohl alsbald geheiratet und eine glückliche kleine Familie gegründet. Doch alles kam anders … und doch änderte sich eines während all der Jahre hindurch nie, der eine brauchte den anderen, wie die Luft zum Atmen.
Doch nun sind viele Jahre vergangen, Tony und Blaise sind tot, die einzigen Zeugen ihrer Liebe sind die Gemälde, die Tonys Nichte Holly im Haus ihrer Tante findet - sie ist sofort fasziniert und ahnt alsbald welche Gefühle hinter den malerischen Landschafts- und Porträtgemälden stecken.
Doch Holly muss bald feststellen, dass Blaise’s Neffe Taylor gar nicht begeistert ist, dass das großartige Talent ihrer Tante und damit auch die Wahrheit ans Licht kommt; denn die war bisher ein gut gehütetes Geheimnis. Ebenso wenig ahnt sie, welche Rollen ihr und Taylor in dieser Geschichte zufallen ... dass ihr dieser scheinbar egoistische, verwöhnte und verdammt reiche Mann, mit dem sie ständig in die Haare gerät, bald mehr bedeutet als sie es je zu glauben vermocht hätte. Die Autorin lässt uns an einer Geschichte teilhaben, die so wundervoll romantisch und leidenschaftlich ist, dass man auch dann noch darüber nachsinnt, wenn die letzte Seite bereits gelesen ist; man sich Gedanken über die Beständigkeit der Liebe macht und einfach nur zu träumen wagt ...