Schmetterling und Taucherglocke 2007

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Jean-Dominique Bauby, der Chefredakteur der französischen Elle, ist 43 Jahre alt, als er 1995 ohne jegliche Vorwarnung einen Gehirnschlag erleidet. Fortan ist sein gesamter Körper gelähmt. Er kann nicht mehr sprechen. Seine einzige Möglichkeit zur Kommunikation ist das linke Auge, das er noch kontrollieren kann. Mittels Lidschlag beginnt Bauby seine Memoiren zu diktieren und eloquent davon zu b...

Darsteller:
Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner
Laufzeit:
1 Stunde 47 Minuten

Verfügbar in HD auf unterstützten Geräten

Schmetterling und Taucherglocke

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Julian Schnabel
Darsteller Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner
Nebendarsteller Marie-Josée Croze, Anne Consigny, Max Von Sydow, Marina Hands, Agathe de la Fontaine, Patrick Chesnais, Niels Arestrup, Olatz Lopez Garmendia, Jean-Pierre Cassel, Isaach De Bankolé, Emma de Caunes
Studio PROKINO
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von KK auf 17. September 2008
Format: DVD
Wie, bitteschön, soll ein Film über einen Mann, der von Kopf bis Fuß gelähmt ist, sich nicht bewegen, nicht essen, nicht sprechen kann, ein Film der noch dazu auf einer wahren Begebenheit beruht, Mut machen und eine Liebeserklärung an das Leben sein? Einzig sein linkes Auge gehorcht dem Gehirn, wo das Leben gefangen gehalten wird, und dessen Macht über den Körper verloren ging. Ein ewiger Horrorfilm, oder nicht? Es erschien seltsam, dass Filmkritiker darin so viel Positives finden konnten. Schmetterling und Taucherglocke. Ich war verwirrt und gespannt.

Der New Yorker Maler und Regisseur Julian Schnabel verfilmte den gleichnamigen autobiografischen Roman des ehemaligen "Elle"-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby ohne Klischees. Und eigentlich sollte es ein Werk über die weibliche Rache werden, doch es kam anders. Gefangen in einer Taucherglocke bekommt Bauby vom Verlag eine Übersetzerin zur Seite gestellt, der er seine Memoiren diktiert. Ein Zwinkerkommunikationssystem zur Verständigung ist bald gefunden - denn das, was sich in der Taucherglocke bewegen lässt, ist sein linkes Auge.

