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"Das Ende ist auch immer wieder ein Anfang."
Diese wenig tröstlichen Worte sagt Paul (Matthias Schweighöfer) zu Anfang anlässlich einer von ihm professionell beendeten Beziehung. Denn das beenden kriselnder Beziehungen im Auftrag eines Partners ist der Job des "Schlussmachers", mit dem seine vom "Chef" (Heiner Lauterbach), einem abgebrühten Zyniker, geführte Berliner Trennungsagentur bundesweit eine Marktlücke gefunden zu haben scheint. Und da es um eine ganze Menge Geld geht, werden noch Unschlüssige natürlich wortreich von der Perspektivlosigkeit der Gemeinsamkeit mit ihrem "Lebensabschnittsgefährten" überzeugt. Noch 11 Trennungen muss Paul erfolgreich abwickeln - dann kann er "Partner" werden... Doch diese Rechnung hat er ohne Torsten (Milan Peschel) - den zuletzt abservierten - gemacht. Plötzlich scheint Pauls Leben auf dem Kopf zu stehen ... Mehr soll hier erst einmal nicht verraten werden.

Der Film, bei dem Matthias Schweighöfer auch Regie führte, war im Kino zu Recht sehr erfolgreich. Die Komödie ist durchaus familientauglich, wenngleich ich die FSK 6-Freigabe etwas zweifelhaft finde. Und zwischen einigen Klamauk-Szenen gibt es durchaus ernsthaftere Zwischentöne ("Für die Liebe lohnt es sich auch zu kämpfen."), die das Nachdenken befördern können und im heutigen Mainstreamkino eher selten sind.
Zum Thema Sponsoring: Na sicher ist es unübersehbar, dass Mercedes Benz der Hauptsponsor ist. Aber was soll daran nun so verwerflich sein? Sollte Paul lieber mit einem Renault Twingo unterwegs sein? Die Entscheidung für ein neues Auto trifft man gewöhnlich nicht bei einer Komödie im Kino. Und angesichts der bösen Schrottung eines Mercedes der Oberklasse am Ende des Films hat der Sponsor durchaus Humor bewiesen.

Die Blu-ray von FOX enthält neben dem Film (tadellose HD-Bildqualiät) umfangreiches Zusatzmaterial über die Dreharbeiten, ein Musikvideo von Blue sowie Aufnahmen von den Premierenveranstaltungen in Berlin und Frankfurt. Schade, dass FOX für die "Fan Edition" kein Wendecover ohne FSK-Logo erstellt hat, wie das in letzter Zeit bei einigen Produktionen möglich war.

