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5.0 von 5 Sternen
Lesenswertes Buch von liebenswerter Autorin, 23. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Wer Schmetterlinge lachen hört... (Taschenbuch)
Dieses lesenswerte Erstlingwerk der als Verhaltenstherapeutin in Bremerhaven ansässigen Autorin konnte ich, nachdem ich es bei der Buchvorstellung der Autorin erworben hatte, nicht wieder zur Seite legen. Zu sehr interressierte mich, wie es der von einigen Schicksalsschlägen gebeutelten " Heldin " wohl weiter ergeht. Irgend wo findet man in diesem Buch auch seine eigene nicht so glatt verlaufene Lebensgeschichte wieder. Einfühlsam aber ohne schwer zu wirken, werden die oft ambivalenten Gefühle der kleinen Marita bis ins Erwachsenenalter, wo sie eine Angststörung entwickelt,beschrieben. Es ist aber auch gleichzeitig eine sehr schöne Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen, die gut ausgeht , da die erwachsene Marita nicht an ihrer Angststörung
verzweifelt, sondern durch den Therapeuten Dr. Konrad lernt, ihr Leben zu meistern.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mut für Veränderungen im eigenen Leben, 14. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wer Schmetterlinge lachen hört... (Taschenbuch)
In dem Buch „Wer Schmetterlinge lachen hört..." gibt Renate Goldstein dem Leser die Gelegenheit, den schicksalsreichen Lebensweg der Romanfigur Marita, von ihrer schweren Kindheit an zu verfolgen.
Die erwachsene Marita geht viele Irrwege, die mit der Zeit von körperlich unerklärbaren Schmerzen, Ängsten und des Versuches der Ablenkung vor sich selbst begleitet werden. Erst als sie Aufschreckt, ihre Aussichtslosigkeit erkennt und feststellt was aus ihr geworden ist, beginnt sie mit therapeutischer Hilfe, Schritt für Schritt ihre Vergangenheit zu bewältigen und ihr Leben wieder neu zu gestallten.
Maritas Leben und Denkweise ist sehr menschlich, mit zum Teil trauriger Komik der Verzweiflung und mit Verständnis für sie geschrieben. Man wird leicht an das Buch gefesselt, weil man wissen will, wie sie mit ihrer strampelnden Art um Ihr leben zu kämpfen, in ihrem Leben weiterkommt.
Mir persönlich hat das lesen dieses Buches viele Denkanstöße gegeben was ich auch in meinem Leben verändern könnte/müsste. Es hat mir Mut und Zuversicht für Veränderungen in meinem eigenen Leben gegeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Roman über eine Angsterkrankung, 5. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Wer Schmetterlinge lachen hört... (Taschenbuch)
Die Psychotherapeutin Renate Goldstein erzählt in ihrem Roman die Geschichte von Marita, die unter einer Angsterkrankung leidet.
Das Buch erzählt das Leben von Marita seit ihrer Kindheit.
Hier merkt man gleich, dass das Buch von einer Psychologin geschrieben wurde, die ja bekanntlich alle Probleme
auf die Kindheit zurückführen.
Die Autorin beginnt als Marita 4 Jahre alt ist. Der erste Teil des Buches ist deshalb in einer Art Kindersprache geschrieben,
die einem das Gefühl gibt, ein Kinderbuch vor sich zu haben.
Das ändert sich im Laufe des Buches dann, als Marita älter wird.
Das halbe Buch erzählt erst mal Maritas Leben, das zu dieser Angsterkrankung geführt hat. Und dabei ist ihr
ganzes Leben voller Klischees. Natürlich ist Marita ein Scheidungskind, natürlich hat sie eine schwere Kindheit,
wird vom Pfarrer sexuell belästigt und hat später einen alkoholabhängigen und gewalttätigen Ehemann.
Und natürlich wird sie davon krank. Sie bekommt Angst- und Panikattacken, wird tablettenabhängig, und beginnt
sich selbst zu verletzen. Dann beginnt sie eine Therapie.
Durch ihr ganzes schwieriges Leben liegen die Ursuchen für ihre Erkrankung ganz klar auf der Hand.
Im richtigen Leben ist das allerdings meistens nicht so einfach.
Genauso klischeebehaftet wie das ganze Buch ist dann auch das Ende.
Sehr gewöhnungsbedürftig bei diesem Buch ist, dass die Geschichte in der Nachkriegszeit beginnt,
und dann in den Sechziger und Siebziger Jahren spielt.
So erzählt Marita, die durch ihre Krankheit kaum noch die Wohnung verlässt, dass sie sich sehr einsam fühlt,
weil ihr Mann keinen Telefonanschluss erlaubt. Das kann man sich in Zeiten von Handy und Internet kaum vorstellen.
Als sie schließlich vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht, und zu ihren Eltern ziehen will, schickt ihre Mutter sie fort,
weil eine Ehefrau nun mal bei ihrem Mann bleiben muss, egal was passiert.
Dies ist ein Frauenbild, das nicht mehr in unsere heutige Zeit passt.
Man merkt beim Lesen immer wieder, dass dies eben eine ganz andere Zeit war, und dadurch wird es sehr schwer,
sich mit Marita zu identifizieren.
Das ganze Buch über bleibt der Erzählstil sehr sachlich und wird nie richtig emotional.
Das führt dazu, dass man eigentlich nicht wirklich mit Marita mitleidet.
Sie bleibt einem das ganze Buch über seltsam fern.
Das Buch ist nicht dick, und man hat es sehr schnell durchgelesen.
Die Geschichte bleibt jedoch sehr flach, und ist nicht wirklich spannend oder bewegend.
Auch über die Angsterkrankung erfährt man eigentlich nicht sehr viel.
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