Es ist ein trauriges und wundervolles Buch zugleich – nicht nur für trauernde Eltern. Die Autorin schafft es mit jeder Zeile ihres Buches, Leserinnen und Leser auf sich selbst aufmerksam zu machen. Es scheint so, als ob die Beschreibung von Freyas Leben und der familiären Situation einerseits und dem großen Unglück andererseits zwar dazu führt, sich in die Situationsbeschreibungen hineinzubegeben, gleichzeitig fühlt man sich selbst aber auch als Betrachter des eigenen Lebens und stellt sich Fragen zur (Un-)Endlichkeit des eigenen Seins. Dieses Buch fesselt vom Anfang bis zum Ende – weniger durch seinen traurigen Leitfaden, als vielmehr durch eine spirituell geprägte Hoffnung, die den Menschen immer wieder einen neuen Sinn und eine tiefe Bedeutung aller Ereignisse anbietet. So, wie wir als elementarpädagogische Fachkräfte mit Kindern ins Philosophieren kommen (sollten), so hilfreich ist es auch, über die eigenen, vielfältigen Sinnbedeutungen der selbst erlebten Erfahrungen nachzudenken. Hier kann sich eine Welt eröffnen, die uns vorher vielleicht in vielen Aspekten verschlossen war. (
Handbuch für Erzieherinnen in Krippe, Kindergarten, Vorschule und Hort, Februar 2007 )
"Zum „Weltgedenktag für alle verstorbenen Kinder“ veranstaltete AETAS Lebens- und Trauerkultur eine musikalische Lesung von „Schmetterlingsflüstern – Botschaften einer Kinderseele“. Eingeladen waren betroffene Eltern, Mütter und Väter, die AETAS beim Tod ihrer Kinder begleitet hatte.
Kerzenlicht und Blütenblätter schmückten den Kultur- und Abschiedsraum und sorgten für eine warme und schützende Atmosphäre.
Die Autorin des Buches, Petra Franziska Killinger, las sehr berührende Passagen aus ihrem Buch. Die ausgewählten Texte gaben einen Einblick, was sie und ihr Mann beim Tod ihrer Tochter Freya durchlebten und fühlten, sie ließen die Tiefs, aber auch der Hochs in der Zeit danach erahnen. Sehr beeindruckend war, dass Thomas E. Killinger seine Frau mit Musik begleitete, die er spontan entstehen ließ und die einem das Gefühl gab, dass beide zusammen eine Einheit sind. Diese Gestaltung von Text und Musik im Wechsel konnte einem das Herz öffnen - und mancher Zuhörer ließ seine Tränen einfach fließen.
Nach dem Programm nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder Persönliches zu schildern.
Frau und Herr Killinger vermittelten mit ihrer musikalischen Lesung und ihren persönlichen Aussagen die Hoffnung, dass trotz dieses schrecklichen Ereignisses das Leben weitergeht und auch „gut“ weitergehen kann. Sie beweisen Mut, die Jenseitsbotschaften offen zu erzählen. Sie vermitteln aber ausdrücklich, dass es ihr Weg ist, den sie gehen. Dass jeder seinen eigenen Weg finden muss.
Ein berührender Leseabend ging mit einem intensiven Gedankenaustausch der Betroffenen, die den Mut hatten zu kommen, zu Ende." (
Lesung mit musikalischer Begleitung mit Petra Franziska Killinger und Thomas E. Killinger, Aetas ¿ Lebens- und Trauerkultur )
"[…]
Tod ist Wandlung
Der Tod ist uns kaum begreifbar. Am wenigsten können wir seinen Sinn erahnen, wenn ein Mensch vor der Zeit stirbt, gar wenn ein Kind vor den Eltern geht. Wo eine Antwort finden auf die Frage nach dem Warum und Wohin? Manchen Menschen scheinen die Verstorbenen selbst zu Hilfe zu kommen, sei es in Träumen oder in Fingerzeigen mitten im Alltag.
Wie stark und sogar häufig solche Botschaften von geliebten und sehr vertrauten Verstorbenen erfahren werden können, schildert Petra Franziska Killinger in ihrem Buch „Schmetterlingsflüstern“. Sie hatte ihr knapp zweijähriges Töchterchen durch einen Unfall verloren. Die „Botschaften einer Kinderseele“ – kleine Zeichen ihrer spirituellen Anwesenheit – trösten die Eltern in ihrer nicht enden wollenden Verzweiflung. Sie halfen ihnen, den einschneidenden Verlust zu überleben und später auch mit ihm zu leben, weil ihr Kind ihnen nahe blieb, bis sie den Abschied vollziehen konnten. Sie hatten sich intensiv mit der Frage von Leben und Tod und einem Leben nach dem Tod auseinandergesetzt und für sich in den Botschaften eine Antwort gelesen, die sie akzeptieren konnten: Ihr Kind lebt in einer anderen Dimension, die auch ihnen einmal offen steht. […]" (
Dr. Helga Kästner, in: Ratgeber Frau und Familie »Hilfen für die Seele Trauern - Abschied für das Leben«, Nr. 11/2006 )
"Es ist ein trauriges und wundervolles Buch zugleich - nicht nur für trauernde Eltern. Die Autorin schafft es mit jeder Zeile ihres Buches, Leserinnen und Leser auf sich selbst aufmerksam zu machen. Es scheint so, als ob die Beschreibung von Freyas Leben und der familiären Situation einerseits und dem großen Unglück andererseits dazu führt, sich in die Situationsbeschreibungen hineinzubegeben, gleichzeitig fühlt man sich selbst aber auch als Betrachter des eigenen Lebens und stellt sich die Fragen zur (Un-)Endlichkeit des eigenen Seins. Dieses Buch fesselt vom Anfang bis zum Ende - weniger durch seinen traurigen Leitfaden, als vielmehr durch eine spirituell geprägte Hoffnung, die den Menschen immer wieder einen neuen Sinn und eine tiefe Bedeutung aller Ereignisse anbietet. So, wie wir als elementarpädagogische Fachkräfte mit Kindern ins Philosophieren kommen (sollten), so hilfreich ist es auch, über die eigenen, vielfältigen Sinnbedeutungen der selbst erlebten Erfahrungen nachzudenken. Hier kann sich eine Welt eröffnen, die uns vorher vielleicht in vielen Aspekten verschlossen war."