Gewöhnlich rezensiere ich hier keine Mainstreamproduktionen und tue dies vor allem wegen einiger bewusst bösartiger Bashing-Rezensionen auf der Seite. Deren Verfasser wussten mit Sicherheit schon vor dem Film, dass sie ihn negativ besprechen würden. Dann allerdings hätten sie ihre Zeit auch gleich anders nutzen können ...
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TOP 500 REZENSENTam 4. März 2016
Mit „Schlussmacher“ liefert Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer nach „What a Man“ bereits sein zweites Regiewerk ab. Sehr zum Verdruss der Kritiker wendet er sich erneut der seichten Komödie zu, anstelle mehr Wert auf anspruchsvollere Geschichten zu legen.
Denn in den Medien erhielt „Schlussmacher“ gemischte Kritiken. Häufig wurde vorgeworfen, dass Schweighöfer sich zu sehr an seinem Mentor Til Schweiger orientieren würde. Das mag zwar bedingt zutreffen, aber dennoch habe ich nur selten Langeweile beim Anschauen des Films verspürt. So stellt der Regisseur und Hauptdarsteller in Personalunion, wie auch sein Hamburger Kollege, die Welt sehr idealisiert dar. Doch sind wir mal ehrlich: Dem deutschen Kinopublikum ist das augenscheinlich egal, denn immerhin wollten knapp 2,5 Millionen Zuschauer alleine in Deutschland sein aktuellstes Werk begutachten.
Der erfolgsverwöhnte Paul (Matthias Schweighöfer) hat einen sehr ungewöhnlichen Beruf. Im Auftrag einer Berliner Agentur reist er als „Schlussmacher“ quer durch komplett Deutschland und beendet im Auftrag einzelner Personen die Beziehung zu ihren Partner/innen auf professionelle Art und Weise. Dabei ist er so gut, dass er bald zum Partner ernannt werden soll. Alles läuft wie am Schnürchen, bis er auf den anhänglichen Toto (Milan Peschel) trifft. Dieser bringt nicht nur bringt Pauls Karriereplanung durcheinander, sondern darüber hinaus sein komplettes Liebesleben.
Wenn man sich die Zusammenfassung durchliest, kommt einem unweigerlich der Gedanke auf, dass die Geschichte ohne Zweifel ebenfalls unter der Regie von Til Schweiger hätte entstehen können. In dieser Hinsicht gebe ich den Kritikern Recht, dass die Kerngeschichte nicht nur recht unoriginell sondern darüber hinaus überwiegend sehr vorhersehbar ist.
Aber dennoch: „Schlussmacher“ ist dessen ungeachtet kein Alltagswerk, sondern erstklassige Unterhaltung. In dieser Hinsicht könnte man vielen herausragenden Filmen wie „Der Hobbit“, „Goodfellas“, „Gladiator“ oder „Django unchained“ vorwerfen, dass der Inhalt in ähnlicher Weise schon einmal zu sehen war. Beziehungsweise stellt auch niemand bei Disney Filmen wie „Dumbo“, „Cinderella“ oder „Tarzan“ in Frage, dass das Ende bereits nach 10 Minuten erahnt werden kann. Allerdings möchte ich damit Schweighöfers Film keineswegs mit diesen Blockbustern gleichstellen. Wichtig ist letztendlich doch eine Sache: Die Geschichte muss den Zuschauer von Anfang bis Ende ausgezeichnet unterhalten und obendrein keine Langeweile aufkommen lassen. Genau das trifft, zumindest meiner Ansicht nach, auf das zweite Regiewerk des Berliners zu. Klar, dass man da keine umwerfende Charakterzeichnung oder Oscar reifes Schauspiel erwarten darf. Dafür gibt es andere Filme. „Schlussmacher“ dient hingegen einfach nur dazu, vom Alltag abzuschalten. Man will mit den Figuren mitfiebern, hofft das am Ende alles gut wird. Lacht über sie, weint mit ihnen. Bis auf einige wenige kleine Durchhänger gelingt dem Filmemacher aus der Bundeshauptstadt das ausgezeichnet.
Eine große Bereicherung stellt dabei vor allem der Toto Darsteller Milan Peschel („Halt auf freier Strecke“, „Rubbeldiekatz“, „Free Rainer – Dein Fernseher lügt“), der nicht nur einen herausragenden Kontrast zu Schweighöfers Figur darstellt, sondern darüber hinaus für einige Lacher sorgt. Der Humor in „Schlussmacher“ ist in diesem Zusammenhang wirklich erste Klasse. Was habe ich Tränen gelacht. Dennoch gibt es auch einige ernste Töne in der Handlung, die für willkommene Abwechslung sorgen.
Wer auf „Kokowääh“ oder „Keinohrhasen“ steht, macht bei diesem Film definitiv nichts falsch.

Bild: Das Bild liegt im 16:9 Vollbild Ansichtsverhältnis 1,78:1 vor. Der HD Transfer ist hervorragend gelungen. Das macht sich vor allem durch die herausragende Schärfe bemerkbar. Die Darstellung bietet einen außerordentlich hohen Detailgrad der keine Feinheiten auslässt. Nicht nur bei Nahaufnahmen sondern gleichwohl in der Totalen werden kleine Details wie etwa Haare, Poren, Textiloberflächen oder aber auch Beschriftungen in der Ferne akkurat wiedergegeben. Zwar blitzen hin und wieder einige weichere Abschnitte durch, doch das bleibt erfreulicherweise in der Minderheit und fällt nur selten negativ auf. Die Farbdarstellung ist natürlich und kräftig zugleich. Vor allem bei den Fahrten quer durch Deutschland wird die Farbenvielfalt in der Natur wunderbar dargestellt. Der Kontrast ist sehr gut eingestellt und sorgt für eine tadellose Helligkeitsabstufung. Der Schwarzwert ist schön kräftig, wobei dank hervorragender Durchzeichnung keine Details verschluckt werden. Darüber hinaus arbeitet die Kompression auf höchstem Niveau.

