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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Gute Geschichte-schlechter Stil,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Schmetterlingseffekt, Sonderausgabe (Taschenbuch)
DER SCHMETTERLINGSEFFEKT von Pernille RyggDie Idee dieses Krimis wäre ganz gut. Allerdings finde ich die Umsetzung furchtbar. Immer wieder kommt die Autorin mit etwas ungelenke Wortspiele daher (Z.B.:" die Flammen schlagen von beiden Seitenwänden her über das Dach, verzweifelte Fäuste von Flammen, die tasten, fordern, die Hände eines wahnsinnigen Liebhabers, der keine ruhe gibt, ehe er seine Geliebte nicht in Fetzen gerissen hat." ODER "Einige Meter den Hang hoch klafft ein ausgebuddeltes Loch schwarz und mit zackigen Schneeklumpen wie ungeputze Zähne" ODER "Es gibt zuviel davon, zuviel Licht und zu viele Häuser mit Schnee, der wie morgenglückliche Milchbärte am Dachrand hängt" am schlimmsten finde ich aber das folgende: "... Autoschlange, ein mehrgliedriges Tier, ... schängelt sich in wollüstigem Paarungstanz mit dem ihr entgegenkommenden Monstrum"). Ob das an der Übersetzung liegt??? Wohl kaum zur Gänze! Nun, ich finde eine derartige absurde Sprache unmöglich und habe mich sehr darüber geärgert. Allerdings hat RYGG diese gleichnishafte Sprache nur verwendet wenn sie in der ICH-Form geschrieben hat, nicht jedoch bei den Dialogen. Somit war das Buch dann doch noch halbwegs lesbar. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend, klug, umwerfend.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schmetterlingseffekt (Taschenbuch)
Pernille Ryggs Roman "Der Schmetterlingseffekt" ist ein meisterhaftes Buch. Es entfuehrt seine Leser in das winterliche Norwegen, und es zwingt sie geradezu zum Mitdenken und Raetseln bei den spannenden Ermittlungen seiner Hauptheldin. Atemlos, gefesselt und nahezu gehetzt habe ich die rasanten Geschehnisse rund um einen komplizierten Mordfall verfolgt und dabei dennoch die meisterhafte Charakterisierung der Autorin von Land und Leuten genossen. Die Sprache Ryggs ist natuerlich und leger, ihre Bilder sind echt und stark, und die Handlung ist trotz komplizierter Verstrickungen logisch und nachvollziehbar. Das Buch besticht durch seine Psychologie und Vielschichtigkeit und beeindruckt mit seinem Einfallsreichtum; es ist laessig, einnehmend und doch entspannend. Und es ist so gut, dass ihm seine Vorteile fast zu Nachteilen erwachsen: Es ist so spannend, dass es viel zu schnell vorbei ist, und es ist so fesselnd, dass es vom Leser regelrecht Beschlag nimmt - auch in lesefreier Zeit.Das Lob eines Kritikers auf dem Umschlag des Buches, nach Hoegs "Fraeulein Smillas Gespuer fuer Schnee" sei nun endlich ein neues Kultbuch erschienen, halte ich fuer eine Untertreibung. - Eine sichere Empfehlung fuer die Fans spannender und guter Lektuere, und ein Muss fuer Skandinavien-Liebhaber! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Emanzipiert oder realitätsfern??,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schmetterlingseffekt (Taschenbuch)
Eine junge norwegische Psychologin entschließt sich, dem Tod ihres Vaters auf die Spur zu gehen - eigentlich eine gute Idee für einen Krimi. Wie allerdings die Krimi-Verstrickungen aufgezogen werden, ist eher seltsam. Erste Frage: wieso glaubt Igi eigentlich, dass ihr Vater keinen normalen Unfalltod gestorben ist? Da dies der Aufhänger der Geschichte ist, wäre der Leser bestimmt dankbar für eine nett verpackte Erklärung. Aber nein: wir werden direkt ins Geschehen geworfen und begleiten Igi auf einer Aufklärungsodyssee von ein paar Morden, die dann plötzlich irgendwas miteinander zusammenhängen. In einer rasanten Erzählweise (es wird wirklich nie langweilig, Pluspunkt!) nimmt uns die Autorin zu verschiedenen Schauplätzen mit, wo Igi sich als Hobby-Kommissarin versucht, mehr ist sie ja nicht, und deshalb ist es um so erstaunlicher, wie die verschiedensten Personen gewillt sind, dieser Igi Informationen auszuplaudern, um ihr am Ende sogar ein Geständnis unter Tränen zu liefern. Es ist ja schön, dass wir es hier mit einer so emanzipierten Frau zu tun haben, die ein neues spannendes Hobby hat, aber mal ehrlich: ein bisschen seltsam ist das schon. Etwas ungeschickt wirkt manchmal auch die Zusammensetzung verschiedener Romanelemente: ein bisschen kriminologische Aufklärungsarbeit hier, ein bisschen Liebe dort (in ungefähr fünf Seiten erfahren wir, dass Igi in einen bisexuellen Mann verliebt ist, mit dem sie zusammenlebt, und weiter?) und die Erklärung des Titels, was nämlich ein Schmetterlingseffekt ist, dann irgendwann auf einer halben Seite zwischendurch. - Zuguterletzt: wie war denn jetzt eigentlich die Auflösung??? Vielleicht passiert da mehr zwischen den Zeilen als man vermutet, oder aber es bleibt am Ende wirklich etwas unklar, wie die Morde zusammenhängen? So ganz durchdacht ist auf jeden Fall alles nicht, und der Roman erscheint mir insgesamt ein wenig unfertig. Schade, das Cover war so schön... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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