Wer kennt dies nicht: die chronische Wochenendmigräne oder der lästige Kopfschmerz, beides beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit. Schnell greift man zum Schmerzmittel, in der Hoffnung, dass es einem bald Erleichterung verschafft. Und was, wenn es nicht wirkt?
In diesem Buch wird zuerst einmal die Unterscheidung getroffen, ob es äußere Umstände und Ereignisse sind, auf die man keinen Einfluss habe, oder ob man wieder einmal seine Grenzen überschritten hat. Und die Frage aufgeworfen, ob die Migräne nicht vielleicht als "Retterin in der Krise" angesehen werden kann.
Denn eigentlich hat der Körper ein Frühwarnsystem, welches aber meist ignoriert wird. Durch Training der körperlichen Wahrnehmung nach der BONAM-Methode soll dieses Frühwarnsystem erkannt und verbessert werden, so daß man die eigenen "Wohfühlspur" findet, damit der Schmerz verhindert bzw. vermindert werden kann. Steigert er sich jedoch bis ins Unterträgliche und der Griff zum Medikament ist nicht zu vermeiden, wird hier ein Medizinritual beschrieben, damit der Wirkstoff sich auch voll entfalten kann.
Viele Beispiele zeigen, dass man durch Annahme der Schmerzen auch sich selbst und den Schmerz ein Stück mehr akzeptiert und liebevoller mit sich umgeht.