Codec: MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 1,78:1

Ton: Der Ton kann dem hervorragenden Bild leider nicht ganz das Wasser reichen. Dieser liegt im verlustfrei komprimierten Codec DTS HD Master Audio 5.1 vor. Allerdings ist „Schlussmacher“ ein sehr dialoglastiger Film, bei dem nicht mit den umfangreichen Effekten eines Actionfilmes zu rechnen ist. Das macht sich in diesem Fall im Tieftonbereich bemerkbar. Zwar werden bei der Musik einige solide Bässe wiedergegeben, aber das Optimum wird keinesfalls erreicht. Insgesamt ist der tonale Bereich recht frontlastig ausgefallen. Immerhin ist die Abmischung sehr ausgewogen bei sehr guter Dynamik. Sowohl Hintergrundgeräusche, die Musik, als auch die Dialoge sind sauber und gleichberechtigt herauszuhören. Dabei sind die Stimmen jederzeit klar und ohne Probleme zu verstehen.

Deutsch DTS HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch

Ausstattung:
• Kinotrailer & Teaser Trailer
• Die Drehtagebücher
• Filmpremiere in Berlin
• Filmpremiere in Frankfurt
• Schlussmacher - Die Show
• Musikvideo ""Hurt Lovers"" von Blue
• Spass am Set
• Making-of
• Promo-Clips
• Storyboard-Galerie
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am 7. Januar 2014
Die Handlung klang nett. Schweighöfer spielt einen Yuppie in einer Trennungsagentur kurz vor der großen Beförderung. Seine Hauptaufgabe: Er wird von einem Partner beauftragt, dem anderen zu eröffnen, dass es aus ist. Doch "Toto" findet sich nicht damit ab. Er kann schlecht alleine sein und klebt stattdessen ihm an den Fersen. Nach knapp einer Stunde habe ich vor lauter Langeweile ernsthaft überlegt auszuschalten. Fand ich bis dahin irgend etwas wirklich lustig?! Ich kann mich nicht erinnern, obwohl ich den Film erst gestern gesehen habe. Ich fürchte nicht. Insgesamt ist der Film mit 111 Minuten etwa eine halbe Stunde zu lang geraten. Fast alles ist extrem unlustig. Vieles erinnert an "ein Ticket für 2" mit Steve Martin und John Candy. Nur gelang damals John Hughes die Gratwanderung zwischen Komödie und ernsten Untertönen wesentlich besser. Die Werbung für Mercedes und Vodafone ist absolut plump und lästig. Die letzten 20 Minuten hat man dann doch das Gefühl, dass etwas Herzblut eingeflossen ist, ansonsten wirkt alles sehr glatt. Bis auf die Grundidee der Trennungsagentur ist nichts aber auch wirklich nichts an dem Film besonders überraschend oder neu. Wenn man seine Ansprüche auf ein Mindestmass begrenzt, bekommt man einen "nicht schlechten" Film geboten, dafür stehen die 3 Sterne, aber eben auch kein besonders guten ...
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Ich finde Schlussmacher gelungen, toll zu sehen, dass es seit kurzem auch mal wieder Filme mit Witz aus deutscher Produktion im Kino gibt. Besonders Schweighöfer hat hier auch Einfluss darauf.

Im Grunde geht es um einen kaputten Typen, der beruflich zwar erfolgreich ist, aber das Wichtige im Leben nicht erkannt hat.Liebe. Er arbeitet als Schlussmacher, Liquidator, beendet Beziehungen aller Art und das mit ordentlichen Gewinn. Im Film fährt er Mercedes, man sieht dem Film an vielen Stellen das überstarke Productplacement gewisser Marken einfach zu stark an.

{SPOILER}Boss, Mercedes usw. - macht nichts, sieht cool aus. Dann haben wir noch den Öko-Liebes-Friede im Herzen-Typ, der abgesägt werden soll, so einfach lässt er sich aber nicht abservieren und schließlich erleben die beiden einige Abenteuer, reisen durch Deutschland und am Ende, was kommt da wohl? Jemand erkennt was Liebe ist und jemand der zurückgenommen wird.

Die musikalische Untermalung ist hip, gefällt mir gut, das Bühnenbild, tolle Szenen- Close ups mit prima Bouqets. Die Art und Weise wie der deutsche Film hier belebt wird ist toll, hat man so zuletzt in den älteren Schweighöfern und Schweiger-Filmen gesehen.

