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Schmerzen zerstörten mein Leben. Erfahrungen einer verzweifelten Patientin
 
 
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Schmerzen zerstörten mein Leben. Erfahrungen einer verzweifelten Patientin [Taschenbuch]

Astrid Lingner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Frieling Verlag Berlin; Auflage: 1. Aufl. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828009336
  • ISBN-13: 978-3828009332
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 15,4 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.677.367 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Allein in Deutschland leiden fünf bis sieben Millionen Menschen an permanenten, unerklärlichen Schmerzen. Astrid Lingner ist eine von ihnen. Lange fühlte sie sich mit ihren Schmerzen und Selbstzweifeln, der scheinbaren Ausweglosigkeit alleingelassen. Bevor der Schmerz sie erreichte und allmählich ganz beherrschte, übte sie mit Begeisterung ihren Beruf als Lehrerin aus, war engagierte Chorleiterin, liebevolle Mutter und Ehefrau, lustvolle Gärtnerin und Hausfrau. Doch gegen den Schmerz halfen weder Optimismus noch Courage, weder 'rztliche Behandlungen noch vier Operationen. Erst nach 15 Jahren hat sie einen Schmerztherapeuten gefunden, mit dessen Hilfe sie wieder ein menschenwürdiges Dasein wagen darf.

Der Autor über sein Buch

Motivation, dieses Buch zu schreiben.
Können Sie sich vorstellen, dass allein in Deutschland etwa 7 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen leben? Die Deutsche Schmerzliga spricht sogar von 10 Millionen! Ahnen Sie, wieviel Leid in einer Stunde, nur in unserem Land ertragen werden muss? 60 endlos lange Minuten, mal 10 Millionen Mal Schmerz!!! Die Statistik besagt, dass davon jährlich zwischen 3000 bis 5000 Patienten Selbstmord begehen! Was sind das für Menschen? Ist es denn wirklich so schlimm, mit Schmerzen leben zu müssen?

Schlimmer noch. Viel, viel schlimmer! Grauenvoll! Die, die freiwillig gehen, haben oft über Jahre, zum Teil Jahrzehnte, ihre gesamte Lebensenergie darauf gerichtet, wenigstens für einige Zeit im Verlaufe eines Tages, ohne Schmerzen leben zu können. Irgendwann hat ihre Kraft dann nicht mehr ausgereicht, diese kurze Zeitspanne als Lebenssinn zu sehen.................!!! Ein Mensch mit Dauerschmerzen wird mit seinen Beschwerden oft nicht für voll genommen - von Medizinern nicht, Kollegen nicht, häufig auch nicht von der eigenen Familie. Es ist ja auch schwer zu verstehen, denn man sieht ja nichts! Er trägt nun mal in der Regel keinen Gipsarm und hat auch keine grünen Flecken im Gesicht! Dieses Missverstehen verschlimmert die Lebenssituation noch zusätzlich. Der Kranke schämt sich seiner Beschwerden, hält sich für einmalig und unnormal. Erst das Erkennen seiner Probleme, das bewusste sich Einordnen in den grossen Kreis der Schmerzkranken befähigen ihn, Schritte in die richtige Richtung, zur Linderung seiner Qualen einzuleiten, der physischen, wie auch der psychischen.
Lohnt es sich, als Patientin, für 7 bis 10 Millionen „stimmlose“ Schmerzpatienten ein Buch zu schreiben? Ich denke - ja!
„Schmerzen zerstörten mein Leben“ - Aus demTherapiegedanken zu schreiben, entstand die Idee, ein Buch entstehen zu lassen, das die Problematik eines Lebens im Schmerz, in die Welt hinausschreien soll! Aber - Leben und Gesellschaft halten nicht die Uhren an, wenn ein Individuum leidet. Die schmerzgeplagte Heldin sucht Hilfe im Zeitalter des Sozialismus, durchlebt mit ihrer privaten Katastrophe die Wende und leidet jahrelang im einigen Deutschland weiter - bis sie in die Praxis eines qualifizierten, erfahrenen Schmerztherapeuten kommt. Ein spannendes Werk,lesbar wie ein Roman, jedoch ohne seinen Ratgeberauftrag zu verlieren. Gesunde werden es mit Interesse und Bestürzung lesen und Betroffene sich schon nach wenigen Seiten wiederfinden. Denn - Schmerzkarrieren ähneln sich immer!
Ein Buch gegen die Hoffnungslosigkeit, das Wege zeigt, wie ein Schmerzkranker mit eigener Kraft sein Schicksal in die Hand nehmen und seiner einsamen, entsetzlichen Not entkommen kann.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Zunächst war ich lediglich des Titels wegen interessiert an Astrid Lingners Leidensbiographie. In „Schmerzen zerstörten mein Leben" erwartete ich die Lebensgeschichte einer Frau, die mir - geboren und erzogen in der DDR, verwurzelt und beruflich engagiert in einem intoleranten, menschenfeindlichen Gesellschaftssystem - fremder kaum sein konnte.

Zeile um Zeile offenbarte sich mir dann allerdings nachvollziehbar ein auswegloses Schmerzschicksal, das mich betroffen machte. Insbesondere entdeckte ich in zunehmendem Maße Übereinstimmungen zwischen der Autorin und mir, trotz vermeintlich trennender, unterschiedlichster Lebenswege. Aufgrund der sensiblen, ausdrucksstarken Schilderungen der Autorin wuchs nicht nur mein Mitgefühl bei jeder erneuten Schmerzattacke, sondern vor allem die starke Hoffnung, daß sich nach der „Wende" - dank westdeutscher High-Tech-Medizin - alles zum Guten wenden möge. Aufgrund dieser von mir intensiv empfundenen Erwartung steigerte sich die hoffnungsvolle Spannung mit jeder gelesenen Seite.

Fesselnd ist Astrid Lingners Biographie aber auch vor dem Hintergrund einer weder von Ost- noch von Westmedien verfälschten DDR-Darstellung. Niemals habe ich deutlicher die Empfindungen, Hoffnungen und Wünsche, aber auch die Enttäuschungen unserer ostdeutschen Mitbürger seit der Wiedervereinigung nachvollziehen können.

Darum aus mehreren Gründen fünf Sterne: Ein lesenswertes Schicksal!

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Wenn man dieses Buch anfängt zu lesen, wird es sehr schwer aufzuhören. Die Autorin schreibt das eigene erlittene Schicksal sehr einfühlsam.
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