"Ich will sterben" ist der erste Satz, den Bauby mittels dieses einzigartigen Systems hervorbringt. Doch Jean-Do überlegt es sich schließlich anders und entdeckt, dass zwei weitere Aspekte seines Menschseins nicht gelähmt sind - seine Fantasie und sein Gedächtnis. Erst ab diesem Zeitpunkt sieht man Jean-Dominique Bauby auch als Person - der Blickwinkel wechselt. Waren zu Beginn des Films verschwommene, wirre Bilder aus der Perspektive des lebenden Auges vorherrschend, wird man nun wie durch einen Sog in eine Welt von Bildern gezogen, die durch ihre Gewalt und zugleich ihre Zärtlichkeit überwältigend sind.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel auf 23. März 2010
Format: DVD
Eine Frau blickt konzentriert in die Kamera. In der Hand hält sie eine Tafel, auf der die Buchstaben des Alphabets nach der Häufigkeit des Vorkommens im französischen Sprachgebrauch abgebildet sind. Sie buchstabiert das Alphabet herunter und stoppt genau bei dem Buchstaben, bei dem die Kamera einen Wimpernschlag suggerierend ganz kurz abblendet. Sie wiederholt den Vorgang bis sich ein Wort ergibt. Diese Form der Kommunikation ist Jean Dominique Baubys einziges Fenster zur Außenwelt, durch das der Zuschauer aus der Sicht der subjektiven Kamera mit Bauby zusammen ebenfalls hindurchsieht. Der gefeierte Chefredakteur des Modemagazins Elle ist mit nur 42 Jahren durch einen Schlaganfall fast vollständig gelähmt. Er leidet am Locked-In-Syndrom und kann nur noch sein linkes Augenlid bewegen. Der ehrgeizige Zyniker, dem beruflich bis dahin alles gelungen war, lernt in den endlosen Wiederholungen der Abläufe im Krankenhaus was Verzweiflung ist. Baubys Stimme aus dem Off gibt seinen inneren Monolog wieder und begleitet frei von Selbstmitleid die langsame Wandlung seiner Lebenseinstellung. Metaphorische Bilder wie das Versinken eines Mannes im Wasser in einer Taucherglocke oder das Abrutschen eines riesigen Eisgletschers imaginieren die Hilflosigkeit Baubys, der gefangen in seinem reglosen Körper und abgeschnitten von der Außenwelt der Unabwendbarkeit des Schicksals ins Auge blickt. Es bleiben ihm nur noch die Fantasie und eigene Erinnerungen an die Zeiten jenseits der Lähmung, um dieser Taucherglocke zu entkommen. In dieser hilflosen Lage wird ihm in einer Sammlung aus Gedanken sein bisheriges Leben als Anreihung von Misserfolgen bewusst: Die Frau, die er nicht lieben konnte. Chancen, die er nicht wahrnahm. Glücksmomente, die er sich entgehen ließ.Lesen Sie weiter... ›
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland Roth TOP 500 REZENSENT auf 23. September 2008
Format: DVD
Regisseur Julian Schnabel ist mit diesem ergreifenden Film ein Meisterwerk gelungen. Schmetterling und Taucherglocke ist ein überwältigendes Kino, das auf den Bestseller-Memoiren des am Locked-in-Syndrom erkrankten, ehemaligen französischen Elle-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby basiert, der in monatelanger Arbeit seine 1997 erschienene gleichnamige Autobiografie nur mithilfe eines Alphabets realisierte, das ihm vorgelesen wurde und auf das er mit dem Blinzeln seines funktionierenden Auges reagierte. SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE ist eine emotionale, einzigartige Liebeserklärung an das Leben, auch wenn es von Schicksalsschlägen heimgesucht wurde. Mit grandiosen Bildern und den glanzvollen Leistungen von hervorragenden Schauspielern wie Amthieu Amalric, Emmanuelle Seigner und dem grossen Max von Sydow ist der Film zurecht mehrfach preisgekrönt und zeigt die Menschlichkeit aus einer völlig neuartigen Perspektive.

Zum Inhalt:
Der ehemalige französische Elle-Chefredakteur Jean-Dominique Bauby ist 42 Jahre alt, als er urplötzlich aus seinem gewohnten Leben mit all seinem Glamour und Style gerissen wird. Mit dem Blinzeln seines Auges diktiert Bauby seine Memoiren und lässt darin nicht nur sein Leben Revue passieren, sondern auch ganze Gedankenwelten entstehen, die ihn erkennen lassen: Glück bedeutet zu realisieren, dass man liebt und geliebt wird.
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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von nordfriese auf 7. August 2008
Format: DVD
Ein Film, der sich vor allem um die Liebe dreht, um das Leben, um das Glück, vom Glück lebendig zu sein. Er beschäftigt sich mit scheinbar ganz einfachen, elementaren Dingen: mit dem Sehen, dem Hören, dem Erzählen, dem Wahrnehmen der Welt um sich herum, mit Menschen, mit Männern und Frauen, mit Räumen, mit Landschaften, mit Erinnerungen, mit Geschichten, mit Ängsten und mit Freuden.

Und immer wieder geht es um die Liebe; um die Liebe zwischen Männern und Frauen, um die Liebe in der Ehe und die Liebe ohne Ehe, um die Frauen im Leben der Hauptfigur und um die ganz besondere Liebe zwischen Eltern und Kindern.

All diese Erfahrungen beschreibt der Film mit großer Offenheit, mit fast kindlich unschuldigem Staunen, so wie jemand wahrnehmen würde, der alles zum ersten Mal erlebt, der die Welt entdeckt, sich selbst, seine Umgebung, seine Grenzen, seine unendlichen Möglichkeiten. Aber er erzählt all dies auch aus einer ganz besonderen, radikalen Perspektive: aus der Sicht eines kranken Menschen.

Und es gelingt dem Film, aus einer Leidensgeschichte, aus einem Unglück, aus einer persönlichen Katastrophe eine ungeheuer berührende, versöhnliche, hoffnungsvolle Hymne an das Leben und an die Liebe zu machen.

Das erreicht er, indem er die Zuschauer mit auf eine berührende Reise nimmt, indem er die Welt zunächst nur über die Augen und die Ohren des Verunglückten darstellt und diese Eindrücke erst nach und nach mit Erinnerungen, Fantasien und Rückblenden ergänzt.
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