Das Ganze ist auch familientauglich, sowohl klein als auch alt können hier (haha, ich weiß dass es sowohl kleine alte Menschen gibt, als auch umgekehrt) mitgucken. Ein schönes Erlebnis, bzw. ein schöner Filmabend ist vorprogrammiert...
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am 29. Juli 2013
ich hatte den Film einfach mal blind über WarehouseDeals bestellt für meine Freundin. Da ich Amazon Prime habe, waren es lediglich 12,22€ für den Film. Erhalten habe ich überraschenderweise sogar die "Fan-Edition" :-)
Die Story an sich ist nicht schlecht, zwar manchmal etwas übertrieben mit der Action aber auch noch sehr im Rahmen. Die Werbung von Mercedes, Red Bull usw stört mich garnicht so, besser als wenn jedesmal alles verdreht wird, das man ja nicht erkennt das es eine Coca Cola ist oder aus Pepsi wird Pupsi..
Im Grunde ist auch für jeden was dabei in dem Film..Action,Liebe,Drama,Kommödie...eine gute Mischung im Gesamtpaket,manchmal hätte ich mir noch ein Paar mehr witzigere Dialoge gewünscht aber okay.
Auf jeden Fall ist der Film nicht so ein Reinfall wie Frisch Gepresst, da war ich mir mit meiner Freundin mal einig das der echt enttäuschend war und das witzigste echt der Trailer war.
Bild/Ton ist sehr gut auf der BD 5.1 DTS HD sagte mein Reciever automatisch.

Ein bisschen mehr Witz und ich würde sogar 5Sterne geben aber 4 sind auch schon gut und ich werd Ihn nochmal anschauen.
Schweighöfer hat Potenzial und nerven tut er mich nicht.
Ich schaue mir ja auch kein Amigoskonzert an und mecker danach das ich die ja eh nicht mag...
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am 7. April 2015
Bis ich den Film geschaut habe, habe ich immer nur schlechte Kritiken, schlechte Meinungen und eine schlechte Bewertung zum Film "Der Schlussmacher" gesehen.

Dann habe ich diesen Film gesehen und bin wirklich berührt von dem Film.
Er beinhaltet einige wirklich lustige Szenen, die es in einer Komödie auch geben sollte, aber was diesen Film so besonders macht, ist, dass er eine wirklich tolle Botschaft hat, die mit viel Gefühl dem Zuschauer übermittelt wird.
So bin ich wirklich nachdenklich, aber völlig gespannt von diesem schönen, lustigen, besonderen Film mitgerissen worden.

Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir!
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am 3. November 2015
Also ich war wirklich neugierig auf dem Film, weil ich die Idee an sich sehr gut fand. Der Anfang war noch ganz passabel. Man merkt das sich "Matthias Schweighöfer" einiges von "Til Schweiger" abgeschaut hat. Aber im Laufe des Films wurde es immer peinlicher. Habe lange nicht mehr so einen unlustigen und völlig übertriebenen Film gesehen! Da nützen auch die zahlreichen Gaststars nichts! Auch die gut gemeinten Botschaften gehen leider völlig unter, da viele Szenen einfach nur extrem albern sind! Die viele Schleichwerbung im Film braucht auch keiner.... Fazit: Fremdschämen !
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am 30. Mai 2016
Dieser Film bringt einen zum Lachen. Tiefsinnig für die die es möchten und lustig für alle die ihn sehen. Lustig.
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am 3. November 2014
Ziemlich langatmig und nicht wirklich witzig... Wir haben den Film gelangweilt nicht einmal zu Ende gesehen und abgeschaltet. Schade für die verlorene Zeit!
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am 8. Juli 2014
meine frau hat das ganze mit "ganz schöner müll" gut zusammengefasst. (und das von einer frau). sicher waren ein paar lustige stellen dabei (zb als die dicke frau auf die beiden typen los geht), aber im großen reichten diese wenigen lustigen szenen nicht wirklich aus um dem streifen ein "komödie" zu verleihen. man weiß nicht so recht, soll das jetzt lustig oder ein drama sein. auch wirkt alles so plump... vor allem die hauptinhalte des filme: mercedes kaufen, vodafone vertrag machen, bei ikea einkaufen...

nein im ernst, wer hier gute unterhaltung erwartet wird mit sicherheit sehr enttäuscht werden... man muss es leider so sagen: typisch deutscher film...

(wobei ja filme wie zb "männerherzen" gezeigt haben das es auch anders geht)...
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